

Copyright: Timo Berger
10. August 2009
Madonna!Schwarzbuntes Steakfleisch auf gerodeten Waldflächen, Symphonie der Panflöten, ein nicht zu verachtendes Revolutionspotenzial – und über allen Emblemen des südamerikanischen Identitäts-Panoptikums schwebend die transluzente Mutter Gottes als Symbol römisch-katholischer Monokultur: Auf die Suche nach landesspezifischen Stereotypen und der Befreiung aus den Fesseln der Zuschreibung hat sich der deutsche Dichter Timo Berger als Grenzgänger zwischen den lateinamerikanischen Staaten gemacht. Dabei fand er „die nationale Folklore nicht am Puls der Zeit“. So werden in Mataderos, dem „Meatpacker District“ von Buenos Aires längst nicht mehr Wiederkäuer umgeschlagen, sondern Soja – für SUVs und Bratpfannen der „LOHAS“ („für Gesundheit und Nachhaltigkeit“) weltweit.










