

Copyright: Eugenio Ampudia
8. Juni 2010
In der Kälte des FeuersFlammen lodern die Wände empor, der Boden ist rußverkohlt, wir hören das Bersten von Holz. Die Hitze muss nun schon unerträglich sein. Tatsächlich aber ist dieses Feuer eiskalt, denn entfacht hat es der spanische Künstler Eugenio Ampudia allein auf der Leinwand. Zusammen mit 25 Künstlern aus aller Welt veranschaulicht er im Auftrag des Goethe-Instituts in Video-installationen und Fotografien das Unwetter, das sich als Folge des Klimawandels über uns zusammenbraut. Dem Betrachter werden so in der Ausstellung mit Ampudias Fogo frio, der Hitze der Wälder Patagoniens und der schneidenden Kälte der Antarktis die Folgen des Klimawandels deutlich vor Augen geführt. Auf insgesamt elf Leinwänden ist die Ausstellung aus Rio de Janeiro noch bis 20. Juni kostenlos an der Akademie der Künste in Berlin zu sehen.







