Die Pommes Frites

Aufgabe zum Leseverstehen

Einer der Texte ist eine Tatsache, der andere eine Legende. Entscheide dich!

Um ihrer Leidenschaft für frittierte Sprotten auch im Winter (wenn diese nicht erhältlich waren) frönen zu können, ersetzten die Einwohner von Lüttich (Belgien) diese durch ähnlich geschnittene Kartoffelstückchen. Amerikanische Soldaten brachten das Rezept nach dem ersten Weltkrieg in die USA. Aus Verwirrung über die europäische Kleinstaaten-Geografie bekamen die rittierten Kartoffeln fälschlicherweise den Namen french fries. Als ständiger Begleiter von Big Mac & Co. populär geworden, setzten sich französische Bezeichnungen fast überall durch. (Ausnahme ist Großbritannien: Da heißen die Pommes chips und Chips crisps.)
Ob es ein südamerikanischer Inka, ein deutscher Klosterkoch oder der Smutje einer spanischen Galeone war, der zuerst auf die Idee kam, Kartoffelstückchen in heißem Fett herauszubacken, lässt sich nicht mehr feststellen. Bekannt ist nur, dass sich frittierte Kartoffeln schon in Paris zurzeit Napoleons bei Essern aller Schichten großer Beliebtheit erfreuten. Allerdings waren sie damals unter dem Namen Pommes Pont-Neuf bekannt, wahrscheinlich weil ihre sichelartige Form den Umrissen gleichnamiger Brücke entsprach.

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