

Copyright: Irina Kudrjawtsewa
27. Oktober 2009
Ding aus einer anderen WeltAuf zu neuen Ufern: Zu sanften Saitenschwüngen schweifte schon mancher Klavierschüler gedanklich in die Ferne, hörte er Robert Schumann musikalisch von fremden Ländern und Menschen schwärmen. Sichergeglaubtes wird auf Reisen in Frage gestellt, Realität ist verhandelbar und standortabhängig. Bis in kosmische Sphären drang nun im Rahmen des Residenzprojekts „Art on Site“ die Phantasie der Kölner Konzeptkünstlerin Agnes Meyer-Brandis in der Bergbaumetropole Jekaterinburg vor. Sie ließ einen nachgebildeten Himmelskörper auf das Erdreich des Ural einstürzen und nannte die Installation IMPACT – Studies in Cause and Effects. Wie der Meteorit sich mühelos in den Boden zu bohren schien, so schrieben sich die neugewonnenen Impulse in das Oeuvre der Künstlerin ein.










