| Die an verschränkte Arme erinnernde Form gab der
Brezel den Namen. Denn Brezel kommt von brachium (lat. für Arm). Wahrscheinlich
formte man schon im Altertum Teig zu Brezeln, womöglich als Totenschmuck zur
Grabbeigabe. Im Mittelalter wurde die Brezel vor dem Backen in eine Salzlauge
getaucht, und wurde als klösterliches Fastengebäck in ganz Europa populär. Mit
den Holländern kam die "Pretzel" im 17. Jahrhundert nach Amerika. Heute erfreut
sie sich nicht zuletzt im Berliner Nachtleben großer Beliebtheit, wo sie von
herumziehenden Händlern aus Bauchläden feilgeboten wird. |
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