

Copyright: Lena Juknevicius
20. Oktober 2009
Geschichten aus 1001 – BuchFünf Tage lang stand die Buchmesse im Zeichen der chinesischen Literatur. Das Wort „Zeichen“ dabei im Singular zu belassen ist freilich eine Untertreibung – greift die chinesische Schrift doch auf gut und gern 5.000 bis 6.000 Zeichen zurück. Diesem Faktum dürfte es denn auch geschuldet sein, dass im Westen die wenigsten dieser Sprache mächtig und die anderen auf die äußerst geringe Zahl von Übersetzungen angewiesen sind. Auf diesen Missstand machte das Goethe-Institut zum Abschluss mit einer besonderen Aktion aufmerksam: „1001 Bücher“, die von ihren chinesischen Besitzern gespendet worden waren, warf es unters Volk, das die für sie unverständlichen Werke trotzdem begierig entgegennahm. Möge es übersetzungsunfreudigen Verlegern ein Zeichen sein! Oder auch 6.000.










