Goethe-Szenen

Foto: Aaron Perez
Foto: Aaron Perez

27. Februar 2012

Nur ein Traum platzte

Ein Gewinner war er zwar nicht, dennoch ist für Wim Wenders ein Traum wahr geworden: Nicht nur weil er mit Pina für den Oscar nominiert war, was ja nun keine geringe Ehre ist, sondern auch, weil trotz allem einer abgeräumt hat, dem er es von Herzen gönnte: Martin Scorsese. Seine beiden Favoriten, so verriet der deutsche Filmemacher bei einer Pre-Oscar-Party in der Villa Aurora, seien nämlich dessen Film Hugo Cabret sowie Terrence Malicks Der Baum des Lebens „Ich hoffe, dass einer meiner Helden, Malick oder Scorsese gewinnt. Aber man kann nie wissen. Dieses Jahr ist es wirklich ein enges Rennen und alles kann passieren.“ Gratulieren kann man dem Mann also in jedem Fall. Zu der Party am Vortag der 84. Oscarverleihung hatten German Films gemeinsam mit dem deutschen Generalkonsulat und dem Goethe-Institut in die Villa eingeladen, die in den Vierziger- und Fünfzigerjahren das Zuhause des deutschen Exilschriftstellers Lion Feuchtwanger und seiner Frau Martha war.

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