Verschwinden

Der Tod im digitalen Zeitalter

‚Graveyard‘, aus der Serie ‚Picture This!‘, 2001-04, C-Print auf Aluminium; Copyright: Sammlung der Kulturabteilung der Stadt Wien – MUSA; © Oliver HanglIm Netz scheint ein uralter Traum der Menschen wahr zu werden: generationenübergreifende ewige Erinnerung und ein virtuell erfahrbarer Transzendenzgewinn trotz all unserer Vergänglichkeit.





In seiner mentalitätshistorischen Studie Die Entdeckung der bürgerlichen Welt- und Lebensanschauung in Frankreich hat Bernhard Groethuysen, ein genialisch-vielseitiger Schüler Wilhelm Diltheys, 1927 behauptet: Der Bürger droht „alle Sicherheit (...) zu verlieren, sobald es ans Sterben geht; er vermag dem Tod nicht ins Angesicht zu schauen. (...) Der gebildete Laie möchte am liebsten überhaupt nicht davon sprechen“. Wie viele andere Kulturhistoriker und Sozialwissenschaftler vertritt Groethuysen die These, dass der Tod in der Moderne zunehmend unsichtbarer geworden sei, durch Verdrängung aus der Öffentlichkeit und die Verlagerung des Sterbens in hochspezialisierte Intensivstationen oder eigene Hospize der Palliativmedizin. In der Tat lassen sich vielfältige Phänomene einer neuen Privatisierung des Todes beobachten: Trauerfeiern nur im engsten Familienkreis oder Verzicht aufs demonstrativ eigene Grab durch Beisetzung in anonymen Urnenfeldern.

Aber gestorben wird bekanntlich weiterhin, und jeder Tod muss irgendwie gestaltet werden. Die konventionellen Behauptungen von einer genuin bürgerlichen oder modernitätsspezifischen Todesverdrängung lassen sich denn auch relativieren, nimmt man die neuen Kommunikationsmedien der Gegenwartsmoderne im Blick. Der banale, triviale Satz, dass der Tod nun einmal zum Leben gehört und jeder Mensch mit der eigenen Sterblichkeit konfrontiert ist, sich also zum eigenen Tod irgendwie verhalten muss, kann für einen elementaren kulturellen Sachverhalt sensibilisieren: In der Deutung von Sterben und Tod steht Menschen nur ein relativ begrenztes Repertoire an Ausdrucksformen und symbolischen Mustern zur Verfügung. Zwar haben die alten religiösen Institutionen Europas, vor allem die großen Volkskirchen, in den meisten westeuropäischen Gesellschaften seit den 1960er Jahren deutlich an Bindungskraft verloren, und speziell in ihren Trauerriten sehen sie sich nun wachsender Konkurrenz durch alle möglichen anderen, privaten Todesbewältiger ausgesetzt. Aber selbst pathetisch gottlose, dezidiert säkulare Zeitgenossen bedienen sich gern in den Symbolspeichern und Ritenkammern der religiösen Überlieferungen der Menschheit, wenn es um den Tod und dessen Gestaltung geht. Besonders deutlich zeigt dies die massive Todespräsenz im world wide web. In den global vernetzten elektronischen Kommunikationswelten des frühen 21. Jahrhunderts finden sich keinerlei Spuren genereller Todesverdrängung. Ganz im Gegenteil: Tod und Sterben werden hier groß in Szene gesetzt.

Im April und Mai 2001 berichteten mehrere Zeitungen in Nordrhein-Westfalen und auch der WDR über einen absurd wirkenden Streit um ein Grabbild auf dem Friedhof der Katholischen Kirchengemeinde in Gladbeck. Bernd Bruns hatte das Grab seiner 1993 gestorbenen Mutter mit einer Grabplatte geschmückt, auf der sich neben einem Portraitfoto und einem aus Taube und Fisch entworfenen Symbol auch eine Netzadresse befand: www.Gertrud-Bruns.Friedort.de. Die Friedhofsverwaltung forderte die Entfernung des Grabsteins „binnen vier Wochen“, weil die auf dem Stein zu sehende „Werbung für das Internet (...) nach der Friedhofssatzung von 1976 nicht zulässig“ sei. Nachdem Bruns sein „Gedenkzeichen“ als genuin christliches Transzendenzsymbol verteidigt und rechtliche Schritte „gegen diese unangemessene Bevormundung“ angedroht hatte, gaben Friedhofsverwaltung und römisch-katholische Kirchengemeinde bald nach: Die stilisierte Fisch-Taube sei ein Auferstehungssymbol und der Hinweis auf die Netz-Adresse der Gestorbenen keine Werbung. Trotz des kurzzeitigen kulturkämpferischen Konflikts sind alte christliche Bestattungskultur und neuer virtueller Erinnerungskult hier eng verknüpft.

Wer im Netz nach dem Tode sucht, wird schnell fündig. Das hoch differenzierte Spektrum reicht von den Werbeangeboten der klassischen Todesbewältigungsindustrie, der Bestatter und Beisetzer, über diverse Selbstanpreisungen neuer „ganzheitlicher“ Todesfolgenexperten aus den wabernden Psycho-Szenen der Sinnhungrigen bis hin zum Marketing der Kirchen und diverser anderer religiöser Akteure, die auf neuen Wegen alte Kulte als lebensdienlich empfehlen. Im Netz tritt inzwischen eine eigene Todesdeutungs- und -bewältigungswirtschaft auf. Zwei spezielle Suchmaschinen, „Yahoo. Death and Dying“ sowie „Growthhouse“, helfen den Nutzern, die gewünschte Dienstleistung im Umgang mit Sterben und Tod zu finden, Angebote und Preise zu vergleichen und sich im Dschungel der virtuellen Unübersichtlichkeit einen Weg zu bahnen. Hier gibt es seriöse Angebote zur Palliativmedizin, also die Werbeseiten professioneller Sterbekliniken, und zahlreiche Seiten von Anbietern einer neuen „Death Education“, die für Geistliche ganz unterschiedlicher Religionen, Thanatopsychologen, Krankenpfleger, Palliativmediziner und sogenannte „personal healer“ Aus- und Fortbildungskurse eingerichtet haben. Sterbende werden ebenso wie ihre nächsten Angehörigen und Freunde neuerdings von zahllosen, höchst wohlmeinenden Beratern, Begleitern, Therapeuten, eben Lebensendexperten umstellt, und auch wenn es zynisch klingt, erzeugt das Netz leicht den Eindruck, dass niemand mehr ohne kompetente Begleitung sterben darf: Todesbegleitung als professionalisiertes therapeutisches Geschäft.

‚Graveyard‘, aus der Serie ‚Picture This!‘, 2001-04, C-Print auf Aluminium; Copyright: Sammlung der Kulturabteilung der Stadt Wien – MUSA; © Oliver HanglAuch weniger seriöse Sterbehelfer sind im Netz unübersehbar präsent. Kein zeitgeistsensibler religiöser Spinner, der hier nicht sein Geheimwissen über den besseren Übergang ins Jenseits verkündete, und kein Transzendenzkundiger, der davon abließe, seine Heilsvisionen postmortalen wahreren Lebens anzupreisen. Religionssoziologen haben in den letzten Jahren darauf hingewiesen, dass in diversen europäischen Gesellschaften auch unter den kirchlich Gebundenen die Zahl der Frommen kontinuierlich steigt, die an Reinkarnation glauben und Elemente buddhistischer Überlieferungen (oder was sie dafür halten) in ihre Sinnbricolagen einbauen. Seelenwanderung hat im vermeintlich säkularisierten Europa seit dem 20. Jahrhundert Konjunktur. So kann es nicht überraschen, dass auch im Netz Wiedergeborene ihre „Rückführungsprotokolle“ mitteilen, in denen sie Erinnerungen an ihr früheres Selbst festhalten. Andere berichten von ihren Nahtoderfahrungen, wobei Lichtmetaphorik eine zentrale Rolle spielt. Und auch der Suizid ist ein ganz wichtiges Thema. Viele dieser todesbezogenen Seiten wollen, so die deutlich erkennbare Intention ihrer Autoren, durch eine spezifische Sicht auf Leben und Tod hilfreiches Orientierungswissen vermitteln, oft mit dem Gestus, die tiefste Krisis des Menschen, sein Sterben, ungleich besser als andere meistern zu können. Dabei werden gern uralte religiöse Traditionen des memento mori zitiert und beerbt. „Herr, lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden“, heißt es in der Luther-Bibel im 90. Psalm. In den kirchlichen Bildprogrammen Alteuropas und auf den Grabdenkmälern konnte man immer wieder der Todes-Allegorie des Sensenmanns mit dem Stundenglas begegnen. Im Netz findet sich analog nun eine individualisierungsfähige „Death Clock“: Der Nutzer kann neben allen möglichen anderen individuellen Lebensdaten auch Informationen zum „smoking status“ und zum „Body Mass Index“ eingeben und sich so die aus seiner möglicherweise ungesunden Lebensführung resultierenden Sterberisiken vergegenwärtigen. Hier geht es um eine Umkehr zu gesünderem Lebenswandel und aktive Arbeit an der Lebensverlängerung. Indem der Tod immer neu vergegenwärtigt wird, soll er hinausgeschoben werden. Doch die Lebens- wie Todesklugen wissen, wie irritierend kurz des Menschen Leben ist. „Like the hourglass of the Net, the Death Clock will remind you just how short life is“ (Näheres unter: http://www.deathclock.com).

Eigene Faszinationskraft entfalten die zahllosen Internet-Friedhöfe, die in den letzten Jahren eingerichtet worden sind. Mit Seiten wie www.cemetery.de, www.derfriedhof.de, Garden of Remembrance, Virtual Memorial Garden oder Cyber Cemetery sind Erinnerungsorte entstanden, die stärker noch als klassische Memorialriten den geliebten Toten als unverwechselbares Individuum im Gedächtnis zu halten suchen. Auch hier wird jüdische wie christliche Tradition beerbt und teils bewusst aktualisiert, teils ahnungslos fortgeschrieben. In der Hebräischen Bibel, dem Alten Testament der Christen, findet sich die wunderschöne Metapher vom „Buch des Lebens“, in dem Gott selbst die Namen aller Menschen aufgeschrieben, verewigt hat. „Freuet Euch aber, dass Eure Namen im Himmel geschrieben sind“, heißt es im 10. Kapitel des Lukasevangeliums. Nun kann man sie im virtuellen Himmel lesen und Bilder ihrer Träger anschauen. In den diversen „halls of memory“, auf den virtuellen Friedhöfen wie www.memoriam.de und www.ewigesleben.de, wird das Leben des oder der Toten in seinen zentralen Stationen, wirklich von der Wiege bis zur Bahre, dargestellt. Hier finden sich Familienfotos, persönliche Dokumente wie die Geburtsurkunde oder der Taufschein, handgeschriebene Briefe, Urlaubsfilmsequenzen, Video-Clips und auch Tonbandausschnitte, so dass man noch einmal und immer wieder die Stimme, auch das fröhliche Lachen des geliebten Gestorbenen hören kann. Selbst eingescannte Haarbüschel werden präsentiert, und die oft sehr langen Lebensläufe und Nekrologe erinnern nicht selten an frühneuzeitliche protestantische Leichenpredigten. So bunt, vielfältig und widersprüchlich wie das gelebte Leben ist freilich auch dessen Reinszenierung auf der memory page. Manche dieser Seiten sind mit hoher ästhetischer Sensibilität gestaltet und bezeugen eine außerordentliche Empathie. Nicht selten finden sich Liebesbotschaften und andere Zeugnisse einer bleibenden Verbundenheit mit dem Toten, der fehlt. Andere Seiten sind peinlich grell, trivial, flach, kitschig und wenig diskret. Mag man wirklich an die sexuellen Aktivitäten von X erinnert werden oder noch einmal die Macho-Tattoos auf seinem prallen Bizeps bewundern? In der modernen Medienkultur sind alte lebensweise Unterscheidungen von privat und öffentlich aufgehoben worden, und nicht nur bei den sogenannten Promis wird inzwischen gern ein voyeuristischer Blick kultiviert. Das strahlt auch auf manche memory pages ab, und die in den USA inzwischen sehr beliebte Seite www.hall-of-memory.de dürfte ihren Namen nach dem Vorbild von Hollywoods „hall of fame“ erhalten haben. Der Tod, der ganz große Gleichmacher, verhilft in den Memorialstätten des Netzes auch den ganz gewöhnlichen Sterblichen zur Aura des großen, außergewöhnlichen Lebens.

Virtuell kommunizierte Erinnerung erzeugt eine eigene Emotionsdichte, indem sie den Gestorbenen in Schrift, Bild, Wort und Ton zu vergegenwärtigen erlaubt. Häufig laden die einschlägigen Seiten zu aktiver Trauerbekundung an. Wie auf jüdischen Grabstätten, an denen die Trauernden zum Zeichen bleibender Verbundenheit kleine Steine niederlegen, kann man am Erinnerungsort im Netz nun elektronische Botschaften hinterlassen oder per Mausklick Blumensträuße und Kränze deponieren. Indem bisweilen suggeriert wird, im Netz sei ungestörter Austausch mit den Toten möglich, und man etwa dazu aufruft, dem Verstorbenen schnell eine E-mail auf den Himmelsserver zu schicken, wird die faszinierende Offenheit globalisierter elektronischer Kommunikation in eine Entgrenzungsdynamik überführt, die selbst die schmerzend scharfe Trennung zwischen Diesseits und Jenseits aufheben können soll.

Wo kulturelle Muster sich wandeln und neue Strategien der Lebensgestaltung an Attraktivität gewinnen, sind gelehrte Beobachter nicht fern. Die Präsenz des Todes in den virtuellen Netzwelten hat mancherlei akademisches Interesse provoziert. Betont wird hier, dass es häufig gerade der tragische, frühe Tod ist, der ganz emotionsstarkes Erinnern provoziert. Der grauenvolle Verkehrsunfall des juvenilen Helden, der riskante Extremsport mit tödlichem Ausgang – der dramatische Einbruch des „völlig unerwarteten Todes“ bringt Freunde und Verwandte dazu, des soeben noch Nahen durch intensivierte Vergegenwärtigung zu gedenken. Einige Kulturwissenschaftler weisen zudem darauf hin, dass auch Selbstmörder ihre Angehörigen zu besonders anstrengender und gern im Netz inszenierter Trauerarbeit nötigen, müssen sie in ihrer verzweifelten Ratlosigkeit doch irgendwie ergründen, warum der Geliebte aus dem Leben schied. Umstritten sind hier insbesondere auch diverse Internetforen, in denen Menschen sich ihre Todessehnsüchte mitteilen und ihren geplanten Suizid mehr oder minder deutlich ankündigen. Erwarten die einen von den diversen Suizid-Foren auch präventive Wirkungen, befürchten andere Nachahmereffekte oder die virtuelle Erzeugung psychischen Drucks, den angekündigten Freitod nun wirklich in die Tat umzusetzen. Kollektive Verabredungen in chat rooms, sich zu einem bestimmten Zeitpunkt gemeinsam umzubringen, und gar Gruppensuizide vor laufenden webcams lassen ebenso wie alle möglichen Satanismus-Seiten oder die widerliche Zurschaustellung von Bildern grausam zerstückelter, entstellter Leichen und Leichenteile erkennen, dass auch hochmoderne Internet-Akteure nur zur Spezies „alter Adam“ gehören. Im Netz findet in Sachen Tod permanent auch ein Überbietungskampf um radikalen Tabubruch und die größtmögliche Peinlichkeit statt.

Kluge Forscher vermuten Zusammenhänge zwischen virtueller Memorialkultur und neuen Formen der Leichenentsorgung. Im klassischen christlichen Fall, bei der Erdbestattung, bildet die Grabstätte den Mittelpunkt der Erinnerung: Man geht an wichtigen Tagen, beim Geburtstag des Verstorbenen, am Todestag, beim Allerheiligenfest, vor Weihnachten, „aufs Grab“, legt Blumen oder Kränze nieder und zündet, jedenfalls in katholischen Gegenden, ein „ewiges Licht“ an. Analoges läßt sich auch bei Feuerbestattungen beobachten, nachdem die Urne im Familiengrab auf einem öffentlichen Friedhof feierlich begraben worden ist. Inzwischen aber wächst die Zahl der Menschen, die eine anonyme Bestattung vorziehen, weil sie keine Verwandten mehr haben oder aber ihre Verwandten und Nachkommen von der Pflicht des regelmäßigen Friedhofsganges entlasten wollen. Ausdrücklich und rechtsverbindlich bekundete Wünsche nach Seebestattung der Urne oder dem Ausstreuen der eigenen Asche ins geliebte Meer mögen naturromantischer Sehnsucht nach Wiederverschmelzung des Individuums mit dem Naturganzen, der „Ganzheit der Schöpfung“, sich verdanken. Sich nicht über den Tod hinaus wichtig nehmen zu wollen, ist bei anderen das Motiv dafür, post mortem in einem Urnengräberfeld anonym, nicht mehr identifizierbar beigesetzt zu werden. Nachdenkliche Kulturdeuter behaupten nun, dass gerade dieser Wandel der Bestattungskultur die neue Memorialkultur im Netz befördere. Jener konkret sichtbare, realiter begehbare Ort von Trauer und Erinnern, den die Verstorbenen im Wunsch nach postmortaler Anonymität ihren Nächsten verweigerten, werde nun kompensatorisch im Netz entworfen und aufgesucht. Ob diese These empirisch haltbar ist, lässt sich derzeit noch nicht sagen. Denn es fehlen verlässliche Daten. Deutlich ist jedoch, dass virtuelle Todeskommunikation nicht nur in den USA und in diversen asiatischen Gesellschaften, sondern auch in Europa und speziell in Deutschland an kultureller Relevanz gewinnt. Im Netz scheint ein uralter Traum der Menschen wahr zu werden: generationenübergreifende ewige Erinnerung, ein virtuell erfahrbarer Transzendenzgewinn trotz all unserer Vergänglichkeit. Bleiben sonst kaum Spuren, so doch wenigstens elektronische. Man sollte aber den Fehlschluss vermeiden, dass mit dem Netz den Menschen nun eine Art von gottanalogem Allbewusstsein zu Gebote stünde. Denn alles virtuell Reale ist bleibend fragil, und niemand weiß derzeit zu sagen, wie lange die vielen Individualseiten in den halls of memories tatsächlich aufgesucht werden.
Friedrich Wilhelm Graf
(1948) ist Ordinarius für Systematische Theologie und Ethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München; 1999 wurde er als erster Theologe mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ausgezeichnet; F. W. Graf ist ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. 2004 gab er den Sammelband Der Tod im Leben heraus.

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Dezember 2008