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Videowettbewerb: „Brüder, habt ihr ein Problem?“

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„MehrsprachIch“: Die Begeisterung für Sprachen und der Charme des Handgemachten (Foto: Goethe-Institut)

8. September 2012

Um Lieblingswörter, 16 Sprachen in knapp sieben Minuten und die schönste Art, eine Banane in drei gleichgroße Teile zu zerlegen, geht es in den Gewinnervideos des Filmwettbewerbs MehrsprachIch. Sie zeigen, dass Sprache mehr ist als Verständigung. Und das behauptet auch Autor Ilija Trojanow.


Sprache löst Konflikte. Zum Beispiel, wenn sich drei Jugendliche um eine Banane streiten. Neben einer ziemlich guten Idee braucht es dann eine Sprache, in der man sie erklären kann. Welchen Ausweg Akin und Firat aus der Türkei in dieser Situation vorschlagen, zeigen sie in ihrem Kurzfilm „Die Banane“, einem von über 20 Beiträgen des Videowettbewerbs MehrsprachIch.



Der Wettbewerb des Goethe-Instituts und seines Partners Poliglotti4.eu betont die sprachliche Vielfalt Europas. Unterstützt wird er von drei prominenten „Mehrsprachigkeitsbotschaftern“: In kurzen Videos erzählen der Autor Ilija Trojanow, der Politiker Cem Özdemir und die Sängerin Anna Maria Kaufmann von ihren Sprachen und davon, was sie ihnen bedeuten: für den Alltag, für die Kunst und für die Verständigung in der Fremde.

Mehr Sprachen als Trojanow, Özdemir und Kaufmann zusammen spricht Richard aus Großbritannien. Das zeigt sein Video für MehrsprachIch. Richard stellt sich auf Englisch vor, dann wechselt er die Sprache, alle paar Sekunden: Französisch, Schwedisch, Albanisch. Das sind drei von insgesamt 16 Sprachen, die Richard in seinem Wettbewerbsbeitrag unterbringt.



Als Richard nach knapp sieben Minuten zum Ende kommt, sieht er entspannt aus. Als habe ihm die Reise durch seine verwirrend vielen Sprachen nichts ausgemacht. Im Gegenteil: Für ihn sind Sprachen eine Obsession.

Die Begeisterung für Sprachen und der Charme des Handgemachten ziehen sich durch alle Beiträge von MehrsprachIch. Im Video von Lily aus Bulgarien schrumpft die Weltkugel buchstäblich zusammen. „Plötzlich wird einem fast die ganze Welt heimisch“, bestätigt auch Ilija Trojanow, für den Sprache mehr ist als Verständigung.



Bei der Facebook-Abstimmung von MehrsprachIch hat sich am Ende Richards Video mit 477 Stimmen durchgesetzt. Vor Akin und Firat aus der Türkei auf Platz 2, vor Lily aus Bulgarien. Wenn Richard als „Mehrsprachigkeitsbotschafter“ zur Poliglotti4.eu-Koferenz ins italienische Parma reist, wird es um sein Gewinner-Video gehen. Aber natürlich auch um alle anderen, die sich für Mehrsprachigkeit begeistern.

-mb-
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