Klaus-Dieter Lehmann zu 60 Jahren Goethe: „Wir sind politischer geworden“
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25. Mai 2011
Migration, Integration, Stärkung von Zivilgesellschaften: Die Agenda des Goethe-Instituts hat sich in 60 Jahren stark verändert. Im Interview blickt Institutspräsident Klaus-Dieter Lehmann auf eine bewegte Geschichte zurück und erinnert sich an das wichtigste Tischtennismatch seines Lebens.
Deutschland, so Lehmann, hat sich mit dem Thema Migration erst relativ spät beschäftigt. „Man hat fast verschlafen, dass Mobilität eigentlich ein Kennzeichen des 21. Jahrhunderts ist.“ Inzwischen hat sich das geändert, und vor allem das Goethe-Institut hat die Notwendigkeit zu handeln längst erkannt. „Wir beginnen schon im Herkunftsland und setzen die Arbeit dann im eigenen Land fort. Migration und Integration ist ein typischer gesellschaftspolitischer Ansatz, den wir früher in dieser Form nicht hatten.“ Man merkt es dem Präsidenten des Goethe-Instituts an: Er ist stolz darauf, was sein Institut leistet, wie schnell und gut eine so große und staatsnahe Organisation sich auf veränderte Rahmenbedingungen einstellen kann.
Auch die Stärkung gesellschaftlicher Strukturen im Ausland gehört zu dem neuen Ansatz, sei es durch Verlegerfortbildungen in konfliktbeladenen Ländern, sei es durch Workshops für Kulturmanager in Afrika.
Sehen Sie ein Interview zum 60. Geburtstag des Goethe-Instituts – über eine erste Begegnung in New York, Werbung für ein neues Deutschland, Momente der Rührung und der Dankbarkeit und ein ganz besonderes Lob!
-ce/akl/db-
Teilnehmer des Projekts „Confessions“: „Wir beginnen im Herkunftsland und setzen die Arbeit dann im eigenen Land fort“ (Foto: Fareed C. Majari)







