

Ich sehe was, …
… was du nicht siehst, und das sieht aus wie ein typisches Urwaldbild: alles grün, dicht bewachsen, bemoost und sonnenlichtarm. Doch auf den zweiten Blick lässt sich zwischen den wildwachsenden Pflanzen noch etwas anderes erkennen: ein verlassenes Automobil. Nur Stoßstange, Scheinwerfer und ein bisschen Lack sind sichtbar. Die Bilder wurden von dem deutschen Fotografen Eric Klemm in einem Wald der kanadischen Provinz British Columbia aufgenommen. Die Fotoserie heißt „Metamorphosis“. Sie zeigt verlassene Fahrzeuge, die im Laufe der Jahre einen Verwandlungsprozess durchlaufen haben, an dessen Ende sie Klemm wie eigenständige Kunstobjekte erschienen. Auf die „Urwald-Sammlung“ aufmerksam gemacht wurde Klemm von dem kanadischen Schrottplatzbesitzer Bruce Smith, dem Grundstück und Automobile gehören. Bis zum 20. Oktober sind die Fotos im Goethe-Institut Paris zu sehen, bevor die Ausstellung durch weitere französische Städte tourt.










