
Nach der Gründung eines neuen Instituts in Dar es Salaam im vergangenen Jahr nimmt das Goethe-Institut jetzt in Luanda, der Hauptstadt Angolas, seine Arbeit auf. Für die Stadt, die so explosiv wächst wie keine andere Hauptstadt Afrikas, werden „Kultur und Bildung entscheidende Felder der Zusammenarbeit sein“, sagt Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts. „Der lange Bürgerkrieg hat im Land tiefe Spuren hinterlassen. Deshalb ist es besonders wichtig, eine Aufbauarbeit zu leisten, die auch langfristig Bestand hat und sichtbare Ergebnisse für die Menschen bringt.“
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Mit der Privatsphäre von Wohnungen künstlerisch zu spielen, ist die Idee des Theater-Formats „X-Wohnungen“. Nach Caracas, Istanbul und Berlin geht „X-Wohnungen“ jetzt nach São Paulo. Künstler wie Gesine Danckwart, Dellbrügge & de Mol oder Ariel Davila zeigen ihre Minidramen, Performances und Installationen in den Wohnvierteln der Ober-
schicht, dort, wo private Räume nicht selten wie Hochsicherheits-
trakte von der Außenwelt abgeschirmt sind.
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Wie Mozarts „Zauberflöte“ auf Kubanisch klingt, das ist zum Auftakt der „Deutsch-
landwochen“ in einem der größten Opernhäuser der Welt, dem „Gran Teatro“ von Havanna, zu hören. Mit deutsch-kubanischen Gemeinschaftsprojekten wie einem Humboldt-Tag, Ausstellungen, Diskussionen über ökologisches Bauen, einer Lichtinstallation in Havannas Altstadt und vielem mehr intensivieren das Auswärtige Amt und das Verbindungsbüro des Goethe-Instituts jetzt im achten Jahr den kulturellen Austausch beider Länder.
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10. Juli 2009 in Berlin:
In einer Ausstellung zeitgenössischer Fotografie und Videokunst aus Osteuropa und Zentralasien zeigt das Goethe-Institut Arbeiten, die die tiefgreifenden Wandlungsprozesse in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion seit 1989 reflektieren. Die Ausstellung „1989-2009: Bewegte Welt – Erzählte Zeit“
wird am 10. Juli 2009 in der Akademie der Künste in Berlin eröffnet und anschließend in Moskau, Minsk, Kiew, Tbilissi, Taschkent, Almaty, Bischkek, St. Petersburg, Nowosibirsk und weiteren Städten präsentiert.
28. August 2009 in Weimar:
Die Goethe-Medaille wird 2009 erstmals nicht mehr im März, sondern am Geburtstag des Namenspatrons in Weimar verliehen. Gemeinsam mit „pèlerinages“ Kunstfest Weimar lädt das Goethe-Institut zu einem kulturellen Rahmenprogramm ein und schafft so Begegnungsmöglich-
keiten mit den drei Preisträgern, die am 19. Juni bekannt gegeben werden. Am Abend der Verleihung spielt das Deutsche Sinfonie-
orchester Berlin unter der Leitung von Ingo Metzmacher in der Weimarhalle. In einer Matinee sprechen die Preisträger am 29. August mit der Journalistin Franziska Augstein über das Thema „1989“.