2007

14.12.2007: Schüler- und Jugendpreis für das beste eingewanderte Wort 

München, den 14. Dezember 2007 – Ob sie „chillen“, „rocken“ oder „downloaden“: Jugendliche nutzen eingewanderte Wörter besonders gern. Das Goethe-Institut und der Deutsche Sprachrat laden Jugendliche und Schulklassen dazu ein, sich an dem Wettbewerb „Wörter mit Migrationshintergrund“ zu beteiligen: Gesucht werden die besten eingewanderten Wörter mit den schönsten (persönlichen) Begründungen. Der beste Einzelbeitrag eines Jugendlichen wird mit einem Notebook prämiert. Für die beste Einsendung einer Schulklasse gibt es ein T-Shirt für jeden Schüler. Eine Jury, zu der unter anderen Anne Will, Loriot und Wolfgang Thierse gehören, wählt die Sieger aus. Einsendeschluss ist der 29. Februar 2008.

Mit dem Wettbewerb „Wörter mit Migrationshintergrund“ möchten das Goethe-Institut und der Deutsche Sprachrat zeigen, wie reich und lebendig die deutsche Sprache ist. Dabei wird deutlich, wie viele eingewanderte Wörter sich so in unsere Sprache eingefügt haben, dass wir ihre Herkunft oft kaum noch kennen: Der „Tollpatsch“ etwa leitet sich keinesfalls von „toll“ und „patschen“ ab, sondern kommt von ungarisch „talpas“ – was soviel wie Breitfuß bedeutet. Der Schüler- und Jugendpreis ergänzt diesen Wettbewerb um ein besonderes Element: Jugendliche nutzen eingewanderte Wörter häufig in anderer Weise als ihre Eltern.

„Wörter mit Migrationshintergrund“ ist bereits der dritte internationale Wettbewerb, mit dem das Goethe-Institut und der Deutsche Sprachrat auf die Schönheit und den Reichtum der deutschen Sprache aufmerksam machen. Die beiden Vorgängerwettbewerbe „Das schönste deutsche Wort” und „Ausgewanderte Wörter” hatten große nationale und internationale Resonanz hervorgerufen.

Eine Initiative des Goethe-Instituts und des Deutschen Sprachrats in Zusammenarbeit mit Duden, dem Hueber Verlag, Studiosus-Reisen und Welt Kompakt.

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie unter dem unten und rechts oben angegebenen Link.

Kontakt:

Susanne Sporrer
Goethe-Institut
Pressesprecherin
Tel.: +49 89 15921 - 249
Mail Symbolsporrer@goethe.de

Viola Noll
Goethe-Institut
Hauptstadtbüro
Tel.: +49 30 25906 - 482
Mail Symbolnoll@goethe.de

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