Februar 2011

Aktuelle Projekte

New York: „Ludlow 38“ – Residenzprogramm für Kuratoren in New York

© Goethe-Institut New York Am 24. Februar eröffnet der Kurator Tobi Maier die Ausstellung „Waldemar Cordeiro & Franz Mon“ im Kunstraum Ludlow 38 in New York. Es ist die erste Präsentation, die aus der „MINI/Goethe-Institut Kuratorenresidenz Ludlow 38“ hervorgeht, die wechselnden Ausstellungsmachern aus Deutschland für den Zeitraum eines Jahres die Arbeit in New York ermöglicht. Damit setzen MINI und das Goethe-Institut ihre erfolgreiche Kooperation fort. Gemeinsam hatten sie 2008 den Raum für zeitgenössische Kunst in der Lower East Side erschlossen, für dessen Ausstellungen zuletzt das Künstlerhaus Stuttgart verantwortlich war. Mehr ...

Europa, Asien, Ozeanien: Reportagen aus der unsichtbaren Stadt

© Goethe-Institut 12 Städte, 12 Themen, 36 junge Menschen – das sind die Koordinaten des Projekts CITYSCAPES, das 2011 untersucht, was junge Menschen in den Städten Europas, Asiens sowie Australiens und Neuseelands bewegt. In jeder der zwölf Städte haben die Goethe-Institute ein Team aus Journalisten, Künstlern und Autoren verpflichtet, sich einmal im Monat zu einem urbanen Thema zu äußern: Um „Arbeit und Freizeit“ ging es im Januar; „Sex in the City – wie prüde sind wir?“ folgt im März. Nachzulesen, zu verfolgen und zu kommentieren auf: http://blog.goethe.de/cityscapes/.Mehr ...

Vilnius/Kaunas: Carsten Nicolai zu Gast in Litauen

© Dieter Wuschanski Das Goethe-Institut widmet sich im Februar 2011 in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Zeitgenössische Kunst Vilnius den Arbeiten des deutschen Künstlers Carsten Nicolai, der als Avantgardist an der Schnittstelle zwischen Musik und Kunst agiert. Die Präsentation umfasst eine Ausstellung unter dem Titel „pionier“ mit teils eigens für Litauen produzierten Arbeiten, je einer audiovisuellen Performance Nicolais unter seinem Pseudonym „alva noto“ in Vilnius und Kaunas sowie einen Workshop mit Studenten und Studentinnen der Kunstakademie Vilnius. Mehr ...

Brüssel: Carte Blanche an Moritz von Oswald

© Goethe-Institut Unter dem programmatischen Titel „Carte Blanche an Moritz von Oswald“ lädt das Goethe-Institut Brüssel am 26. Februar 2011 im Kulturbahnhof Recyclart zu einem exklusiven Musik-Event, mitorganisiert von der ostbelgischen Kulturvereinigung meakusma. Von Oswald, Pionier der Berliner elektronischen Musikszene, kuratiert eine Club-Nacht der genreübergreifenden Live-Performances. Er selbst ist mit dem Moritz von Oswald Trio vertreten und legt außerdem als DJ für den dominikanischen Sänger Tikiman auf. Mehr ...

Johannesburg: „Musik und Exil – Songs, Styles und Sub-Texte“

© Gallo Das Goethe-Institut veranstaltet in Partnerschaft mit dem „Johannesburg International Mozart Festival“ vom 4. bis 5. Februar 2011 das Symposium „Musik und Exil – Songs, Styles und Sub-Texte“. Es schließt damit an das 2010er „Music and Exile: North-South Narratives“ an. Thema der Zusammenkunft sind diesmal Songs im südafrikanischen und globalen Exil. Geplant sind Präsentationen von und Diskussionen mit Wissenschaftlern, Komponisten und Performern, verbunden mit einem Konzert aus Brecht-, Eisler- und Weill-Liedern im Wits Theater. Mehr ...

Berlin: Das Arsenal – Institut für Film und Videokunst und das Goethe-Institut kooperieren

© privat Fast 50 Jahre nach seiner Gründung hat das „Arsenal – Institut für Film und Videokunst“ nicht nur eine 10.000 Titel umfassende Filmesammlung vorzuweisen. Das Archiv spiegelt ein halbes Jahrhundert internationale Kinogeschichte jenseits des Kommerziellen. Unter der Überschrift „Living Archive“ widmet sich das Arsenal durch mehrere Projekte der Aufarbeitung dieses einzigartigen Archivs. Eines dieser Projekte ist ein Stipendiatenprogramm des Goethe-Instituts für Film- und Videokuratoren aus dem Ausland. Die erste Kuratorin, Madhusree Dutta, ist Filmemacherin sowie Gründerin und Direktorin eines interdisziplinären Kunst- und Forschungszentrums in Mumbai. Sie beginnt im März mit ihrer Arbeit in Berlin. Mehr ...

Deutschlandweit: Kulturschaffende aus Osteuropa und Zentralasien hospitieren in deutschen Kultureinrichtungen

© Goethe-Institut Das erfolgreiche Pilotprojekt „Kompetenzzentrum Kulturmanager“ des Goethe-Instituts wird 2011 fortgeführt. Zum zweiten Mal nehmen zehn Kulturschaffende aus Osteuropa, Zentralasien und dem Südkaukasus das Weiterbildungsangebot in Deutschland wahr. Ab Februar absolvieren sie jeweils vierwöchige Hospitationen in deutschen Kulturinstitutionen wie dem Deutschen Historischen Museum in Berlin, dem Kölner Netzwerk ON-Neue Musik und dem Grips-Theater. Das Förderprogramm schließt mit der Realisierung eines eigenen Projekts im Herkunftsland, unterstützt vom Goethe-Institut vor Ort.Mehr ...

GoetheNetNews

© Goethe-InstitutAuf Goethe aktuell finden Sie stets Reportagen, Berichte und Interviews über die Arbeit des Goethe-Instituts in aller Welt. Zuletzt erfuhr man dort, welchen Irrtümern Juli Zeh in Vietnam erlegen ist, wie man einen Film über Steidl macht und warum es gar nicht so leicht ist, finnisches Schweigen vom Deutschen ins Französische zu übersetzen. Mehr ...

Aus dem Institut

Nikosia: Wieder ein Goethe-Institut für Zypern

© Marcos Gittis Ende Januar besuchte Bundeskanzlerin Angela Merkel das Goethe-Zentrum auf Zypern. Das auf der Trennlinie zwischen dem türkischen und dem griechischen Teil Nikosias gelegene Haus wird im Frühsommer zu einem vollwertigen Goethe-Institut erweitert. Damit entsteht auf Zypern das 150. Goethe-Institut weltweit. Mehr ...

Vorschau

© Thomas Beilmann

Termine in den kommenden Wochen

Mittelmeerländer
8. März


Happy Hour
Im Oktober vergangenen Jahres feierte das Projekt „Happy Hour“ des Goethe-Instituts Rabat Premiere: Frauen aus der Nachbarschaft besetzten die kleine Terrasse vor dem Institut, bestellten in dessen „Café Weimar“ Espresso und Orangensaft, tauschten Neuigkeiten aus, kommentierten das Weltgeschehen. Ein ungewöhnliches Bild in Rabat, denn trotz der Reform des Familien- und Personenstandsgesetztes im Jahr 2005 sind das öffentliche Leben und der öffentliche Raum in Marokko nach wie vor von Männern bestimmt. Am 8. März, dem Internationalen Frauentag, werden zeitgleich in mehreren Städten um das Mittelmeer zentral gelegene Straßencafés auf ihren Terrassen Tische und Stühle für eine „Happy Hour“ bereitstellen: Jeweils zur gleichen Stunde, vor Sonnenuntergang und nur für Frauen.
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Goethe-Jahrbuch 2011/12

Das Jahrbuch gibt einen Überblick über unsere weltweiten Aktivitäten