Goethe aktuell

In eigener Sache: Johannes Ebert wird Generalsekretär

Goethe-InstitutCopyright: Martin Eber
„Pragmatischer Visionär“: Der künftige Generalsekretär Johannes Ebert (Foto: Martin Eber)

21. Mai 2011

Das Präsidium des Goethe-Instituts hat einen neuen Generalsekretär gewählt. Am 1. März 2012 wird Johannes Ebert die Nachfolge von Hans-Georg Knopp antreten. Der 48-Jährige ist derzeit Leiter des Goethe-Instituts in Moskau.

Die Entscheidung für Ebert fiel einstimmig. Mit Ebert wählte das Präsidium ein „Eigengewächs“ des Goethe-Instituts, an dem der studierte Islamwissenschaftler und Politologe bereits seit 20 Jahren tätig ist. Kairo, Kiew, München und Riga waren einige seiner Stationen an dem deutschen Kulturinstitut. Johannes Ebert war wesentlich an einer Vielzahl wegweisender Projekte und Publikationen im internationalen Kultur- und Bildungsaustausch beteiligt. Auch die Neugründungen der Goethe-Institute in Abu Dhabi und Nowosibirsk trieb er maßgeblich voran. Zuletzt wurde unter seiner Ägide eine große Bildungskampagne zur Förderung von Deutsch in Russland initiiert.

Klaus-Dieter-Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts, ist sehr zufrieden mit der Wahl Eberts: „Mit mehr als 15 Jahren Arbeitserfahrung im Ausland und seiner guten Kenntnis der Kultur- und Bildungslandschaft Deutschlands verfügt er über die entscheidende inhaltliche Expertise und die organisatorische Kompetenz, das Goethe-Institut auf seinem erfolgreichen Weg weiterzuentwickeln.“ Ebert sei ein „pragmatischer Visionär“ und werde die Gestaltungsräume wahrnehmbar für den Kultur- und Bildungsauftrag des Goethe-Instituts nutzen.

Seit 2005 leitet Hans-Georg Knopp, zuvor Intendant am Haus der Kulturen der Welt in Berlin, die Geschicke des Goethe-Instituts. Er bilanziert: „In den letzten Jahren haben wir das Goethe-Institut grundlegend reformiert. Die Tatsache, dass es nun in finanziell schwierigen Zeiten dennoch so gut dasteht, ist nicht zuletzt dieser Umstrukturierung zu verdanken.“ Er sei froh, seinem Nachfolger ein derart gut geordnetes Institut übergeben zu können und wünsche ihm „allzeit das notwendige Geschick und die souveräne Gelassenheit, die ich an ihm so schätze“.

Ebert selbst zeigt sich erfreut und dankbar über die Wahl. „Vor allem geht es in den nächsten Jahren darum, die immer schnelleren Veränderungen einer globalisierten Welt mitzugestalten und auf neue Herausforderungen aktiv zu reagieren“, so der künftige Generalsekretär. „Kultur und Bildung, die beiden zentralen Arbeitsfelder der Goethe-Instituts, werden im internationalen Austausch dabei eine weiter wachsende Rolle spielen.“

Mit Eberts Wahl ist das neue Vorstandsteam komplett. Bruno Gross hat als Kaufmännischer Direktor seinen Dienst am 1. März 2011 angetreten. Er war vorher Kanzler der Münchner Universität für Angewandte Wissenschaften.

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