Aus dem Institut
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1989/2009
Interview des Monats
Vorschau
Termine in den kommenden Monaten

13. bis 20. Juni 2009 in Tel Aviv:Am Strand von Herzliya, einem Vorort von Tel Aviv, zeigt Gregor Schneider im Juni mit Unterstützung des Goethe-Instituts seine Installation „21 Beach Cells“. Das Kunstwerk, durch Baugitter abgeteilte und für den Strandbesucher begehbare normierte Zellen mit Liegen und Sonnenschirmen, hinterfragt die widersprüchliche Erfahrung von „Strand“: als Ort entspannten Freizeitvergnügens und Endstation scheiternder Hoffnungen illegaler Migranten. Parallel dazu zeigt das Herzliya Museum of Contemporary Art eine von Gregor Schneider selbst konzipierte Ausstellung zu seinem Hauptwerk „Haus u r“, für das er 2001 mit dem Goldenen Löwen der Biennale ausgezeichnet wurde.
19. Juni 2009 in Krakau:
Andrzej Stasiuk, einer der wichtigsten polnischen Autoren der Gegenwart, feiert mit seinem Stück „Warten auf den Türken“ Premiere im Krakauer Stary Teatr. Stasiuk ist einer von 17 Dramatikern aus 15 europäischen Ländern, die sich für das europaweite Theaterprojekt des Goethe-Instituts „After the Fall“ in neuen Stücken mit den Auswirkungen des Mauerfalls auf ihre Heimat auseinandersetzen.
Zum Abschluss des Projekts laden im November 2009 das Staatsschauspiel Dresden und das Theaterbüro Mülheim an der Ruhr eine Auswahl der Inszenierungen nach Deutschland ein. Begleitend zu den Aufführungen findet eine Gesprächsreihe statt, veranstaltet von der Bundeszentrale für politische Bildung.


Das Goethe-Institut ist in den Sudan, den größten Flächenstaat Afrikas, zurück-
Am 8. Mai eröffnet das Goethe-Institut Johannesburg „GoetheonMain“, einen neuen Projektraum in der Innenstadt von Johannesburg. „GoetheonMain” ist als spartenübergreifender Raum konzipiert, der von der Programmplanung bis zu den Inhalten und ihrer künstlerischen Umsetzung die Distanz zwischen den Bewohnern der Viertel im Zentrum Johannesburgs und denen in den wohlhabenden Suburbs der Stadt überwinden will.
„Wir wollen die Liebe zur Gefahr besingen, die Vertrautheit mit Energie und Verwegenheit.“ So heißt es im Futuristischen Manifest von 1909, das eine europaweite Bewegung in Malerei, Theater, Literatur und Musik auslöste. 100 Jahre später laden das Goethe-Institut und das Italienische Kulturinstitut Stockholm in eine stillgelegte Reaktorhalle: Der Künstler Rochus Aust und sein Ristorante Santo Food Turismo reichen dort das musikalische futuristische Menü „Extremistenmahl (pranzo oltranzista)“.
Im Mai führt „into...“, das Musikprogramm des Ensemble Modern, des Siemens Arts Program und des Goethe-Instituts, nach Dubai. Vykintas Baltakas, Markus Hechtle, Márton Illés und Jörg Widmann lebten für einen Monat in der Stadt, um das Wesen der Metropole am Golf musikalisch zu ergründen. Das Ensemble Modern präsentiert deren Kompositionen in Berlin und Frankfurt am Main.
Religiöse Bewegungen operieren immer stärker mit Bildern, die sich über Massen-
Über „Kulturelle Initiativen als friedensstiftender Kraft“ diskutieren im Mai Politiker, Experten und Künstler auf einem Symposium in Tokyo. Veranstalter sind das Goethe-Institut und die Japan-Foundation. Mit der Veranstaltung setzen die beiden Institutionen ihre Zusammenarbeit fort, wie etwa auf der viel beachteten Konferenz „Wiedervorlage: Nationalkultur“ 2008 in Berlin.
Zu einem „Reality Check in Eastern Europe“ haben das Kunstmuseum Bochum und das Goethe-Institut 23 Künstlerinnen und Künstler aus Deutschland und Europa eingeladen. In der Ausstellung „Ein Paar linker Schuhe“ reflektieren sie in Video-
Zum ersten Mal feiert ein Stück der Dramatikerin Dea Loher in Japan Premiere: Toshiki Okada inszeniert Lohers preisgekröntes Inzest-Drama „Tätowierung“ am New National Theatre in Tokyo. Die Aufführung ist Teil der Veranstaltungsreihe „Theater und historisches Gedächtnis“ des Goethe-Instituts Japan und wird begleitet von Podiums- und Künstlergesprächen mit der Autorin.
Die globale Finanzkrise hat das Vertrauen in die Integrität internationaler Wirtschaftsführer erschüttert. Die Frage, wie wirtschaftliches Denken und ethisches Handeln in Einklang gebracht werden können, wird immer häufiger thematisiert. Auf einer Konferenz des Goethe-Instituts Niederlande diskutieren Politiker, Unternehmer und Wissenschaftler über das Wirtschaftssystem des Rheinischen Kapitalismus und dessen Chancen für ein Europa nach der Krise.
Zum ersten Mal lädt das Goethe-Institut in diesem Jahr nicht nur Nachwuchsdesigner aus Europa, sondern auch aus dem Nahen Osten und Nordafrika ein, sich an dem Wettbewerb um den FASHION DESIGN AWARD zu beteiligen. createurope, der vom Goethe-Institut initiierte Mode-
Von „Städten aus Ton“ über „Klang-
Mit „Zidul“ („Die Mauer“), einem Stück der rumänischen Dramatikerin Theodora Claudia Herghelegiu, kommt das internationale Theaterprojekt „After the Fall“ im Mai nach Rumänien. Herghelegius Stück ist als Triptychon angelegt, das an die absurde und subversive Theatertradition Rumäniens erinnert und gleichzeitig in die Zukunft blickt. Das Stück ist einer von 17 Beiträgen, in denen sich Dramatiker aus 15 euro-
Das Goethe-Institut lädt anläßlich des 20-jährigen Jubiläums des Berliner Mauerfalls Künstler aus dem Jemen, Korea, Mexiko und Zypern sowie Israel und Palästina zur künstlerischen Reflexion ihrer Erfahrungen mit Grenzen ein: Dazu gehen symbolische Mauersteine auf eine Reise in die beteiligten Länder. Dort werden sie von den Künstlern bearbeitet, bevor sie im Herbst nach Berlin zurückkehren. Als Projektpartner übernehmen die Lufthansa und DB Schenker den Transport der Steine in die jeweiligen Goethe-Institute im Ausland. Anfang Mai hat der Transport der Steine begonnen.




