Douala: Städte, Wasser, Kunst

„Wasser im städtischen Raum“ ist das Thema der zweiten Kunst-Triennale „Salon Urbain de Douala", zu der das Zentrum für zeitgenössische Kunst Doual’art und das Goethe-Institut im Dezember in Kameruns Wirtschaftsmetropole einladen. Von deutscher Seite wird sich unter vielen anderen internationalen Künstlern Christina Kubisch mit einer Klang-Installation beteiligen – das Ergebnis einer Künstlerresidenz, die Kubisch dieses Jahr nach Douala geführt hat. Das in Überlingen, Singapur, Peking und Portland aktive Atelier Dreiseitl stellt stadtplanerische Konzepte vor.
Douala
4. bis 11. Dezember
Der „Salon Urbain de Douala" steht dieses Jahr ganz im Zeichen des Themas „Wasser und öffentlicher Raum“. 16 Künstlerinnen und Künstler aus Afrika, Europa, Süd- und Nordamerika zeigen ihre Installationen, Skulpturen und Performances auf öffentlichen Plätzen Doualas. Christina Kubisch, Professorin für Neue Medien an der Hochschule der Bildenden Künste Saar, beteiligt sich an der Triennale mit einer Klang-Installation, die sie im Juli dieses Jahres gemeinsam mit dem Tonexperten Ecki Güther im Rahmen einer Künstlerresidenz und eines Workshops in Douala mit Künstlern vor Ort entwickelt hat. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen Wahrnehmung, Darstellung und „Neuentdeckung“ des Elements „Wasser“ durch das Medium des Tons: Wie klingt Wasser an ungewöhnlichen Orten? Wie manifestieren sich Töne des Flüssigen in verschiedenen Räumen? In welchen Beziehungen stehen Wasser, städtischer Raum und Klang? Wie lassen sich die Spuren des Wassers hörbar machen?
Das in Überlingen, Singapur, Peking und Portland aktive Atelier Dreiseitl stellt stadtplanerische Konzepte zum Thema der diesjährigen Triennale vor. Der Landschaftsarchitekt und Leiter des Büros, Dieter Grau, lädt dazu am 10. Dezember in das Kunstzentrum Doual’Art zu einer öffentlichen Diskussion ein. Mit der Hochschule der Bildenden Künste Saar wird eine Kooperation zum Thema “digitales Mapping“ verfolgt.







