Soziales

Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung (GSZ)

Copyright: Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung
Institution Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung (GSZ)
Ort Berlin
Themen historische, aktuelle und künftige Entwicklungen von Metropolen
Ausrichtung interdisziplinäre Forschung
Gründung 2005

Copyright: Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung Dem Georg-Simmel-Zentrum für Metropolenforschung (GSZ) gehören Vertreter zahlreicher Bereiche der Geistes-, Sozial-, Natur- und Lebenswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin an. Im GSZ werden die großstadt- und metropolenbezogenen wissenschaftlichen Kompetenzen der einzelnen Disziplinen zusammengeführt und zu fächer- und fakultätenübergreifenden Aktivitäten in Forschung und Lehre gebündelt. Aus dieser Disziplinenvielfalt ergeben sich innovative Ansätze zum Verständnis der historischen, aktuellen und künftigen Entwicklungen von Metropolen.

Zentrale Forschungsthemen sind dabei verschiedene Perspektiven der Stadt als Konzentrationspunkt: Hoch- versus Subkultur, kommerzielle Kultur versus Gegenkultur wie auch die Erweiterungen, die Migrationen verursachen. Segregation und soziale Ungleichheit im Gegenzug zu den sogenannte "Scapes" (neue Aneignungsformen, um der Community-Bildung auszuweichen) werden ebenso als untersuchenswert betrachtet. Neue Formen von Ungleichheit in den Städten, soziale Polarisierung, New Urban Governance und auch das Schrumpfen von Städten sind Forschungsgegenstände. Das GSZ ist international ausgerichtet, da es in Deutschland kaum Städte gibt, die dem Metropolenbegriff entsprechen. Vertieft werden soll u.a. die Auseinandersetzung mit Osteuropa, wo es in den letzten beiden Jahrzehnten zu erstaunlichen Entwicklungen der Städte kam und in denen die europäische Urbanisierung eine herausragende Rolle spielt.
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