
Mahnmale und Gedenkstätten – historisch geprägte Orte und Objekte, Reminiszenzen in Stein und Holz – erinnern an Ereignisse der Vergangenheit. Gleichzeitig sind sie nie neutral, sondern formen die Erinnerung und stehen für eine bestimmte Lesart von Geschichte. Unter dem Titel „Building Memory“ hat das Goethe-Institut ein internationales Videokunstprojekt initiiert, das sich dem Zusammenhang von Architektur, Macht und Erinnerung widmet. Vier renommierte Videokünstler, unter ihnen Marcel Odenbach, haben neue Kunstwerke geschaffen, die ab Dezember 2009 erstmals gemeinsam ausgestellt werden.
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Dass die „Almanci“, die Deutschländer, in der Türkei nicht unbedingt wohlgelitten sind, ist bekannt. Ihre anatolische Herkunft ist der urbanen Elite von Istanbul oder Ankara suspekt, sie gelten als tendenziell kulturfremd. Dass dieses Klischee mit der Wirklichkeit nichts gemein hat, beweist das Festival „Almanci / Deutschländer“. Vom 7. bis 17. Dezember zeigen junge deutsch-türkische Künstler auf Einladung des Goethe-Instituts in Ankara ihre Arbeiten aus Film, Literatur, Theater und bildender Kunst.
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Februar bis Juli 2010
„The Promised City”: Die Verheißung der Stadt
Mit den Glücksversprechen und Verheißungen moderner Metropolen beschäftigt sich ab Februar 2010 die Reihe „The Promised City“, eine Initiative des Goethe-Instituts und des Polnischen Instituts Berlin. Künstler, Kuratoren, Kulturschaffende und Wissenschaftler aus Deutschland, Polen, Indien und Rumänien entwickeln zahlreiche neue künstlerische Produktionen, die sich mit den Träumen, Illusionen und Lebensentwürfen der Bewohner großer Städte auseinandersetzen. „The Promised City“ findet von Februar bis Juli 2010 in Berlin und Warschau statt; Kooperationen in Mumbai und Bukarest sind ab Oktober 2010 geplant.