

Copyright: Hans-Olof Utsi
28. Juni 2012
Zwangsversetzt Ein abgelegener Ort, 150 Kilometer nördlich des Polarkreises. Hier liegt Kiruna, eine nordschwedische Grubenstadt, die im buchstäblichen Sinne am Abgrund steht. Der Grund: Unter Kiruna bröckelt und kracht es gewaltig. Das größte Eisenerzvorkommen der Welt liegt unter ihr und ist nun vom Einsturz bedroht. 20.000 Einwohner sollen evakuiert und mit ihrer ganzen Stadt verlegt werden. Diese Tatsache birgt natürlich eine gewisse Skurrilität. Das dachte sich auch das Goethe-Institut in Stockholm und initiierte das Kunstprojekt „Kirunatopia“. Elf internationale Künstler haben sich vor Ort mit der Transformation der Stadt auseinandergesetzt.










