Januar 2010

„Generation ’89“ – eine Erklärung zur Zukunft Europas

?? Der Eiserne Vorhang ist für sie nur eine Erzählung, ein durch Mauern geteiltes Europa hat sie nie erlebt: die „Generation ’89“. Wie stehen die heute 20-Jährigen zu Europa? Der Wettbewerb „Generation ’89“ lädt junge Europäer ein, in einem Essay ihre bisherigen Erfahrungen und ihre Vorstellungen von der Zukunft der europäischen Gemeinschaft zu formulieren. Die Gewinner erarbeiten eine gemeinsame Erklärung, die im Juni 2010 Vertretern des EU-Parlaments vorgestellt wird.

bis Juni 2010

© www.sxc.hu Auf Initiative der in Prag ansässigen europäischen Kulturinstitute und des Goethe-Instituts Prag ermittelt der Essay-Wettbewerb „Generation ’89“ ein Stimmungsbild der heute 20-Jährigen in der Europäischen Union. Mit der doppelten Fragestellung „What can I do for Europe and what can Europe do for me? How do I see myself as an EU citizen in 5–10 years?” richtet er sich an junge Europäer aus Belgien, Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, Polen, Österreich, Rumänien, der Tschechischen Republik und Ungarn. Die Teilnahme erfolgt online unter: www.generation89.eu, Einsendeschluss ist der 31. Januar 2010.

Die Bewerber sind dazu aufgerufen, ihre persönlichen Erfahrungen und Zukunftsvorstellungen in einem englischsprachigen Aufsatz zu formulieren. Die Gewinner werden in jedem Land von eigenen Jurys ermittelt und bekommen dann die Möglichkeit, eine Kurzfilm-Dokumentation zu drehen. Sie werden zwischen dem 25. und 28. April 2010 zu internationalen Treffen in Brüssel, Bukarest, Prag und Warschau eingeladen, bei denen sie eine gemeinsame Erklärung „Generation ’89“ erarbeiten sollen. Zum Projektabschluss am 7. Juni 2010 stellt eine Delegation der Teilnehmenden die Erklärung dem EU-Parlament in Brüssel vor. In Tschechien hat der ehemalige Präsident der Tschechoslowakei Vaclav Havel die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen.

„Generation ’89“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Vereinigung europäischer Kulturinstitute in Prag (EUNIC Prag) und wird mit Mitteln der „Citizenship 2007 – 2013“ der Europäischen Union unterstützt. Umgesetzt wird das Projekt durch das Goethe-Institut, das Rumänische Kulturinstitut, das British Council, das Tschechische Zentrum, das Österreichische Kulturforum, die Flämische Vertretung und Délégation Wallonie-Brüssel, das Polnische Kulturinstitut und das Ungarische Kulturinstitut.
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