April 2011

Aktuelle Projekte

Irak: Dokumentarfilme zu Menschenrechten

© Hussein Mohsin Al Sahyu 2010 starteten das Goethe-Institut und das Deutsche Institut für Menschenrechte im Irak das Filmprojekt „Human Rights Matter". Angeleitet von dem britisch-irakischen Regisseur Kasim Abid setzten sich zehn junge Filmemacher aus dem Irak mit Menschenrechts-Fragen auseinander. Entstanden sind bewegende Dokumentationen, die im April und Mai mit dem „Travelling Documentary Festival“ auf eine Reise durch den Irak gehen. Anschließend werden sie auch in Deutschland sowie im Internet gezeigt.Mehr ...

Beirut/Berlin: Jugendaustausch über Geschlechterbeziehungen und Sexualität

© Goethe-Institut Mit dem Programm „Confessions“ bringt das Goethe-Institut 26 Jugendliche aus dem Libanon, Palästina, Großbritannien und Deutschland zum Austausch über Sexualität und Geschlechterrollen zusammen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen sich vom 1. bis 21. April in Berlin, um Erfahrungen auszutauschen, Gender-Aspekte aus verschiedenen kulturellen Perspektiven zu diskutieren und Kurzfilme zu drehen. Am 19. April stellen sie im Jugendzentrum „Schlesische 27“ die Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit vor.Mehr ...

Moskau/Berlin: Va bene?!

© Goethe-Insitut Beppe Severgnini, Starkolumnist des Corriere della Sera, und ZEIT-Redakteur Mark Spörrle gehen erneut auf Reise: Nach ihrer ersten gemeinsamen Fahrt von Berlin nach Palermo spüren die beiden vom 29. April bis 14. Mai jetzt zwischen Moskau und Lissabon dem Bild nach, das sich Europäer voneinander machen. In einem täglichen Blog und in Videos berichten sie von ihren Erlebnissen. Die Fahrt ist Teil des vom Goethe-Institut initiierten Projekts „Va bene?!“, das im Austausch zwischen deutschen und italienischen Medien innereuropäische Vorurteile und Klischees abbauen will. Mehr ...

Riga, Vilnius und Tallinn: Lesungen und Gespräche mit Herta Müller

© Annette Pohn Für ihre literarischen Auseinandersetzungen mit Diktatur und Vertreibung wurde Herta Müller 2009 der Nobelpreis verliehen. In diesem Jahr erscheinen ihr Roman „Atemschaukel“ in litauischer, lettischer und estnischer Übersetzung und „Heute wäre ich mir lieber nicht begegnet“ auf Litauisch. Das Goethe-Institut lädt die Schriftstellerin daher zu einer Lesereise nach Lettland, Litauen und Estland ein, wo sie mit Persönlichkeiten aus Politik und Kultur über die Erfahrungen der Deportation und deren Aufarbeitung in den postsozialistischen Staaten spricht. Mehr ...

London: Peter Brötzmann Chicago Tentet gibt erstes Konzert in Großbritannien

© Peter Gannushkin Zum 70. Geburtstag der Freejazz-Ikone Peter Brötzmann lädt das Goethe-Institut gemeinsam mit dem Café OTO das Peter Brötzmann Chicago Tentet nach London ein – es ist der erste Auftritt des Tentetts in Großbritannien. Der 1997 gegründeten Formation gehören neben dem Saxofonisten Brötzmann einige der bedeutendsten Freejazzer aus Deutschland, Skandinavien und den USA an. In London werden die Mitglieder in wechselnden Konstellationen auftreten und zum Abschluss jedes Tages als Tentett.Mehr ...

Sydney: At Home and Abroad

© Privat Während Länder wie Australien, die USA oder Kanada ihre Identität aus ihrer Einwanderungsgeschichte ableiten, beginnt nun auch Europa seine Realität als multikulturelle Gesellschaft zu reflektieren – vor allem in den Arbeiten von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die selbst eine Migrationsgeschichte haben. EUNIC Sydney, der Verband der europäischen Kulturinstitute in Australien, lädt vier Autoren, die aus der Türkei, dem Iran, Jamaika und Algerien kommen und in Europa leben, zum Sydney Writers’ Festival 2011 ein: Zafer Şenocak, Kader Abdolah, Kei Miller und Amara Lakhous.Mehr ...

Konferenz zu Kunst, Kultur und Konflikten

© Goethe-Institut Kabul Das Spannungsfeld zwischen Kunst, Kultur und Konflikt ist Thema einer Konferenz, zu der das Goethe-Institut und die Arbeitsgruppe „Kultur und Entwicklung“ am 17. und 18. Mai nach Bonn einladen. Die Konferenz richtet sich an Kulturschaffende, Wissenschaftler, Journalisten und die interessierte Öffentlichkeit sowie an Entscheidungsträger in Ministerien, im Bundestag und in den Mittler- und Durchführungs-Organisationen. Mehr ...

GoetheNetNews

© Goethe-InstitutAuf Goethe aktuell finden Sie stets Reportagen, Berichte und Interviews über die Arbeit des Goethe-Instituts in aller Welt. Zuletzt erfuhr man dort, wie eine Goethe-Mitarbeiterin in Tokio den Tag des großen Bebens erlebt hat, warum die Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor kein Kopftuch trägt und was Miss Liberty und Paul Auster miteinander verbindet.Mehr ...

Interview des Monats

Japan und die Katastrophe: „Deutschland hat die Chance, sich als echter Freund zu beweisen“

© Goethe-InstitutErdbeben, Tsunami und der GAU: In Japan herrscht Notstand. Und doch scheint in weiten Teilen des Landes das Leben fast unverändert weiterzugehen. Raimund Wördemann leitet das Goethe-Institut Tokio. Im Interview berichtet er vom disziplinierten Umgang der Japaner mit dem Leid und ihrer Einstellung zu ängstlichen Ausländern. Mehr ...

Aus dem Institut

Nikosia: Wieder ein Goethe-Institut für Zypern

© Goethe-Institut Das auf der Trennlinie zwischen dem türkischen und dem griechischen Teil Nikosias gelegene Goethe-Zentrum erhält seinen ehemaligen Status als Goethe-Institut zurück. Zur Wiedereröffnung am 31. Mai wird der Präsident des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, erwartet. Björn Luley, der bisher für das Goethe-Institut in Syrien verantwortlich war, wird die Leitung übernehmen.Mehr ...

Berlin, Braunschweig, München: Zeitfenster – Geschichte für die Zukunft

© BStU Auf Einladung des Goethe-Instituts nehmen 30 Historiker und Pädagogen aus Russland, Belarus und Lettland an dem internationalen Dialogprojekt „Zeitfenster – Geschichte für die Zukunft“ teil, das die reflektierte Vermittlung von Geschichte in den Blick nimmt. Sie gehen vom 11. bis 17. April auf eine Studienreise nach Berlin, Braunschweig und München, um sich dort in Institutionen wie der Birthler-Behörde und dem Georg-Eckert-Institut für Schulbuchforschung mit ihren Kollegen in Deutschland auszutauschen. Mehr ...

Vorschau

Termine in den kommenden Wochen

© CoulourboxMitte November 2010 startete das Goethe-Institut mit der „Deutschland-Liste“ eine europaweite Online-Umfrage: Welches sind die bedeutendsten kulturellen Errungenschaften unseres Landes? Was gefällt besonders gut an Deutschland und was überhaupt nicht? Die Ergebnisse der Aktion, an der sich mehr als 13.000 Menschen in 18 europäischen Ländern beteiligten, werden Anfang Mai in Kooperation mit „Die Welt“ und „Deutschlandradio Kultur“ veröffentlicht und zeichnen ein Mosaik des deutschen Kulturkanons – aus unterschiedlichen Blickwinkeln, von Lissabon bis Minsk, von Helsinki bis Istanbul. Mehr ...

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Goethe-Jahrbuch 2011/12

Das Jahrbuch gibt einen Überblick über unsere weltweiten Aktivitäten