

Copyright: Enriko Boettcher
3. Oktober 2009
Eine Mauer, die verbindetEnde einer „Mauerreise“. Dieser Tage grüßt ein Dutzend heimgekehrter Mauersteine vor dem Brandenburger Tor – weniger gezeichnet als bemalt von einer Reise um die Welt. Den Ort, der in seiner Geschichte nicht nur Ausgangspunkt für Wanderungen in Fontanes geliebte Mark, sondern auch menschenleeres Grenzgebiet zwischen voneinander getrennten deutschen Landen war, kann heute wieder jeder ungehindert passieren. In vielen Regionen der Welt prägen dagegen Teilung und Grenzerfahrung den Alltag der Bewohner. An solche Orte – von Mexiko bis Korea – schickte das Goethe-Institut per Luftfracht symbolische Mauersteine zur künstlerischen Bearbeitung. Beteiligt waren Kinder, Künstler, Intellektuelle. Passend zum Tag der deutschen Einheit sind die wuchtigen Werke nun gemeinsam zu sehen. Am 9. November, auf dem „Fest der Freiheit“, werden die Blöcke dann ihrer Bestimmung zugeführt und zu Fall gebracht.







