Goethe aktuell

„Intradance-Festival“: Moskau tanzt

IntradanceCopyright: Intradance
Sieben Choreografen treffen sieben Compagnien: „Intradance in Moskau“ (Foto: Intradance)

18. Mai 2010

Es ist ein Festival der Superlative: Über 100 europäische Choreografen aus 18 Ländern und über 30 russische Compagnien haben sich 2009 für die Teilnahme am Intradance-Tanzprojekt beworben. Sieben Koproduktionen wurden verwirklicht – und bitten jetzt in Moskau zum Tanz.

Die Produktionen, unter anderem eine von dem Berliner Choreografen Christoph Winkler, sind in unterschiedlichen russischen Städten erarbeitet und präsentiert worden. Den Höhepunkt des Projekts bildet von 20. bis 23. Mai das viertägige Intradance-Festival in Moskau, bei dem alle Arbeiten noch einmal an einem Ort zu sehen sein werden – begleitet von Workshops, Filmpräsentationen und Diskussionsrunden zur Zukunft des zeitgenössischen Tanzes in West- und Osteuropa.

Ein wichtiges Ziel des größten aktuellen EUNIC-Projekts ist die Förderung des kulturellen Austauschs zwischen Russland und der Europäischen Union sowie die Vernetzung der jungen russischen Tanzszene. Denn während der klassische Tanz in Russland hohes Ansehen genießt und staatliche Förderung genießt, rücken zeitgenössische Ausdrucksformen erst langsam in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.

Ein kleiner Einblick in bewegten Bildern:

Karine Ponties:


Christoph Winkler:


Asier Zabaleta:



Mit dabei sind: Uri Ivgi und Johan Greben aus den Niederlanden mit Provincial Dances aus Jekaterinburg, Asier Zabaleta aus Spanien mit dem Chelyabinsk Contemporary Dance Theater, Rachid Ouramdane aus Frankreich mit dem Ensemble Migrazia aus Kirow, Karin Ponties aus Belgien mit Dialog Dance aus Kostroma, Lotte Sigh aus Dänemark mit Pantera aus Kazan Victor Hugo Pontes aus Portugal mit dem Liquid Theater aus Moskau und Christoph Winkler mit Ed Physical Dance aus St. Petersburg.

Intradance ist ein Projekt der Vereinigung der europäischen Kulturinstitute EUNIC und wird von der Europäischen Union finanziert.
Links zum Thema

Goethe aktuell:

Über den RSS-Feed
können Sie sich über Neuigkeiten aus der Welt des Goethe-Instituts auf dem Laufenden halten.

Jahrbuch-App 2013

Entdecken Sie die Arbeit des Goethe-Instituts weltweit und klicken Sie sich durch die Höhepunkte des Jahres 2013. Unsere Jahrbuch-App für iPads steht ab jetzt kostenlos zum Download im App Store bereit.

Goethe-Institut.
Reportagen Bilder Gespräche

Das Magazin des Goethe-Instituts berichtet dreimal im Jahr über die Arbeit des Instituts.

Twitter

Aktuelles aus den Goethe-Instituten