September 2010

Aktuelle Projekte

© Goethe-Institut New York

New York: Willkommen im Hotel Deutschland

Das Gebäude 1014 5th Avenue, seit Beginn der sechziger Jahre Sitz des Goethe-Instituts New York, ist immer ein Haus der deutsch-amerikanischen Verbindungen gewesen – und damit Zeuge eines bewegten Jahrhunderts. Bevor der Gründerzeitbau an der Upper East Side jetzt umfassend saniert wird, eröffnet dort am 30. September das „Hotel Savoy“: eine theatrale Installation auf der Folie von Joseph Roths gleichnamigem Roman, die vermauerte historische Schichten freilegen und zugleich künstlerisch übermalen will.Mehr ...
© Goethe-Institut Johannesburg

Johannesburg: „Arts Work“ – eine Plattform für Filmemacherinnen

Anfang September 2010 treffen 25 Filmemacherinnen aus 18 Ländern südlich der Sahara im Goethe-Institut Johannesburg zusammen, um Strategien für eine stärkere Präsenz afrikanischer Frauen in der Filmbranche zu entwickeln. Das Treffen der Filmemacherinnen markiert den Beginn einer Reihe von Foren, die dazu beitragen wollen, den innerafrikanischen Austausch zu beleben und die berufliche Situation von Künstlerinnen und Frauen im Kulturbereich zu verbessern.Mehr ...
© Harald Schmitt

Paris: 20 Jahre deutsche Wiedervereinigung

Alfred Grosser, Markus Meckel und Rainer Eppelmann diskutieren am 30. September im Goethe-Institut Paris über die deutsche Wiedervereinigung und deren Folgen für Europas Nachkriegsordnung. Das Gespräch wird begleitet von einem Film über die Schicksale inhaftierter Republikflüchtlinge und einer zweisprachigen Ausstellung zum Alltag in der DDR.Mehr ...
© Vera Bagaliantz

Kiew: Spielstraße – Straßenspiele

Die radikalen Veränderungen des öffentlichen Raums, die seit Auflösung der Sowjetunion in den Städten Mittel- und Osteuropas zu beobachten sind, stehen im Mittelpunkt des Projekts „Spielstraße – Straßenspiele“. Am Beispiel des Andreassteigs in Kiew, der als eine der ältesten Straßen Osteuropas gilt, zeigen das Goethe-Institut Ukraine und das Zentrum für zeitgenössische Kunst Soviart, was innovative künstlerische und stadtplanerische Positionen zur Modernisierung und Bewahrung des kulturellen Erbes beitragen können.Mehr ...
© Goethe-Institut Moskau

Frankfurt: Fortbildung für Verleger aus Osteuropa und Zentralasien

19 Verleger, Mitarbeiter in Verlagen und Redakteure aus Osteuropa, Zentralasien und dem Südkaukasus kommen Anfang Oktober zur Frankfurter Buchmesse, um sich hier über Themen wie E-Books, Onlinemarketing von Jugendbüchern und Lizenzrecht zu informieren und Kontakte zu deutschen Verlagen zu knüpfen. Die Reise ist Teil einer auf drei Jahre angelegten Verlegerfortbildung des Goethe-Instituts.Mehr ...
© images nathalie barki

München: Zukunft der Tradition – Tradition der Zukunft

Vor hundert Jahren fand in München eine Ausstellung statt, die als „Kulturtat schlechthin” galt. Die Ausstellung „Meisterwerke muhammedanischer Kunst“ zeigte um die 3.600 Exponate und trat mit dem Anspruch an, das gesamte Spektrum visueller Kultur der islamischen Welt zu würdigen. Genau einhundert Jahre später erinnert die Ausstellung „Zukunft der Tradition – Tradition der Zukunft“ im Münchener Haus der Kunst an diese epochale Schau und vollzieht einen wichtigen Blickwechsel: Sie bezieht nicht nur die zeitgenössische Kunst, Design, Fotografie, Architektur und Mode mit ein, sondern lädt Künstler und Institutionen aus der Region ein, mit eigenen Konzepten an der Ausstellung teilzunehmen.Mehr ...

GoetheNetNews

Auf „Goethe aktuell“ finden Sie Reportagen, Berichte und Interviews über die Arbeit der Goethe-Institute in aller Welt. Zuletzt erfuhr man dort, was besonders deutsch ist an einem traditionsreichen Kino mit einem englischen Namen in Indien, in dem neuerdings auch französische Filme gezeigt werden, wie Mexiko-Stadt Monster anzieht und warum sich Volker Schlöndorff vierteilen lassen würde.Mehr ...

Interview des Monats

© privat

„Die Förderung der bildenden Kunst in Thailand ist schon eine Tradition geworden“

„Return Ticket: Thailand – Germany“ heißt die Ausstellung von 29 thailändischen Künstlern, mit der das Goethe-Institut Bangkok seinen 50. Geburtstag feiert. Norbert Spitz, Leiter des Goethe-Instituts, spricht im Interview über das langjährige Engagement des Instituts für die bildende Kunst, Thainess und die Installation, die ihm am besten gefällt.Mehr ...

Aus dem Institut

Goethe feiert! Die Institute in Berlin, Bangkok und Marokko werden 50

Gleich drei Institute feiern in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum: Das Goethe-Institut Berlin, eines der größten Institute weltweit, lädt zum großen Hoffest ein. Mit einer Ausstellung thailändischer Künstler, die in den letzten 50 Jahren in Deutschland gelebt, studiert und gearbeitet haben, begeht das Goethe-Institut Bangkok sein Jubiläum. „retroPERSPEKTIVE 2010“ ist das Motto, unter dem das Goethe-Institut Rabat über ein Jahr hinweg mit Ausstellungen, Konzerten und Filmreihen seinen runden Geburtstag feiert.Mehr ...
© Massimo Catarinella

Rotterdam: Goethe-Institut vergibt Architekturstipendium

Das Goethe-Institut Rotterdam vergibt ab sofort Stipendien an junge, talentierte Architekten. Im Rahmen eines „Architect in Residence“-Programms wählt eine Jury namhafter Expertinnen und Experten, die vom Goethe-Institut berufen wurde, einmal im Jahr einen Stipendiaten aus und gibt ihm die Möglichkeit, drei Monate lang an einem eigenen Projekt in Rotterdam zu arbeiten.Mehr ...
© Beruf und Familie

Goethe-Institut engagiert sich für familienfreundliche Arbeitsbedingungen

Am 30. August 2010 wurde das Goethe-Institut mit dem audit „berufundfamilie“ ausgezeichnet. Das audit ist eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert. Das Zertifikat gilt als Qualitätssiegel für eine familienbewusste Personalpolitik und unterstützt Unternehmen sowie öffentliche Institutionen dabei, familienfreundliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.Mehr ...

Vorschau

Termine in den kommenden Wochen

Europa: Illusion der Nähe?

27. bis 29. Oktober 2010

Mit dem Forum „Illusion der Nähe? Ausblicke auf die europäische Nachbarschaft von morgen“ eröffnet das Goethe-Institut die Diskussion über nachbarschaftliche Beziehungen in Europa, das Zusammenleben an Grenzen sowie Aspekte neuer Nachbarschaften unserer gemeinsamen Lebenswelt. Vom 27. bis 29. Oktober lädt es in Partnerschaft mit dem Polnischen Institut Berlin und dem Deutsch-Französischen Institut in Ludwigsburg in den ehemaligen Flughafen Tempelhof nach Berlin ein. Zu den Referenten gehören Herfried Münkler, Hélène Miard-Delacroix, Krzysztof Pomian, Peter Esterházy, Günther Verheugen und viele andere. Die Abschluss-Rede hält der Bundesminister des Auswärtigen, Guido Westerwelle.
Das ausführliche Programm finden Sie unter www.goethe.de/nachbar

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Goethe-Jahrbuch 2010/11

Das Jahrbuch gibt einen Überblick über unsere weltweiten Aktivitäten