Demokratie im Land und Demokratie daheim!

Obgleich die formale Diskriminierung von Frauen in der Politik und im öffentlichen Leben in den meisten Ländern Lateinamerikas weitgehend beseitigt ist, verhindern patriarchalische Strukturen nach wie vor deren tatsächliche Gleichberechtigung. Die sechziger Jahre stehen in Lateinamerika für Aufbruch, aber auch für die Unterdrückung der Hoffnungen in blutigen Militärregimen. Auf die kubanische Revolution, die „Pädagogik der Unterdrückten“ und die „Theologie der Befreiung“ folgten der Tod Che Guevaras, das Blutbad auf der Plaza de Tlatelolco, die Niederschlagung des „Cordobazo“ und die Unterdrückung der „Stadtguerilla“ in Brasilien und dem Cono Sur. Die achtziger Jahre waren dann wieder von neuen Hoffnungen gekennzeichnet, ausgelöst durch den Sieg der Sandinistischen Guerilla in Nicaragua 1979 und die allmähliche Ablösung der autoritären Regime in vielen Staaten. In dieser Zeit wurde das Motto der chilenischer Feministinnen, „Democracia en el país y democracia en la casa“ – Demokratie im Land und Demokratie daheim!“ zum Leitspruch der Frauenbewegungen in ganz Lateinamerika und diese hatten an der Transición einen wichtigen Anteil. Folgte also auf die Versuche einer politischen Revolution auch eine solche im Hinblick auf die Geschlechterverhältnisse?
Guerilleras und Revolutionärinnen
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formierte sich eine „erste“ lateinamerikanische Frauenbewegung, die vorwiegend von Frauen der städtischen Mittel- und Oberschicht getragen wurde. Ihr grundlegendes Ziele, die Erlangung voller politischer und ziviler Rechte für Frauen, wurde bis Ende der sechziger Jahre weitgehend erreicht. Auch das Recht auf Bildung hatten sie sich erkämpft, und die Universitäten waren längst keine Männerdomänen mehr. Gleich ihren männlichen Kommilitonen engagierten sich viele der jungen Studentinnen in den revolutionären Bewegungen, einige sogar in der Guerilla. Während die Deutsch-Argentinierin Tamara Bunke, genannt Tania, noch die einzige Frau in Che Guevaras Truppe gewesen war, fanden sich in den Reihen der Stadtguerilla und der Sandinistas etwa ein Drittel Frauen. Häufig hatten sie sich in studentischen und kirchlichen Organisationen oder Gewerkschaften engagiert. Feministisches Bewusstsein entwickelte sich zumeist erst, wenn die Frauen innerhalb der Guerilla nicht voll anerkannt wurden und sahen, dass sie für ihr Engagement einen höheren Preis zu zahlen hatten als die Männer. Diese Erfahrungen führten schließlich dazu, dass viele Guerilleras für feministische Positionen innerhalb der Bewegung zu kämpfen begannen. Das Private wurde auch in diesem Bereich für sie politisch.Neben den, zumeist gebildeten, Frauen, die sich aktiv am bewaffneten Kampf beteiligten, gab es in den siebziger Jahren in Lateinamerika auch viele Unterschichtsfrauen, die sich an der Seite ihrer Männer in Gewerkschaften organisierten und für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen kämpften. Besonders bekannt geworden sind die sogenannten „Hausfrauen-Komitees“, die in den bolivianischen Minenstädten gegründet wurden, als deren Situation im Zuge der wirtschaftlichen Krisen und der Privatisierung immer prekärer wurde. Zu den Hausfrauen-Komitees gesellten sich indigene Kleinbäuerinnen. Beide Frauengruppen sahen im Kampf gegen Armut und Ausbeutung ihr oberstes Ziel und beteiligten sich an vorderster Front an Demonstrationen, Straßenblockaden oder Hungerstreiks, obwohl auch sie zunächst mit Skepsis, wenn nicht Ablehnung von Seiten der Compañeros konfrontiert wurden. Die meisten Campesinas und Mineras lehnten feministische Forderungen, wie z.B. freien Zugang zu Mitteln der Geburtenkontrolle, ab. Sie sahen darin eine „imperialistische“ Strategie, die Bewegung bzw. die Arbeiterklasse und die Bauern zu schwächen. Auch ihre kulturelle Identität wurde bis in die achtziger Jahre hinein stets der Klassenidentität untergeordnet, inzwischen jedoch werden auch in linken und indigenen Bewegungen gender-relevante Themen wie familiäre Gewalt diskutiert, und viele Frauen versuchen, indigene und „westliche“ Geschlechterrollenvorstellungen miteinander zu verbinden.
Ein Meilenstein in dieser Hinsicht war der Aufstand des Ejército Zapatista de Liberación Nacional in Mexiko im Jahr 1994, das sich gegen die Folgen der neoliberalen Wirtschaftspolitik wandte. Zum Erstaunen der Öffentlichkeit war unter den Kommandeuren der Guerilla eine indigene Frau, und das „Revolutionäre Frauengesetz“ der Zapatistas, das die spezifischen Probleme der Maya-Frauen aufgriff, verdeutlichte, dass die Rebellion auch ein Aufstand der indigenen Frauen gegen ihre Lebensbedingungen sowohl innerhalb der mexikanischen Gesellschaft als auch in ihrer Dorfgemeinschaft oder Familie war.
Mütter und Hausfrauen
Eine ganz andere Form weiblichen Widerstands entwickelte sich nach der Etablierung der Militärregierungen im Süden des Kontinentes, wo der Traum von einer besseren Welt vieler engagierter junger Männer und Frauen in Verhaftung, Folter und Mord endete. Die Politik des „Verschwindenlassens“ des politischen Gegners wurde von den argentinischen Militärs in großem Stil angewandt. Als Reaktion darauf gründete sich 1977 in Argentinien die Organisation der „Mütter von der Plaza de Mayo“. Die Mütter hatten auf der Suche nach ihren Kindern erkannt, dass nur gemeinsame Aktionen weiterführen könnten. Sie waren Hausfrauen aus allen Schichten der argentinischen Gesellschaft, die erst durch das Verschwinden ihrer Kinder mobilisiert wurden. Mit weißen Kopftüchern bedeckt, die die Windeln ihrer Kinder symbolisierten, demonstrierten die Mütter vor dem Regierungsgebäude auf der Plaza de Mayo in Buenos Aires. Gewaltfreiheit war ihr oberstes Prinzip. Bei Versuchen der Militärs, ihre Versammlungen aufzulösen, leisteten sie nur passiven Widerstand und setzten den traditionellen Respekt vor der Mutterrolle zu ihrem Schutz ein. Die Mütter von der Plaza de Mayo verstanden sich als moralische Instanz, die über den Parteien und der institutionalisierten Politik steht. Dadurch wurden sie für die Argentinier zum Symbol des Widerstandes gegen die Militärdiktatur und erreichten, dass die Menschenrechtsverletzungen und die Frage, wie damit umzugehen sei, auch nach dem Sturz der Diktatur ein ständiges Thema blieb.Die Militärdiktaturen in Brasilien, Chile, Argentinien und weiteren Ländern betonten einerseits die traditionelle Funktion der Frauen in Heim und Familie, zerstörten andererseits durch Folter und Mord unzählige Familien. So war die Politisierung der Hausfrauen und Mütter nur eine logische Konsequenz. Im Hinblick auf die Geschlechterrollen stellt sich allerdings die Frage, ob die Madres mit ihrer Haltung die traditionellen Geschlechterrollen zementiert oder aber die Rolle der Frauen in der Politik und das Politikverständnis verändert haben, indem sie Themen, die bis dahin als „privat“ und apolitisch galten, in die Öffentlichkeit trugen.
Die Verbindung von „Privatem“ und „Öffentlichem“, Familie und Politik wurde von den chilenischen Frauen besonders deutlich formuliert, in diesem Fall vor allem von Frauen, die sich in Basis- und Nachbarschaftsvereinigungen zusammenschlossen. Viele dieser Aktivitäten fanden unter dem Dach der Kirche statt, ein für die Frauen bekanntes Terrain, das zudem politisch unverdächtig war. Ziel der Gruppen war zunächst das Überleben der Familie, doch das langjährige, massive Engagement von Frauen und ihre Netzwerkbildung trugen schließlich dazu bei, dass das Bild der passiven und schutzbedürftigen Frau in Frage gestellt wurde. Damit geriet auch die Dominanz der Männer in der Familie zunehmend ins Wanken, denn das neu gewonnene Selbstbewusstsein von Frauen machte sich auf allen Ebenen bemerkbar. Die Basisorganisationen der Unterschicht griffen feministische Ansätze auf, und die Trennung zwischen „bürgerlichen“ Feministinnen, linken Aktivistinnen und Frauen der Movimientos de sobrevivencia verwischte sich allmählich. So entstand in Chile eine breite Frauenbewegung, die mit dem bereits erwähnten Slogan „Democracia en el país y democracia en la casa“ auch andere Frauenbewegungen Lateinamerikas beeinflusste.
Feministinnen und Revolutionärinnen
Ein wichtiger Einschnitt für die Frauen in Lateinamerika war die Ausrufung der „Dekade der Frauen“ durch die Vereinten Nationen sowie die Einberufung der ersten Weltfrauenkonferenz nach Mexiko-Stadt im Jahr 1975. Die Konferenz und deren Vorbereitung wiesen einerseits neue Wege, brachten aber auch die verschiedenen Interessen und sozialen Situationen lateinamerikanischer (und anderer) Frauen deutlich ans Licht. Da ein zentrales Thema der Konferenz die weibliche Erwerbsarbeit war, gerieten Frauen ländlicher Regionen, Migrantinnen in den Städten sowie indigene Frauen zunehmend in das Blickfeld.Die Wirkung der Initiative der Vereinten Nationen sowie die Verquickung von „privaten“ und „öffentlichen“ Belangen lässt sich am Beispiel Brasiliens gut nachvollziehen. Dort leitete die Militärregierung gerade eine allmähliche Öffnung ein, und um das Image aufzubessern und den Öffnungsprozess glaubhaft zu machen, erlaubten die Militärs eine Frauendemonstration, in der Alltagsprobleme wie Lebensmittelpreise und Trinkwasserversorgung im Mittelpunkt stehen sollten. Sie entwickelte sich zur größten Demonstration in Brasilien seit der Übernahme der Herrschaft durch die Militärs und führte zu breiter Koalition verschiedener Frauengruppen, die ebenfalls die Vorstellung von der vermeintlichen Friedfertigkeit der Frauen ausnutzte. Die politisch heterogene Koalition der Frauen hatte über die Konferenz in Mexiko hinaus Bestand und suchte die Unterstützung anderer Gruppen wie kirchlicher Basisgemeinden, in denen Frauen meist die Mehrheit stellten. Gerade in Brasilien spielten die Frauen beim allmählichen Übergang zur Demokratie eine äußerst wichtige Rolle. Zum einen lag dies daran, dass man als Basis auf bereits bestehende Organisationen zurückgreifen konnte, die vom Militärregime geduldet wurden, da sie sich mit scheinbar unpolitischen Fragen wie Infrastruktur oder Bildung beschäftigten. Zum anderen machten gerade die Frauengruppen die allgemeinen Demokratiedefizite besonders deutlich, indem sie darauf hinwiesen, dass ohne sie bereits die Hälfte der Staatsbürger mit ihren Problemen unberücksichtigt bliebe.
Die breit angelegte Vorbereitung des Kongresses in Mexiko und die Einbeziehung unterschiedlicher Basisorganisationen hatte dazu geführt, dass neben der Veranstaltung für Regierungsvertreter ein weiteres Forum für nicht-staatliche Organisationen geschaffen werden sollte, wie es seither bei vielen UN-Kongressen üblich ist. Auf dem Forum der Nichtregierungsorganisationen waren Lateinamerikanerinnen quantitativ am stärksten vertreten, so dass lateinamerikanische Themen und Perspektiven auch die Inhalte dominierten. Allerdings hatten Vertreterinnen der Basisgruppen, der Gewerkschaften oder der „Hausfrauen-Komitees“ zunächst erhebliche Schwierigkeiten, mit den in Mexiko versammelten Feministinnen der Industrieländer eine gemeinsame Diskussionsgrundlage zu finden. Die Konferenz wurde dennoch ein Erfolg für die Lateinamerikanerinnen, weniger aufgrund ihrer Ergebnisse als vielmehr der Folgen, die sie zeitigte. Entwicklungsorganisationen begannen, Frauen zu integrieren oder speziell auf sie ausgerichtete Programme zu implementieren, was wiederum die nationalen Regierungen unter Zugzwang setzte. Auf diese Weise erhielten Frauenorganisationen in den verschiedenen lateinamerikanischen Ländern Aufmerksamkeit und Unterstützung.
Das größte Problem der verschiedenen Frauengruppen in den siebziger Jahren blieb jedoch die Vereinbarkeit von Feminismus und marxistischer oder sozialistischer Ideologie. Die Auseinandersetzung hierüber dominierte noch die auf Mexiko folgenden Encuentros de Mujeres de Latinoamerica y del Caribe, ab Mitte der achtziger Jahre kam es jedoch zu einer Annäherung und zur Anerkennung der Pluralität frauenspezifischer Anliegen. Hinzu kamen neue Themen. Zwar zählt die Reduzierung der Armut und der Ausbeutung von Frauen auch weiterhin zu den wichtigsten Anliegen der unterschiedlichen Frauenforen, zunehmend wurden aber auch Geschlechterbeziehungen und Fragen der kulturellen Identität thematisiert.
Die neuen Politikerinnen
Die Notwendigkeit, auch die Geschlechterbeziehungen zu verändern, wurde mit der Transición besonders deutlich. So war die formale Diskriminierung der Frauen in der Politik und im öffentlichen Leben zumeist beseitigt, patriarchalische Strukturen in Politik und Gesellschaft verhinderten jedoch deren tatsächliche Gleichberechtigung. Nach ihrem Engagement während der Phase der Transición oder in den Arbeitskämpfen waren Frauen allerdings nicht mehr so einfach bereit, sich wieder an den Rand drängen zu lassen. Die verstärkte Anerkennung kultureller Diversität in den reformierten Verfassungen vieler Länder führte zudem dazu, dass sich auch indigene Frauen nicht mehr ohne weiteres ignorieren ließen. Symbole hierfür sind die indigenen Frauen der Zapatistischen Bewegung und die – wenn auch gescheiterte – Präsidentschaftskandidatur der Maya-Guatemaltekin und Friedensnobelpreisträgerin Rigoberta Menchú.Diese, aber auch die Siege von Michelle Bachelet und Cristina Fernández de Kirchner, sind Zeichen zunehmender Beteiligung von Frauen an der formalen Politik, auch wenn viele, vor allem diejenigen aus Basisorganisationen und sozialen Bewegungen, den Parteien und dem Staat nach wie vor skeptisch gegenüberstehen, was angesichts weit verbreitetem Machismo, Klientelismus und Korruption durchaus verständlich ist. Wenn der Anteil der Frauen an der formalen Politik in den letzten Jahren dennoch gestiegen ist, so hängt dies mit der Tatsache zusammen, dass viele Staaten und Parteien inzwischen ein Quotensystem eingeführt haben, das nicht immer sehr effektiv und rigide ist, in einigen Ländern, wie z.B. Argentinien und Costa Rica, jedoch erfolgreich war. In Argentinien ist inzwischen fast ein Drittel der Abgeordneten im Repräsentantenhaus weiblich. Viele dieser Politikerinnen vertreten keine feministischen Positionen, es kommt aber dennoch punktuell zu einer überparteilichen Koalition von Frauen zu bestimmten Themen, was ein Novum in der politischen Kultur Lateinamerikas darstellt.
Beachtlicher, und für die Männer in Lateinamerika schwieriger, sind aber Gesetze, die geeignet sind, die Geschlechterverhältnisse in der Gesellschaft und der Familie zu verändern. Bahnbrechend waren die 1985 in São Paulo eingerichteten ersten Polizeistationen, die ausschließlich mit weiblichen Polizistinnen besetzt waren, und an die sich Frauen im Falle von Gewaltdelikten wenden konnten. Diese Delegacias de defesa da mulher wurden inzwischen zum weltweiten Vorbild. Es folgten spezielle Schulungen auch für männliche Polizisten, denen ein Verständnis für die gender-spezifische Gewaltproblematik nahegebracht werden sollte. Ohne die Erfahrungen der Frauen im Kampf gegen die Militärdiktatur und bei der Transformation des politischen Regimes wäre es den brasilianischen Frauen allerdings wohl nie gelungen, solche Maßnahmen durchzusetzen.
Auch in anderen Staaten wurde zumindest das Strafrecht bezüglich der Anwendung von Gewalt gegen Frauen in der Familie sowie gegen sexuelle Belästigung inzwischen reformiert. Allerdings ist die Durchsetzung dieser Gesetze angesichts der Defizite der Justizsysteme in den meisten lateinamerikanischen Ländern problematisch, doch hat allein die breite Diskussion über diese Problematik, die von feministischen Gruppen angestoßen wurde, Veränderungen im traditionellen Familien- und Frauenbild bewirkt. Erst eine breite Diskussion über diese Fragen, die auch die Männer mit einbezieht, kann eine grundsätzliche Veränderung der noch immer patriarchalischen Gesellschafts- und Familienstrukturen herbeiführen – und viele Lateinamerikanerinnen arbeiten daran.
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Barbara Potthast
ist Professorin an der Universität zu Köln und Leiterin der Iberischen und Lateinamerikanischen Abteilung des Historischen Seminars. Sie ist Mitherausgeberin des Jahrbuches zur Geschichte Lateinamerikas und der European Review of Latin America and the Caribbean sowie seit 1996 Vorstandsmitglied der interdisziplinären "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Lateinamerikaforschung" (ADLAF) und seit 2004 deren Vorsitzende. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Familien- und Geschlechtergeschichte sowie der allgemeinen Sozialgeschichte Lateinamerikas. Geografisch befasst sie sich mit der Geschichte Paraguays sowie der karibischen Küste Zentralamerikas.
ist Professorin an der Universität zu Köln und Leiterin der Iberischen und Lateinamerikanischen Abteilung des Historischen Seminars. Sie ist Mitherausgeberin des Jahrbuches zur Geschichte Lateinamerikas und der European Review of Latin America and the Caribbean sowie seit 1996 Vorstandsmitglied der interdisziplinären "Arbeitsgemeinschaft Deutscher Lateinamerikaforschung" (ADLAF) und seit 2004 deren Vorsitzende. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Familien- und Geschlechtergeschichte sowie der allgemeinen Sozialgeschichte Lateinamerikas. Geografisch befasst sie sich mit der Geschichte Paraguays sowie der karibischen Küste Zentralamerikas.
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