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„For all my walking“ – Klangtagebücher aus Kyoto

Monika Maier(1. Oktober 2013) Sie hörten den Klang Japans nach: Die Musiker Ulrike Haage und Eric Schaefer waren von September bis Dezember 2012 Stipendiaten in der Künstlerresidenz Kamogawa. Sie reisten durch Kyoto und an Orte, die die japanischen Dichter Matsuo Basho und Santoka Taneda in ihren Wanderübungen beschreiben. Die Begegnung mit Japan vertonten Haage und Schaefer in ihrem Klangtagebuch For all My Walking: Das Hörsspiel wird am Dienstag, 1. Oktober, um 23.03 Uhr im Radiosender SWR2 gesendet. Danach steht es eine Woche als On-Demand-Stream auf SWR2.de/hoerspiel zur Verfügung und kann jederzeit in der Mediathek angehört werden.

Foto: Monika Maier/SWR
Masami Sato, Ulrike Haage und Eric Schaefer (Foto: Monika Maier/SWR)

Was Haage und Schaefer in Japan hörten, nahmen sie mit dem Mikro auf. Was sie sahen, verwandelten sie in Klang. So erzählen sie unter Rückbesinnung auf ihre Tagebücher und Haiku-Dichtungen in einem Musik-Text-Gewebe von ihrer Reise. „Klänge und Musik sind aus meiner Sicht Friedensbringer, aber auch ein Gedächtnis menschlicher Kultur. Ich möchte dazu beitragen, diese zu erhalten, weiterzugeben und damit eine Sensibilisierung für das, was uns täglich umgibt und auch Identität prägt, anregen“, so Haage.

Mit der Villa Kamogawa bietet das Goethe-Institut Künstlern aus Deutschland die Möglichkeit, im Rahmen eines dreimonatigen Stipendiums in Japan zu leben und zu arbeiten. Mehr Infos zur Villa Kamogawa finden Sie hier.

-dg-

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