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Bibliotheken vernetzen
Gemeinsam können wir die Welt des Wissens retten

Miteinander verbunden zu sein ist das Wichtigste in der heutigen Welt, und nur so können Bibliotheken die Schwierigkeiten überwinden, denen sie während der Pandemie begegnet sind.

Von Ejla Ćurovac

Bibliotheken sind keine Inseln, und besonders heutzutage dürfen wir es nicht zulassen, dass sie dazu werden.

Heute hüten Bibliotheken Wissen nicht nur. Sie sind auch Zentren des Wissens und des Lernens sowie Treffpunkte und Bewahrer der Gemeinschaft und, während einer Pandemie, auch Orte des Trostes und der Stärke. Heute braucht die Welt Bibliothekar*innen mehr denn je. Die Erfahrung des Programms „Emerging International Voices“ hat gezeigt, wie wichtig die gegenseitige Verbundenheit ist und wie viel wir voneinander lernen können. Die Online-Umgebung und die sozialen Netzwerke ermöglichen es uns, mit Kolleg*innen aus der ganzen Welt Kontakt aufzunehmen, gemeinsam Hindernisse zu überwinden und neue Projekte für unsere Nutzer*innen zu gestalten.

Bibliotheken sind keine Inseln, und besonders heutzutage dürfen wir es nicht zulassen, dass sie dazu werden. Zum jetzigen Zeitpunkt brauchen wir einander mehr denn je, um zusammen sicherzustellen, dass unsere Nutzer*innen glücklich und zufrieden sind. Es gibt viele Projekte, an denen wir arbeiten können, und der Austausch von Ideen aus der ganzen Welt ist äußerst wertvoll gewesen. Wir haben von Kolleg*innen in Nigeria, der Türkei, Russland, den Philippinen und vielen anderen Ländern gehört, deren Erfahrungen den unseren ähnlich sind. Tatsächlich befinden wir uns alle in einer sehr vergleichbaren Situation, und wir stehen vor denselben Herausforderungen; gemeinsames Handeln ist der einzige Weg, sie zu überwinden.

Heute, während einer Pandemie, stehen wir vor vielen Herausforderungen in Bezug auf Finanzierung, Organisation von Veranstaltungen und Zufriedenheit unserer Nutzer*innen, aber die virtuelle Umgebung und die sozialen Netzwerke ermöglichen es uns, weiterhin für unsere Mitglieder und ihre Bedürfnisse da zu sein. Auch wenn wir räumlich weit entfernt sind, haben wir heute die Möglichkeit, unsere Dienste anzubieten. Die Ideen und Projekte, die während der drei Webinare erwähnt wurden, sind Dinge, die wir alle in unseren Bibliotheken umsetzen können, und das ist wunderbar. Die Verbindung zwischen uns ist hergestellt worden, und jetzt können wir uns darauf konzentrieren, unser Bestes zu tun, um allen, die sie brauchen, Unterstützung und Dienste anzubieten. Gemeinsam können wir vieles erreichen; wir können gemeinsame Ausstellungen veranstalten, Projekte für Senior*innen, für Kinder und für Menschen mit besonderen Bedürfnissen entwickeln – und das alles online. Es ist eine erstaunliche Tatsache, dass zweiundzwanzig Menschen aus der ganzen Welt an einem gemeinsamen Projekt arbeiten können, das in völlig unterschiedlichen Kulturen und Zivilisationen erfolgreich und nützlich sein wird. Das ist der einzigartige Charme dieses Projekts, und es ist die Online-Umgebung, die es möglich macht.

In einer Zeit, in der Ärzt*innen und medizinische Einrichtungen für die körperliche Gesundheit der Menschen äußerst wichtig sind, sind Bibliotheken und Bibliothekar*innen Krankenhäuser und Ärzt*innen für die Seele.

Bibliothekar*innen müssen sich bewusst sein, dass Bibliotheken heutzutage nicht nur Lagerhäuser sind, sondern Orte der Interaktivität, des Lernens und der Unterhaltung, und dass verschiedene Arten von Medien in die Arbeit der Bibliotheken einbezogen werden sollten. Wir müssen alles tun, um so attraktiv wie möglich zu werden, damit die Öffentlichkeit versteht, wie viel wir bieten können.

Diese Reise war eine Art Abenteuer: Ohne Pass überquerten wir Grenzen und besuchten schöne Bibliotheken auf der ganzen Welt, und wir begegneten großartigen Bibliothekar*innen und Informationsexpert*innen. Sie sind starke Menschen, und sie streben nach Wissen, Erfahrungsaustausch und Fortschritt; sie wollen arbeiten und ihre Erfahrungen teilen, um jede*n zu unterstützen und zu helfen.

In einer Zeit, in der Ärzt*innen und medizinische Einrichtungen für die körperliche Gesundheit der Menschen äußerst wichtig sind, sind Bibliotheken und Bibliothekar*innen Krankenhäuser und Ärzt*innen für die Seele, und als solche sind sie heute unerlässlich.

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