Erlebnisse, Anekdoten, Berichte und Erinnerungen – Geschichte erzählt

Japanisch-bayerische Reiselust: Karl Kreidl zeigt seinen Gästen die Berge, das Wandern und was an Bayern noch so außergewöhnlich ist. Copyright: Günter R. Müller

Erlebnisse, Anekdoten, Berichte und Erinnerungen – Geschichte erzählt

    Der Photograph Michael Friedel

    Michael Friedel, Jahrgang 1935, zählt zu den bekanntesten Photojournalisten Deutschlands. Höhepunkte seiner Karriere waren unter anderem die Photokinapreise 1954 und 1956 sowie die Titelbilder von Elvis Presley (SPIEGEL, 1956) und Sophia Loren (STERN, 1960).Mehr ...

    Das Große Porträt – er malt und malt und malt
    Von Jens Dirksen

    Thomas Grochowiak, 97 Jahre alt und der Mitbegründer der Künstlergruppe „junger westen“ – ein AtelierbesuchMehr ...

    30 Jahre Goethe-Institut – ein Arbeitsbericht
    Von Christoph Wecker

    Die Arbeit, die ich als meinen Beruf im Wortsinne ansehe, habe ich erst in einem fortgeschrittenen Alter beginnen können. Nach der Schule folgten 4 Jahre als Soldat und, nach Verwundung und Gefangennahme, 5 Jahre in sowjetrussischen Lagern, fast ausschließlich bei der Waldarbeit eingesetzt. Nach der „Spätheimkehr“ im Frühjahr 1949 folgte eine Zeit schwerer Krankheit und ab Herbst 49 das Studium an der rechts- und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen, das ich 1954 mit der Promotion abschloss. Anschließend trat ich als „Juniorchef“ in die Fabrik meines Vaters ein, wo mir bald klar wurde, dass dies mein Beruf nicht sein konnte; meine Interessen lagen woanders. Ich entschloss mich zu einem neuen Anfang.Mehr ...

    Erinnerung an das Jahr 1989
    Von Jutta Bechstein-Mainhagu

    Als sich Frankreich im Jahre 1989 auf die 200-Jahrfeiern der Französischen Revolution vorbereitete, lud das Goethe-Institut den Liedermacher Wolf Biermann ein, der 1976 aus der damaligen DDR ausgebürgert worden war und als Vorreiter im Kampf für die Freiheit in der DDR galt.Mehr ...

    Interview mit Jutta Bechstein-Mainhagu

    Jutta Bechstein-Mainhagu war die Gewinnerin der "schönsten Goethe-Geschichte" und hat die Reise zur 60 Jahr Feier in Berlin im Juli 2011 gewonnen. Im Interview spricht sie über ihre Aufgaben, was man in Bordeaux nicht verpassen sollte und über ihre "schönste Goethe-Geschichte".Mehr ...

    Meine schönsten Berlinerlebnisse im Juli 2011
    Zur Feier des 60jährigen Bestehens des Goethe-Instituts
    Von Jutta Bechstein-Mainhagu

    Treu der Devise der Madame de Stael, „Berlin ist keine Stadt, sondern ein Ort, an dem Menschen leben“, wollte ich dieses Mal nur meine Partner und Freunde besuchen.Mehr ...

    Jenseits des Westens
    Das Goethe-Institut in Tripolis/Libyen 1963-1966
    Von Albert Wassener

    Zwei Monate Reichenhall und drei in Ebersberg mit Schulz-Griesbach qualifizierten für eine hoffnungsvolle Auslandskarriere. Anfang Dezember trat ich vor den Gutachterausschuss des Instituts. Vier Tage später bekam ich den Bescheid, angesichts der Tatsache, dass ich ja als Student schon einmal eine Woche dort gewesen sei, sei an eine Versetzung nach Libyen gedacht. Dienstantritt sei der 01.02.1963.Mehr ...

    Als die Welt noch zu Gast in Höhenmoos war

    Sie sind alle in Höhenmoos gelandet, Japaner, Iraker, Afrikaner. Um Deutsch zu lernen. Vor 50 Jahren war das, als Goethe-Institute in der bayerischen Provinz der Renner waren. Mehr ...

    Mehr als der Akkusativ – die Förderung der deutschen Sprache in einer mehrsprachigen Welt
    Von Hans-Jürgen Krumm

    Dass Sprachenpolitik die Aufgabe des Auswärtigen Amtes sei, das Goethe-Institut dagegen als ‚Mittlerorganisation’ das Instrument für deren Umsetzung, war bis in die 1990er Jahre hinein die offizielle Lesart der Aufgaben des Goethe-Instituts im Rahmen der Auswärtigen Kulturpolitik. Begriffe wie „Spracharbeit“, „Pädagogische Verbindungsarbeit“ und „Programmarbeit“ zeugen von diesem scheinbar unpolitischen Rollenverständnis. Gestimmt hat es freilich nie.Mehr ...

    Erinnerung an den 9. November 1989 in Nairobi/Kenia
    Von Ute Gräfin Baudissin

    Von dem dramatischen Geschehen in der Heimat, in der ehemaligen Hauptstadt Berlin, tausende Kilometer entfernt, liefen noch in der Nacht - glücklicherweise mit nur marginaler Zeitverschiebung - die Telefone heiß mit den völlig unerwarteten spektakulären Meldungen aus dem Familien- und Freundeskreis, die mit ungläubigem Staunen zur Kenntnis genommen wurden.Mehr ...

    Joseph Beuys im Goethe-Institut Genua
    Von Bernhard Wittek

    Die einzige Individualausstellung mit Werken von Joseph Beuys, an der ein Goethe-Institut als Mitveranstalter beteiligt war, wurde im Sommer 1978 in Genua gezeigt. Dabei half der Künstler tatkräftig ein kurzfristig aufgetretenes Finanzproblem zu beseitigen. Mehr ...

    Kunst aus Kairo
    Von Bettina von der Way

    Diese Zeichnung habe ich 1988 für das Informationsblatt des Goethe-Instituts Kairo gemacht. Sie zeigt die Fassade des Hauptgebäudes des Instituts in der Sharia Bustan in der Stadtmitte Kairos, ganz nah am Tahrir Platz. Mehr ...

    Goethe-Zirkus
    Von Ralf A. Baltzer

    Im Juli 1979 übernahm ich als nicht mehr ganz so junger Jungsprachlehrer meine erste Arbeitsstelle am Goethe-Institut in Prien am Chiemsee. Meine erste Klasse bestand aus einem riesigen Familienverband griechischer Lehrer im Alter von 25 bis fast 65 Jahren, die für griechische Kinder in Deutschland Muttersprachunterricht erteilen sollten und in meiner Klasse ein “Survivaltraining“ in Deutsch absolvieren durften. Ich gestehe: mein Unterricht war eigentlich eine Katastrophe, und es ging im Klassenzimmer zu wie im Hafen von Piräus. Mehr ...

    Das Goethe-Institut Lille: 50 Jahre deutsch-französische kulturelle Zusammenarbeit(1)
    Von Jérôme Vaillant

    Während die Bundesrepublik Deutschland Mitte der 50er Jahre daran denkt, ein Goethe-Haus in Paris zu gründen, ist es schließlich das Goethe-Institut Lille, das als erstes 1957 seine Pforten öffnet; am 1. April dieses Jahres nimmt es die ersten Schüler auf, drei Jahre vor Marseille, vier Jahre vor Paris und Toulouse. Warum also Lille im Jahr 1957? Zu Beginn ist es hauptsächlich das Verdienst eines Mannes: Erich Ball, deutscher Konsul in Lille, ein energischer und entschlossener Mann mit einem Stiernacken, aber, wie sein Foto zeigt, auch ein Mann einer gewissen Güte, der diese geistige Ruhe ausstrahlt, die allein das Selbstvertrauen vermittelt. Mehr ...

    Arrangement mit den Göttern
    Von Dirk Angelroth

    „Sie müssen aber zwischen neun und zehn Uhr dreißig kommen, danach kann ich am Samstag den Vertrag nicht mehr unterschreiben“ ... , hatte unsere zukünftige Hausbesitzerin im südindischen Madras gesagt, nachdem wir endlich ein passendes Haus gefunden hatten und unsere Sachen aus Deutschland im Hafen eingelaufen waren.Mehr ...

    Hier kommt die deutsche Regierung
    Von Brigitta Zaman

    Herr Parvaiz, groß, schlank, dunkel, gehört zu den Punjabi-Christen; seit seinem 17. Lebensjahr lebte und arbeitete er für die deutsche Vertretung in Karachi. Zuerst für den von der deutschen Botschaft eingerichteten Lesesaal, dann für das Goethe-Institut. Er arbeitete sich durch viele Abteilungen hoch, bis zur Stellung eines „Secretary“.Mehr ...

    „Ja!“
    Von Ursula Obers-Kraft

    Anreisetag am Inlandsinstitut in München. Es ist 6:30 Uhr, die ersten (JapanerInnen) stehen geduldig vor der noch verschlossenen Institutstür. Keiner wird zusammen mit mir eintreten, denn auf der Tür steht, dass erst ab 7:00 Uhr geöffnet ist. Und an diese Angaben hält man sich.Mehr ...

    Herr Goethe
    Von Ute Petkakis

    Obwohl ich bereits seit 31 Jahren bei „Goethe“ in Thessaloniki bin, ist meine liebste Geschichte nicht meine Eigene. Allerdings habe ich die Anekdote von Kurt Graf von Posadowsky-Wehner selber gehört, der das Goethe-Institut Thessaloniki aufbaute, welches 1955 offiziell eröffnet wurde. Mehr ...

    Guten Abend, Mister Mueller
    Von Dirk Angelroth

    „Buchen Sie doch bitte eine schöne Ecke für den ersten Abend der Konferenz in einem Hotel“... hatte mein Chef in Bombay mich gebeten, und ich hatte gebucht. In Indien heißen die Goethe-Institute auch heute noch Max Mueller Bhavan (Haus) nach dem deutschen Indologen Max Mueller, der zeitlebens in Oxford wirkte und auch 1900 dort verstarb und begraben liegt.Mehr ...

    Mit Keiko-san im Land der aufgehenden Sonne
    Von Irmgard Krüger

    Tokyo, August 1964. Da saß ich nun auf der Terrasse eines Bungalows mit Blick auf einen schönen, gepflegten Garten. Ich schaute über einen Rasen auf Beete im Hintergrund; ein hoher Khakibaum und ein zierlicher mit Mandarinen setzten besondere Akzente; hochgewachsene Hortensienbüsche trugen tellergroße blaue Blüten. Das ganze Grundstück war von einer dichten Hecke umgeben.Mehr ...

    Warten auf den Gravytrain – Das Leben des unerschütterten Seemanns Siegfried Reile
    Von Hubert Eichheim

    In einem üppigen Garten an einer der breiten, von exotischen Bäumen bestandenen Straßen im damals vornehmen Villenviertel Maadi südlich von Kairo drängt sich ein Grüppchen Deutscher, Frauen und Männer, unter einer von Jasmin überwachsenen Pergola um den auf einem Hocker platzierten Grundig Satellit. Mehr ...

    Mein Anfang bei „Goethe“
    Von Renate Schmöe

    Aus der DDR als Flüchtling gekommen, lebte ich ab Januar 1961 in Westberlin. Von Freunden hörte ich von einem Verein, einem Lehr-Institut, in dem Ausländer Deutsch lernen. Adresse: Kaspar-Theis-Str. in Berlin-Dahlem (wenn ich mich nicht irre). Auf meine Nachfrage gab man mir dort die Anschrift der Zentrale in München, am Lenbachplatz.Mehr ...

    Lagos 1961 – Auftakt
    Von Barbara Thoma

    Im Oktober 1961 hatte mein Mann, Dr. Richard Thoma, seinen Dienst in Lagos / Nigeria angetreten. Die Reise auf dem italienischen Frachtschiff „Piave“, das keinen Hafen an der afrikanischen Westküste ausließ, dauerte sechs Wochen. Außer uns samt unseren eher bescheidenen Habseligkeiten einschließlich Auto waren keine anderen Passagiere an Bord.Mehr ...

    Goethes Kampf mit dem „e“
    Von Dietrich Sturm

    Ohne Frankreich, vor allem ohne die schöne Stadt Lyon, hätte es den großen Klassiker Johann Wolfgang von Goethe nie gegeben. Zugegeben, diese Behauptung mag vermessen klingen, aber ganz von der Hand zu weisen ist sie nicht.Mehr ...

    Goethe in den Anden
    Von Christoph Wecker

    Schwerfällig stemmte sich die alte Propellermaschine vom Flugplatz der peruanischen Hauptstadt Lima in die Luft, um in die über 3000m hoch gelegene Inkastadt Cuzco zu fliegen. Dem Passagier aus Deutschland, einem Mann mittleren Alters, auf einer dienstlichen Reise für das Goethe Institut in Südamerika unterwegs, hatte man den großen Umweg auf dem Weg nach La Paz in Bolivien in einem Reisebüro empfohlen, nachdem er wegen eines unerwarteten Feiertags drei arbeitsfreie Tage vor sich hatte und noch möglichst viel vom Land sehen wollte.Mehr ...

    „Alles Gute!“ oder: auch Beiräte können irren!
    Von Ralf A. Baltzer

    Ende Dezember 1983 hatte ich mit Gleichgesinnten die Ausbildung zum Goethe-Dozenten erfolgreich abgeschlossen und wollte endlich an meinen Unterrichtsort Prien zurückkehren, um dort mit frischen Eindrücken und neu erworbenen didaktischen Erkenntnissen meinen Lehrberuf wieder voll aufzunehmen.Mehr ...

    Als der Weihnachtsbaum durch die Stadt der 1000 Moscheen gefahren wurde – Eine Weihnachtsgeschichte
    Von Clemens Terörde

    Die folgende Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit: Sie spielt in einem Land Südasiens, gelegen im Delta der großen Ströme, irgendwann in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, als einige Tage vor Weihnachten der Leiter des Deutschen Kulturinstituts (genau: des Goethe-Instituts) von der dortigen Lufthansa einen Weihnachtsbaum für die Weihnachtsfeier des Instituts ausleihen konnte und der geschmückte Weihnachtsbaum auf einer Rikscha durch die Hauptstadt dieses Landes gefahren wurde.Mehr ...

    Auto auf der Lagerhalle
    Von Karl Heinz Buschmann

    Oktober 1964 war mein Dienstantritt als Leiter der neugegründeten Zweigstelle des Goethe-Instituts in Rourkela, Indien. Der Liftvan war mit dem Schiff in Kalkutta (heute Kolkata) eingetroffen. Er war einfach auf den Lastwagen gekippt worden, so dass die schweren Sachen auf den zerbrechlichen und leichteren lagen.Mehr ...

    Der Mauerfall und ich - „Hier und Dort“
    Von Gisela Kadar

    Über 20 Jahre ist es her. Ich hatte eine Riesenmenge von Zeitungsausschnitten, Texten, Fotos, Städteansichten, Fahrkarten und Ähnlichem angehäuft, alles „authentisches Material“ zu den beiden deutschen Staaten „BRD“ und „DDR“. Und wie es dazu kam, dass Deutschland geteilt wurde, also Zeitgeschichte seit Kriegsende.Mehr ...

    Die 54er Crew – 02.-11. November 1954 in Seeshaupt
    Von Helmut Klopfer

    Man sagt, es beginne das Alter für den, der sich erinnere. Dies soll uns doch nicht schrecken, auf jenen Tag zurückzublicken, der uns vor nun genau zwanzig Jahren zum ersten Male miteinander bekanntmachte. Gleich, wie jung oder wie gereift wir uns fühlen, zwei abgeschlossene Jahrzehnte erwachsenen Lebens sind Anlass genug zu einem Blick zurück.Mehr ...

    Frau Goethe
    Von Brigitta Zaman

    Einmal, nur einmal im Leben Frau Goethe sein, das war mir vergönnt. Ich lief über den Flur vor meiner Bibliothekstür im Goethe-Institut Karachi, als mir ein Besucher auffiel, der sich hilfesuchend umsah.Mehr ...

    Gern hab ich die Frauen geküsst
    Von Dirk Angelroth

    Der erste Indonesier in der Reihe von Gästen, die sich im Goethe-Institut Jakarta zum Abschied des scheidenden und Willkommen des neuen Leiters eingefunden hatten, war der Schauspieler Jaya Kusuma. Er war kein jugendlicher Held mehr und hatte schon in den frühen Jahren des indonesischen Films führende Rollen gespielt.Mehr ...

    DDR-Bewältigung in West und (Süd)Ost
    Von Ralf A. Baltzer

    Anfang November 1988 war ich als Leiter der Spracharbeit nach Montreal in Québec versetzt worden. Ich lokalisiere Montreal bewusst nicht einfach in Kanada, denn zu der Zeit entbrannte noch heftig der historisch bedingte Sprachenstreit zwischen den englisch bzw. französisch sprechenden Kanadiern. Das offenbarte sich mir nach wenigen Tagen in beeindruckender Weise.Mehr ...

    Goethes Wasserballett
    Von Dirk Angelroth

    „Na, dann also viel Spaß mit Ihrem Wasserballett, Herr Goethe!“ Mit diesen ironisch gemeinten Worten verabschiedete sich der deutsche Botschafter in Jakarta in einen verlängerten Weihnachtsurlaub. Pina Bausch mit ihrem Wuppertaler Tanztheater standen uns für Ende Januar ins Haus, und viele Kulturinteressierte freuten sich seit unserer Ankündigung Anfang November bereits darauf, zumal es schon sehr lange kein internationales Ballett oder Tanztheater in Jakarta mehr gegeben hatte.Mehr ...

    Eseltreiber kennen sich aus in Karachi
    Von Brigitta Zaman

    Als Hausmeister des Goethe-Instituts Karachi hatte George Ambrose viele Einkäufe zu tätigen. Mit den Basaren war er vertraut wie kein anderer. So wurde er zum Holzkauf ausgesandt, in einem Land ohne Wald eine schwierige Sache.Mehr ...

    Die Polizei, dein Freund, dein Helfer
    Von Hubert Eichheim

    In den achtziger Jahren sah es um den Deutschunterricht in Griechenland noch zappenduster aus, obwohl gut 10 Prozent der Bevölkerung zumindest mehrere Monate in einem der deutschsprachigen Länder verbracht hatte.Mehr ...

    Sufismus – griechisch?
    Von Brigitta Zaman

    Annemarie Schimmel wurde manchmal respektlos die ‚heilige Kuh Pakistans’ genannt. Aber für uns war sie eine Institution – DIE Expertin für den Sufismus im Industal. Sie wurde zum x-ten Mal im Goethe-Institut Karachi erwartet, und ein Vortrag über Sufismus stand auf dem Programm. Mehr ...

    In memoriam Bapsi S.
    Von Dirk Angelroth

    Dass Sprachenpolitik die Aufgabe des Auswärtigen Amtes sei, das Goethe-Institut dagegen als ‚Mittlerorganisation’ das Instrument für deren Umsetzung, war bis in die 1990er Jahre hinein die offizielle Lesart der Aufgaben des Goethe-Instituts im Rahmen der Auswärtigen Kulturpolitik. Begriffe wie „Spracharbeit“, „Pädagogische Verbindungsarbeit“ und „Programmarbeit“ zeugen von diesem scheinbar unpolitischen Rollenverständnis. Gestimmt hat es freilich nie.Mehr ...

    Aus Sicht der Ortskräfte
    Von Brigitta Zaman

    Wir waren gespannt wie Flitzebogen auf unseren neuen Leiter, der aus Alexandrien kommen sollte. Er war der Nachfolger des sehr aktiven, agilen, ideenreichen H. v. Halem. Als Ortskraft, die noch keinen Leiterwechsel erlebt hatte, glaubte ich, die Arbeit würde so oder ähnlich fortgesetzt. Mehr ...