Wie wenig Kritik verträgt die Literatur?
Zur Lage der Literaturkritik in Deutschland, Russland und Brasilien mit Michail Rudnizkij, Kristina Michahelles und Maike Albath
Podiumsdiskussion
Mittwoch, 09.10.2013, 14:00-14:45 Uhr
Halle 4.1, Stand L1
Mittwoch, 09.10.2013, 14:00-14:45 Uhr
Halle 4.1, Stand L1
Literatur- und Übersetzungskritik hat im deutschsprachigen Raum eine lange Tradition. Doch jeder Kritiker weiß, wie schwierig es ist, unter dem Druck des Tagesgeschäfts, angesichts des schrumpfenden Platzes für Rezensionen und der Kultur des Infotainments dem eigenen Anspruch überhaupt noch gerecht zu werden. Gleichzeitig kommentieren heute immer mehr Leser in Blogs und Foren die von ihnen gelesenen Titel nach ganz eigenen Maßstäben. Damit sieht sich die aktuelle Literaturkritik neuen Herausforderungen gegenüber. Ist diese Entwicklung auch in den Literaturszenen Russlands und Brasiliens zu beobachten? Welche Rolle spielt die Literaturkritik im jeweiligen literarischen Diskurs und im Buchhandel? Welchen Stellenwert nimmt die Übersetzungskritik innerhalb der Literaturkritik ein und welchen Beitrag leistet sie zum Kulturtransfer? Darüber diskutieren die Übersetzer und Literaturkritiker Michail Rudnizkij (Russland) und Kristina Michahelles (Brasilien) sowie die Literaturkritikerin Maike Albath (Deutschland).







