Internationales Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM)

| Institution | Internationales Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) |
| Ort | Weimar |
| Themen | Vernetzung zwischen Mensch und medialen Apparaturen |
| Ausrichtung | Kulturtechnikforschung, Medienphilosophie |
| Gründung | 2008 |
Das Internationale Kolleg für Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie (IKKM) erforscht die Verhältnisse zwischen Menschen und Dingen in der technisierten Medienkultur des 20. und 21. Jahrhunderts. Es funktioniert nach dem Fellow-Prinzip: Pro Semester kommen jeweils zehn Fachwissenschaftler/-innen aus dem In- und Ausland ans Institut, um zusammen zu arbeiten. Gemeinsame Prämisse ist, Technik nicht bloß als Werkzeug moderner Lebenswelt zu begreifen, sondern als eigene Handlungsmacht, die konstitutiv in Kulturprozesse eingreift. Dazu liegt der Schwerpunkt der Arbeit des Kollegs auf der Verwendung und Weiterentwicklung aktueller Theorieansätze, wie die "Agency-Theorie" bzw. der "Actor-Network-Theory".
Das IKKM wird zunächst für sechs Jahre (bis 2014) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Jedes Jahr schließt mit einer großen Jahrestagung zum jeweiligen Jahresthema ab.







