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„Verschwindende Wand“
Goethe-Institut ruft zu europaweitem Zitat-Wettbewerb auf

Verschwindende Wand
Verschwindende Wand | Foto (Ausschnitt): Goethe-Institut

Ob ein Gedanke von Hannah Arendt, eine Liedzeile der Beatles, eine Zeile aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ oder ein Satz des ungarischen Nobelpreisträgers Imre Kertész: In einem europaweiten Wettbewerb fragt das Goethe-Institut die Menschen in zehn europäischen Ländern nach ihren Lieblingszitaten der europäischen Hoch- und Popkultur.

Bis zum 31. März 2020 kann jeder und jede ihren Vorschlag an verschwindendewand@goethe.de einreichen. Die besten Zitate werden Teil einer Installation mit dem Titel „Verschwindende Wand“, die anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft ab Sommer 2020 in zehn Ländern in Europa zu sehen sein wird. Unter den Einsender*innen aller berücksichtigter Zitate in Deutschland verlost das Goethe-Institut zusätzlich ein iPad und sechs Büchergutscheine für eine lokale Buchhandlung der Wahl im Wert von je 250 Euro.

Von Vilnius bis Belfast, von Thessaloniki bis Madrid reichen die Städte, in denen ab Sommer 2020 interaktive Installationen im öffentlichen Raum errichtet werden, die an die sprachliche und gedankliche Vielfalt Europas erinnern. Grundlage der Aufsehen erregenden Installation sind persönliche Zitate, welche jede*r in einem Wettbewerb ab sofort bis zum 31. März 2020 an den Goethe-Instituten in den beteiligten Ländern einreichen können. Zu den beteiligten Ländern gehören Belgien, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Italien, Litauen, die Niederlande, Polen, Spanien und Zypern. Die Zitate können aus der europäischen Hoch- oder Popkultur stammen, wie etwa von bekannten Denker*innen oder Künstler*innen aus ganz Europa. Im Anschluss an den Einsendeschluss wird eine unabhängige Jury eine Auswahl der besten Zitate treffen, die anschließend bei der Installation zum Einsatz kommen. Die Einsender*innen aller berücksichtigten Zitate nehmen zudem an einer Verlosung teil.

Einreichbedingungen:  

  • Das Zitat kann zeitgenössisch oder historisch sein
  • Das Zitat darf max. 124 Zeichen (inkl. Leerzeichen) umfassen
  • Das Zitat muss mit korrekter Quellenangabe versehen sein (Verweis auf Wikipedia ist nicht ausreichend)
  • Das Zitat kann in der Originalsprache oder als Übersetzung eingereicht werden  
  • Das Zitat soll digital per Mail eingereicht werden an verschwindendewand@goethe.de

Einsendeschluss: 31. März 2020.
Es gilt das Eingangsdatum, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Bei Fragen wenden Sie sich an: verschwindendewand@goethe.de
  • Die „Verschwindende Wand“ ist eine Installation aus einem Plexiglasgerüst, in das rund 6.000 Holzklötze mit Zitaten eingesetzt werden. Foto (Ausschnitt): © Felix Rettberg
    Die „Verschwindende Wand“ ist eine Installation aus einem Plexiglasgerüst, in das rund 6.000 Holzklötze mit Zitaten eingesetzt werden.
  • Anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands wird die Installation in zehn europäischen Ländern zu sehen sein – jeder darf dann ein Zitat mitnehmen. Foto (Ausschnitt): Felix Rettberg
    Anlässlich der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands wird die Installation in zehn europäischen Ländern zu sehen sein – jeder darf dann ein Zitat mitnehmen.
  • Zurück bleibt dann nur das durchsichtige Plexiglasgitter, in dem sich anfangs die Zitate befanden: Die Wand ist verschwunden. Foto (Ausschnitt): Felix Rettberg
    Zurück bleibt nur noch das durchsichtige Plexiglasgitter, in dem sich anfangs die Zitate befanden: Die Wand ist verschwunden.

Über die Installation

Die interaktive Wandinstallation „Verschwindende Wand“ geht auf eine Idee von Maria Yablonina in einem von dem Architekten und Ingenieur Werner Sobek durchgeführten und vom Goethe-Institut initiierten Workshop zurück. Die Installation besteht aus einem Plexiglasgerüst, in das rund 6.000 Holzklötze mit Zitaten eingesetzt werden. Anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft wird die Installation nun in zehn europäischen Ländern zu sehen sein.

Die „Verschwindende Wand“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts, gefördert mit Sondermitteln des Auswärtigen Amts zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020.


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