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"Berufe - streng vertraulich!" - Hebamme:
Sollten Väter bei der Geburt ihrer Kinder dabei sein? Wie ist es in eurem Land?


In den Texten wurden orthographische Fehler korrigiert.

Guanin Vinicio aus der Schweiz (kommt aus Ecuador)

Ich komme aus Ecuador und bei uns habe ich bis jetzt nicht gehört, dass ein Mann bei der Geburt dabei sein kann.Villeicht könnte das in einer particularen Klinik möglich sein.

Datum: 12.Mai 2007

 

Krishna aus Gurgaon, Indien

Heute möchte ich ein bisschen über meinen Land erzählen. Ich bin aus Indien und was in meinem Land passiert, ist etwas anders. Den Männern war es nicht erlaubt, während der Geburt da zu sein. Heutzutage hat das Szenario sich etwas geändert, die Männer wollen da sein, um ihren Frauen zu helfen und sie zu beruhigen.

Datum: 22.März 2007

 

Sandrine M. von der HTW-Saarbrücken, Deutschland

Babies zur Welt zu bringen ist nicht immer leicht. Die Frau arbeitet lang, bevor das Kind beginnt herauszukommen. In dieser Zeit leiden beide - die Mutter und das Kind - sowohl unter psychischen, als auch physischen Schmerzen. Sie sollen deswegen aufgehoben sein, und zwar bei dem Vater oder einer Hebamme.
Ich komme aus Kamerun und dort nimmt ein Famillienmitgleid an der Geburt eines Kindes teil. Aber nicht immer der Vater. Es sind meistens die Oma oder eine Tante, weil sie schon Kinder bekommen haben. Der Vater bleibt draußen und wartet aufs Ende der Geburt.

Meiner Meinung nach sollten Väter bei der Geburt ihrer Kinder nicht obligatorisch dabei sein. Die Geburt ist ein schwerer Zeitpunkt entweder für die Mutter oder fürs Kind. Ich als Mutter muss mich konzentrieren und mein Mann könnte mich nur stören.Obwohl seine Bewegungen gut gemeint wären, wird meine Laune schlecht beeinflusst. Außerdem möchte ich auch nicht, dass er mich von dieser Seite erlebt, dadurch würde unsere Beziehung schlecht beeinflusst. Deshalb brauche ich jemanden, mit dem ich mich sicher fühle und wünsche mir meine Mutter oder eine Hebamme.

Datum: 23.Februar 2007

 

Munojat aus Wien, Österreich

Ich finde es nicht schlecht, wenn die Väter bei der Geburt ihrer Kinder dabei sind. Zur Zeit ist diese Situation auch in unserem Land sehr bekannt. Die Väter könnten eine gute Vorstellung haben, wie ein Baby zur Welt kommt, und sich einige Gedanken machen, wie schwer es für eine Frau ist, eine Mutter zu sein, und sie mehr unterstützen.

Datum: 29.November 2006

 

Tugce Can vom Abendgymnasium und Kolleg in Bonn, Deutschland

Ich komme aus der Türkei.

Ich finde es gut, wenn die Männer bei der Geburt ihrer Kinder dabei sein möchten.
Ich denke, dass eine Geburt etwas Wunderbares ist, ein Erlebnis für die beiden Elternteile. Durch die Geburt wird man ein bewussterer Vater und Ehemann.
Bei der Geburt kann es auch viele Komplikationen geben. Also es besteht auch Lebensgefahr. In dem Moment sieht der Vater, wie schmerzhaft die Geburt ist, auf diese Weise wird der Vater seine Frau mehr respektieren und ihr dankbar sein.
In unserem Land sind die Männer meistens nicht bei der Geburt dabei. Ich denke, ihnen ist nicht bewusst, was sie verpassen. Und wenn ich irgendwann mal Kinder haben sollte, will mein Mann unbedingt dabei sein.

Danke

Datum: 18.September 2006

 

Natascha aus Taschkent, Usbekistan

Es ist sehr schwierig für mich auf diese Frage zu antworten, weil ich noch kein Kind bekommen habe. Aber ich denke, dass es für mich besser ist, allein bei der Geburt meines Kindes zu sein. Ich möchte nicht sehen, wie mein Mann sich aufregen wird.
Wenn die Frau nicht dagegen ist, dass ihr Mann dabei sein wird, dann finde ich es nicht schlecht. Im jeden Fall, muss die Anwesenheit des Mannes von der Frau abhängen.

Datum: 8.August 2006

 

Catrina Ferrándiz aus Madrid, Spanien

Meiner Meinung nach sollte die Mutter das entscheiden. Normalerweise ist die Geburt eines Babys ein glückliches Erlebnis für beide Eltern. Aber manchmal gibt es Schwierigkeiten in der Beziehung zwischen den beiden. Im Krankenhaus kann man das nicht sofort erledigen, deswegen denke ich, dass die Entscheidung sollte von der Mutter kommen.

Datum: 26.Juli 2006

 

Bauduin aus Braine-L' Alleud, Belgien

Unser Gynäkologe und Geburtshelfer hat mich ein bisschen gezwungen, der Geburt von unserem ersten Kind beizuwohnen. Meine Frau und ich waren so gerührt, dass wir meine Teilnahme an der Geburt von unserem zweiten Kind verlangt haben.

Datum: 23.Juli 2006

 

Giuligadea von der Technischen Universität Berlin, Deutschland

Ja, heutzutage ist dieser Trend auch in Südamerika steigend. Durch die Beinflussung der Medien und Gleichberechtigung sind Frauen und Männer der Meinung, dass der Vater bei der Geburt dabei sein soll.
Ich finde es sehr wichtig, dass mein Partner bei der Geburt dabei ist. Er soll sich ganz bewusst sein, wie sein eigenes Kind zur Welt kommt und soll mir auch bei den schwierigen Momenten entgegenkommen. Ich glaube, Frauen fühlen sich geborgener und unterstützt, wenn ihre Männer bei der Geburt dabei sind.

Datum: 13.Juni 2006

 

Minh Trang aus Hanoi, Vietnam

Ich habe selber keine Erfahrung. Meist habe ich nur davon gehört. Aber die Anwesenheit von Ehemännern bei der Geburt ihrer Kinder ist bei uns (in Vietnam) nicht üblich. Bei der Geburt werden die Frauen zu speziellen Räumen geführt und draußen können die zukünftigen Väter und vielleicht andere Familienmitglieder mit aller Aufregung, Nervösität sowie großer Hoffnung warten. Ihre Aufregung ist selbstverständlich. Denn bei uns gibt es ein altes Sprichwort, das das Risiko bei der Geburt von Kindern darstellen sollte, nämlich "Schwangerschaft sei das Tor zum Grab". (Es stammt wahrscheinlich aus der hohen Sterbequote von Säuglingen und Müttern bei der Geburt in der früheren Zeit). Mit der Hilfe der modernen Medizin wird dieses Risiko heutzutage zum großen Teil reduziert. Aber es bleibt immer spannend für die Wartenden. Erst wenn die Krankenschwestern ihnen Bescheid sagen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, dann können sie sich beruhigen und freuen.

Im Allgemein finde ich die Idee, dass Männer mit ihren Frauen die Geburt erleben, ganz toll. Weil das Dabeisein ihrer vertrauten Ehemänner eine große psychologische Unterstützung, Beruhigung für die Frauen sein könnte. Sie haben auch das Gefühl, dass sie nicht allein bleiben müssen, ihre Angst und ihr Schmerzen würden gelindert. Die Ehemänner könnten auch denken, dass sie ihren Frauen zum Teil helfen könnten. Das ist gut für beide Seiten.

Datum: 8.Juni 2006

 

Khasanov aus Taschkent, Usbekistan

Ich finde es nicht schlecht, wenn der Vater bei der Geburt seines Kindes dabei sein möchte. Aber es ist sehr schwierig, zu sehen wie seine Frau in den Wehen liegt. Das habe ich überlebt. Ich war dabei bei der Geburt meiner Tochter. Ich habe 10 Stunden im Krankenhaus mit meiner Mutter auf die Geburt meines Kindes erwartet.

Datum: 24.Mai 2006

 

Irena Smyadovska aus Shumen, Bulgarien

Meiner Meinung nach gibt es diesen Trend in Bulgarien nicht. Die Väter warten in einem anderen Raum, während ihre Kinder zur Welt gebracht zu werden. In diesen Fällen sind die Mütter ruhiger. Ich bin der gleichen Meinung. Väter sollten nicht bei der Geburt ihrer Kinder dabei sein. Wenn ich Mutter wäre, möchte ich meinen Mann nicht bei mir haben, sondern im Nachbarzimmer.

Datum: 12.Mai 2006

 

Valber aus Belém/UFPA, Brasilien

In Brasilien sind die meisten Väter nicht dabei. Sie warten auf die Geburt meistens entweder außerhalb des Raumes oder zu Hause.
Es gibt ja unterschiedliche Männer in Brasilien, und deshalb gibt es auch jene, die im Geburtsraum dabei sind. Kinder bekommen ist etwas, das Aufmerksamkeit verlangt. Wenn ein Vater bei der Kindsgeburt ist, zeigt es sich, dass er wirklich diese neue Verantwortung annimmt und sich auch dafür begeistert.

Datum: 5.Mai 2006

 

Diana Banek aus Czudec/Lyzeum, Polen

In meinem Land ist es noch nicht üblich, dass die Väter an einer Geburt teilnehmen, aber viel hat sich geändert. Die Männer sind immer braver. Sie beginnen zu verstehen, dass das Kind auch ihre Sache ist und dass sie von Anfang an Kontakt zu ihm knüpfen sollen. Ihre Frauen fühlen sich dank ihrem Dasein unterstützt. Aber wenn der Mann beim Anblick von Blut in Ohnmacht fiel, dann ist es besser, er bleibt hinter der Tür.

Datum: 3.Mai 2006

 

Marta aus Jastrzębie Zdrój, Polen

Ich komme aus Polen. Hier gibt es auch Familiengeburten. Am 4.11.2005 gebar ich Magda per Kaiserschnitt. Bei uns können die Väter nicht bei dem Kaiserschnitt dabei sein. Ich persönlich bin der Meinung, dass die Frau in dieser Situation verlegen ist. Ich wollte nicht, dass mein Ehemann bei der physiologischen Entbindung teilnimmt. In dieser Situation spielt die Scham eine sehr große Rolle, und Sex nach der Geburt könnte nicht so leidenschaftlich sein. Die Männer sollten nicht alles sehen...

Datum: 26.April 2006

 

Timea Kovacs aus Budapest, Ungarn

In meinem Land möchten auch die meisten Väter bei der Geburt ihrer Kinder dabei sein. Wenn ein Kind in die Familie kommt, ist es ein wunderbares Ereignis. Doch es ist auch sehr anstregend für die Mutter. Die Gegenwart des Vaters kann eine große Hilfe für die gebärende Frau sein. Wenn der Vater das Erlebnis der Geburt miterlebt, wird die Verbindung zwischen ihm und seinem Kind verstärkt.

Datum: 25.April 2006

 

Lara aus Shanghai

Nur wenn der Mann seine Frau und sein kommendes Kind wirklich im Sinn hat und liebt, will er sicher bei der Geburt seines Kindes dabei sein, um seine Frau zu unterstützen. In meinem Land möchte eine Anzahl Männer bei der Geburt ihre Frau verstärken und ermuntern, aber einen Trend sieht man noch nicht. Dabei kommt es auch auf die Zustimmung der werdenden Mütter an. Nicht alle Frauen wollen, dass der Partner die quälende Geburt beobachtet und erlebt.
Meiner Meinung nach sollen Männer bei der Geburt dabei sein. Sie sollen die Qual und Schmerzen der Frauen sehen und sich hineinfühlen, was für Schmerzen eine Frau bei der Geburt eines Kindes aushalten muss. Geburt ist keineswegs nur die Sache der Frauen. Wenn eine vertraute Person dabei ist und sie unterstützt, wird es ihr bestimmt besser all die Schmerzen und den langen Prozess zu ertragen.
Angeblich sind einige Männer, die bei der Geburt da stehen und sitzen, bewußtlos geworden, bevor ihr Kind auf die Welt kommt. Dafür müssen sie sich aber nicht schämen. Abscheulich ist aber nur, wenn sich der Mann während der Geburt um seine Geschäfte kümmert oder sich mit einer anderen Frau beschäftigt. Deshalb wünschte ich, dass Männer Kinder gebären könnten! Dann würde die Geburt nicht mehr Sache für Frauen.

Datum: 22.April 2006

 

Marinela Valcheva von der Friedrich Schiller Schule in Ruse, Bulgarien

Die Frage, ob die Väter bei der Geburt ihrer Kinder dabei sein sollten, ist zur Zeit in Bulgarien sehr aktuell. Unsere Bevölkerung ist konservativer als die anderen, deshalb waren die Väter in der Vergangenheit nicht anwesend bei der Geburt ihrer Kinder. Der Trend verändert sich wegen unserer intellektuellen Entwicklung.
Ich bin dafür. Ich denke, die Geburt eines Kindes ist das erheblichste Geschehen in unserem Leben. Deshalb finde ich, dass die Väter in diesem Moment bei den Frauen sein sollten. Ich bin der Meinung, dass jeder Anfang wichtig ist und man es nicht versäumen darf.

Datum: 20.April 2006

 

Stefan Diamandi aus Conszanta, Rumänien

Ich finde es nicht schlecht, wenn die Väter mütterlich werden. Sie können viele Dinge wie die Frauen machen, aber sie können noch nicht Kinder gebären. Trotzdem, das Kind und die Geburt gehört nicht nur den Frauen.
Ich denke, dass eine Geburt ein wunderbarer Moment ist. Und der Mann kennt die Frau und liebt sie genug, um bei der Geburt bei ihr zu bleiben und bei der Geburt eines Kindes Zeuge zu sein.

Datum: 20.April 2006

 

Luan de Paiva Orsini aus Belo Horizonte / PUC Minas (Universität), Brasilien

In Brasilien ist es auch nicht ungewöhnlich, dass der Vater dabei ist bei der Geburt. Ich finde, dass das ein toller Trend ist und habe nichts dagegen. Es ist wichtig sowohl für das Kind als auch für den Vater. Heute können die Männer glücklich dabei sein, für etwas, was vorher nur die Frauen erfahren konnten, und ich finde das eine ganz wunderbare Sache.

Datum: 9.April 2006

 

Radostina Georgieva aus Kazanlak, SOU "Ekzarch Antim I", Bulgarien

Die Geburt ist das größte Wunder für die Menschen. Ein Kind kommt zur Welt, öffnet seine kleinen neugierigen Augen und macht seine Eltern zu den glücklichsten Menschen in der Galaxis. Nichts anderes ist in diesem Augenblick von Bedeutung; es gibt keine größere Wahrheit, als diese, die in den Babys Augen steckt.
Ob der Vater auch bei der Geburt dabei sein muss - vielleicht gibt es keine richtige Antwort. Hat nur die Frau "das Recht", es zu erleben, oder nicht? Warum hat es die Natur so im voraus entschieden, dass nur die Mutter mit den Schmerzen des Wunders gesegnet ist? Diese Entscheidung muss jedes Elternpaar allein treffen, denn: Sollen die Väter die herrliche Chance verpassen, die ersten Sekunden vom Leben ihres Kindes mitzuerleben?! - Nein, vielleicht nicht! So, liebe Vatis, viel Courage beim Miterleben der qualvollen Stunden für Ihre Frauen - sie erschaffen ein Wunder!

Datum: 28.Februar 2006

 

Camillo Franchini aus Tirrenia (Pisa), Italien

Bei der Geburt meiner Tochter war ich draußen! Es geschah 1970. Damals war es in Italien ziemlich ungewöhnlich, bei der Geburt seines Kindes anwesend zu sein.
Jetzt bin ich ganz anderer Meinung: Ich denke, dass ein Mann neben seiner Frau sein soll, da diese Angelegenheit der Einheit des Paares perfekt entspricht. In der Tat war unser Schwiegersohn der Geburt beider Kinder dabei. Unsere Tochter bat ihm darum, neben ihr zu bleiben.
Die Empfindlichkeit für solche Dinge ändert sich mit der Zeit und dem Land.

Datum: 22.Februar 2006

 

Eva aus Stuttgart, Deutschland

In meinem Heimatsland, Griechenland, verläuft es nicht anders wie hier in Deutschland. Da darf der Vater natürlich auch bei der Geburt seines Kindes dabei sein.
Natürlich gibt es Männer, die sehr schwach bei so einem Anblick werden und das Bewusstsein verlieren, aber ich finde, es ist sehr wichtig, wenn der Vater auch dabei ist. Man weiß, dass nach der Geburt der erste Mutter-Kind Kontakt sehr wichtig ist, genau so wichtig empfinde ich auch den Vater-Kind Kontakt.
Außerdem ist es eine Freude für beide Elternteile, dabei zu sein, wenn ihr eigenes Fleisch und Blut auf diese Welt kommt. Es ist ein freudeerregendes Erlebnis, was die Beziehung zwischen den Eltern natürlich auch stärken kann.
Manchmal ist es natürlich nicht möglich, dabei zu sein, wie wenn es Komplikationen gibt und das Kind mit Kaiserschnitt auf die Welt kommt. Da erfolgt ein chirurgischer Eingriff, bei dem nur Medizinpersonal anwesend sein darf.

Datum: 13.Februar 2006

 

BB vom Algier-Gymnasium, Algerien

Liebe Freunde, da ich zwei Kinder habe, kann darüber vieles erzählen. Ich finde es gut, wenn der Vater bei der Geburt seines Kindes anwesend ist und um seine Frau auch kümmert. Die Frau braucht in diesem Moment ihre näheren Verwandten.

Datum: 6.Februar 2006

 

Brin und Jon von der John Bentley Schule in England

Ich finde es schlecht, wenn Väter nicht bei der Geburt sind. Ich glaube, dass es nicht gut ist, weil ein Vater sein Kind nicht sehen konnte, und das ist nicht so gut, da die erste vierundzwanzig Stunden sind für die Eltern am wichtigsten.

Datum: 31.Januar 2006

 

Murat aus Kayseri, Türkei

Ich denke, eine Geburt wird für die Mutter schwierig. Während der Geburt kann der Mann ihr nicht helfen. Deswegen sollten die Väter bei der Geburt draußen bleiben. So geht es in meinem Land.

Datum: 24.Januar 2006

 

[In den Texten wurden orthographische Fehler korrigiert.]