Passagen

Cristina Barroso (1958, São Paulo, lebt in Stuttgart), „Flugrouten”, 2013. © Cristina Barroso. Foto: Courtesy Cristina Barroso

Editorial

Das aktuelle Magazin „Passagen“ wird zum letzten Mal als Printausgabe veröffentlicht. Wenn HUMBOLDT ab 2014 als Magazin unter www.goethe.de ausschließlich im Internet erscheint, bleibt es der Tradition seines Namenspatrons Alexander von Humboldt verbunden. Brechen wir mit HUMBOLDT auf in eine neue Zeit! Von Johannes EbertMehr ...
Auswahl von HUMBOLDT-Titeln aus einem Zeitraum von über fünf Jahrzehnten. Fotos und Gestaltung: QWER

Unterwegs ... zum letzten Mal ...

Am Anfang war die Reise. Der Aufbruch ins Unbekannte, die Odyssee, die Kavalierstour, die Hadj, die Entdeckungsreise… und das Erzählen darüber. Eine Einleitung in das Dossier „Passagen“. Von Ulrike Prinz und Isabel Rith-MagniMehr ...

DOSSIER

    William Turner (1775-1851), „Brennendes Schiff“, 1830, Tate Gallery, London. Foto: wikimedia Commons

    Die letzte Reise des Geisterschiffs

    Ein poetisch-melancholischer Gruß zum Abschied von einem schwankendem Kulturprojekt und anderen Geisterschiffen, die auf den Weltmeeren treiben. Von Héctor Abad FaciolinceMehr ...
    Johann Moritz Rugendas, „Nächtliche Rast auf dem Weg zum Gipfel des Popocatépetl“. © Kupferstichkabinett, SMB. Foto: Volker-H.Schneider. Sign.: Rugendas Inv. VIII E. 2494

    Ein Lied für Humboldt

    Der chilenische Schriftseller verabschiedet sich von der Zeitschrift HUMBOLDT mit einem Lied zu Ehren ihres Namensgebers und geistigen Patrons: Alexander von Humboldt. Von Antonio SkármetaMehr ...
    Eduard Hildebrandt, “Tamandatuy”, 1844. © Kupferstichkabinett, SMB. Foto: Jörg P. Anders. Sign.: SZ Hildebrandt 59

    Nomadisches Denken

    Alexander von Humboldt lässt sich als ein Wissenschafts-Nomade in ständiger Bewegung begreifen. Das Mobile prägte seinen Denk- und Wissenschaftsstil in ebenso starkem Maße wie seinen Lebensstil. Von Ottmar EtteMehr ...
    Das Adressbuch von Alexander von Humboldt. Staatsbibliothek zu Berlin, PK / C. Seifert

    Die Anfänge der Reise ins digitale Zeitalter

    Humboldts Adressbuch – ein frühes Beispiel für ein komplexes soziales System und Informationsnetzwerk. Von Tobias KraftMehr ...
    Migranten aus Mittelamerika warten auf einen Güterzug in Arriaga, um auf den Waggondächern in die Vereinigten Staaten von Amerika zu gelangen. Aus der Bildreihe „Via PanAm”: Migration in the Americas. The trail of the Migrants, Guatemala / Mexiko, November 2011 © kadir van lohuizen / NOOR

    Schrecken und Wunder der Großen Reise

    Ein Kurzessay über die großen – freiwilligen und unfreiwilligen – Reisen auf unserem Planeten. Von Laura RestrepoMehr ...
    Kadir van Lohuizen, aus der Bildreihe „Vía PanAm”: Migration in the Americas. Indianisches Leben in Lima, Peru, Mai 2011 © kadir van lohuizen / NOOR

    Die “Wilden” reisen

    Es gibt keinen Nullpunkt der Reise, kein Paradies des absolut Lokalen, und jede Heimat hat etwas von Hafen. Von Óscar Calavia SáezMehr ...
    Michael Rakowitz, Detail der Installation „What dust will rise?“, 2012. © Michael Rakowitz. Foto: Fabian Fröhlich

    Räume und Zeiten im Zeichen der Bedrohung und der Sehnsucht

    Über die Reise als Raum zwischen den Räumen und Zeit zwischen den Zeiten. Von Nina Aydt und Hans-Jürgen HeinrichsMehr ...
    Darstellung einer Transformation: Mensch-Jaguar. Mitla, Oaxaca, Mexiko. Foto: Bildarchiv Staatliches Museum für Völkerkunde München

    Meister der Unordnung

    Schamanen und Künstler als Mittler zwischen den Welten. Was bedeutet die Identifizierung des Künstlers mit dem Schamanen, die Übertragung des Schamanenkonzepts auf den Künstler, für die Kunst? Von Natalie GöltenbothMehr ...
    Sergio Vega, Installation im Lichthof des Landesmuseums Münster, 2008. Aus „Paradise in the New World – On the Mimetic Faculty”, 2008. Foto: Courtesy Sergio Vega

    Paradies in der Neuen Welt

    Im siebzehnten Jahrhundert machte León Pinelo den Garten Eden geografisch in Südamerika aus. Auf seinen Spuren hat der Künstler Sergio Vega ein Multimedia-Projekt entwickelt, das die Mythen vom Paradies und die Metaphern für die Hölle der Realität gegenüberstellt. Von Sergio VegaMehr ...
    Axel Hütte, „Cayo-1, Belice”, 2007. Courtesy Axel Hütte und Galerie Nikolaus Ruzicska, Salzburg

    Die Sehens-Würdigkeit abseits der Sehenswürdigkeiten

    Die Reisefotografie bei Axel Hütte und Andreas Gursky als Gegenmodell zur eingebüßten Fremdheit in Zeiten von Massentourismus und Urlaubsknipserei. Von Isabel Rith-MagniMehr ...
    Grete Stern, „Mujer chorote”, Tartagal, Salta, 28. August 1964; Sammlung Matteo Goretti. Foto: Courtesy Matteo Goretti und Fundación CEPPA, Buenos Aires

    Von wissenschaftlichen Expeditionen und ästhetischen Experimenten

    Reisebilder aus Amerika. Ein kleines kunsthistorisches Panorama. Von Christoph OtterbeckMehr ...
    Dias & Riedweg, „Água de Chuva no Mar” (Regenwasser im Meer), Still aus der Videoinstallation © 2012

    Orte der Sehnsucht

    Traumreisen und Reiseträume: Wie lassen sich Fernweh und sein Pendant Heimweh psychologisch deuten? Von Verena KastMehr ...
    Buenos Aires, Hotel de Inmigrantes, um 1905. Foto © Sammlung Deutsches Auswandererhaus

    Migration einst und jetzt

    Der „nachgereifte“ Schmerz des Scheidens und seine Linderung im digitalen Zeitalter. Von Germán KratochwilMehr ...
    „Koffer”, Nationalgalerie für Moderne Kunst, Rom, 2010. Foto: Enrico De Vita © 123RF

    Weitgereiste Worte

    Es gibt Reisen und Reisen. Reisen von Worten oder von Dingen und von allem Möglichen in einer Welt in Bewegung, die Fragen an uns heranträgt, uns beobachtet und hinterfragt. Wenn wir bereit sind hinzuhören ... Von Esther AndradiMehr ...
    „Humboldt 2.0”. Konzept: Fabiano Kueva. Links: Porträt Alexander von Humboldts von Friedrich Georg Weitsch (1806). Videostill: Mayra Estévez Trujillo, 2012 © Fabiano Kueva

    Spurensucher

    Reiseliteratur im Zeitalter der Globalisierung. Von Ulrike PrinzMehr ...

    PANORAMA

      Cristina Barroso, „Terra Roxa” (Rote Erde), 2012. © Cristina Barroso. Foto: Courtesy Cristina Barroso

      Der paradoxe Effekt des Reisediskurses

      Um weiter unterwegs sein zu können (und zu schreiben), muss ich jetzt mehr als je zuvor die Reise fliehen. Von Bernardo CarvalhoMehr ...
      Stefan Zweig, im Garten des Hotels Atlântico (Monte Estoril, Lissabon), Januar 1938, bei der Überprüfung des Originalmanuskripts von „Ungeduld des Herzens“. Foto: „Diário de Notícias”, Lissabon. Courtesy Casa Stefan Zweig, Petrópolis, Brasilien

      Paradiesische Fluchtpunkte

      Ein Gespräch mit Alberto Dines - Doyen der brasilianischen Presse - über den Mythos Brasilien als „Land der Zukunft“, über Stefan Zweig, Antisemitismus und die „Monotonisierung der Welt“. Von Martin MeggleMehr ...
      Frankfurter Buchmesse, Agora; im Bild die Halle „Forum” des Messegeländes, im Hintergrund der Messeturm. Foto: © Frankfurter Buchmesse/Alexander Heimann

      Zwischen Schreiben und Übersetzen

      Die Frankfurter Buchmesse: ein neuer Raum für den Dialog? Ein Gespräch mit Carola Saavedra und Marcelo Backes. Von Kristina MichahellesMehr ...
      „Déménagement d'un piano, à Rio-de-Janeiro” (Transport eines Pianos in Río de Janeiro). Illustration aus dem Buch von Auguste François Biard „Deux années au Brésil”, Paris, 1862; mit Abbildungen von Edouard Riou und Stichen von Charles Maurand nach Originalzeichnungen von Biard. Foto: Courtesy Sammlung der Biblioteca Brasiliana Guita e José Mindlin - Universidade de São Paulo (USP)

      Am Anfang war die Reise

      Schreiben auf der Suche nach der brasilianischen Nation. Von Berthold ZillyMehr ...
      Max Bense bei der Eröffnung der Ausstellung „Lygia Clark. Variable Objekte“ 1964 in der Studiengalerie des Studium Generale an der Technischen Hochschule Stuttgart. Foto: Elisabeth Walther-Bense, © ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

      Wahlverwandtschaften zwischen Deutschland und Brasilien

      Austausch, Ideenverbreitung und Erfindungen auf kulturellem Gebiet. Von Mario CámaraMehr ...
      „Goethea cauliflora N. et M.”, 1823. Foto: Klassik Stiftung Weimar

      Goethes Gedankenreisen in die Palmenhaine Südamerikas

      Goethe setzte nie den Fuß in tropische Regionen, verfolgte aber mit größtem Interesse die Entdeckungen seiner Zeitgenossen, mit denen er in engem geistigen Austausch stand. Von Sylk SchneiderMehr ...

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