Das deutsche Ausbildungssystem:
Nach Beenden der Schule
(mit dem Hauptschulabschluss nach 9 Schuljahren oder dem Realschulabschluss/der
mittleren Reife nach 10 Schuljahren) beginnen deutsche Jugendliche
in der Regel eine Ausbildung/eine Lehre in
einem Beruf ihrer Wahl. Um bestimmte Berufe/Betriebe besser kennen zu lernen
und um praktische Erfahrungen zu sammeln, kann man vorher ein freiwilliges Praktikum
absolvieren. Während der Schulzeit müssen die meisten Schüler
auch ein oder zwei Pflichtpraktika machen.
Um einen Ausbildungsplatz
zu erhalten, schicken sie eine Bewerbung direkt an die Firma, bei der sie arbeiten
möchten. Die Ausbildung dauert gewöhnlich 3 Jahre (3 Ausbildungsjahre)
und beinhaltet praktische Arbeit im Betrieb und theoretischen Unterricht an
der Berufsschule. Der Unterricht bezieht sich speziell auf
den Beruf, den der oder die Auszubildende (ugs. Azubi)/der Lehrling
erlernt. Wer 13 (in einigen Bundesländern 12) Jahre zur Schule geht, schließt
mit dem Abitur (Hochschulreife) ab. Das ist die Berechtigung
zum Studium an einer Universität oder Fachhochschule.
Wer nach dem Abitur nicht studieren möchte, kann auch dann noch eine Ausbildung
machen. Manche Ausbildungen kombinieren ein Studium und praktische Tätigkeiten
in einer Firma (z.B. Berufsakademien und manche Fachhochschulen). In fast allen
Ausbildungs- und Studienrichtungen gibt es Zwischenprüfungen
und Abschlussprüfungen (oft schriftliche Tests und mündliche
oder praktische Prüfungen).
Weitere Informationen:
Bildung und Beruf in Deutschland Kurzbeschreibungen, Grafik und Details (u.a. zu deutschen Schularten und Bildungsgängen) der Arbeitsagentur
Das deutsche Schulsystem Landesführer Bildung der Internet-Community "Just Landed"
Das österreichische Schulsystem Landesführer Bildung der Internet-Community "Just Landed"
Das schweizerische Bildungssystem Landesführer Bildung der Internet-Community "Just Landed"