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Verschwindende Wand
Europäische Vielfalt

Eröffnung der „Verschwindenen Wand“ in der polnischen Stadt Posen
Eröffnung der „Verschwindenen Wand“ in der polnischen Stadt Posen | Foto (Ausschnitt): © Malta Festival Poznań 2020, Fot. Maciej Zakrzewski

Die interaktive Wandinstallation „Verschwindende Wand“ vereint Zitate aus der europäischen Hoch- und Popkultur – in 17 Städten in zehn Ländern wird sie dieses Jahr zu sehen sein. Am 30. August wurde die Wand in Danzig enthüllt.

Ob ein Gedanke von Hannah Arendt, eine Zeile aus dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ oder Sentenzen von Adorno, Rosa Luxemburg, Sartre oder Jonas Mekas: Die Auswahl der Zitate für die Installation, die in vom Goethe-Institut iniitierten lokalen Wettbewerben gesammelt wurden, ist vielfältig. Eingraviert auf rund 6.000 Holzklötzen in der Originalsprache und in Übersetzung bilden sie die Kernelemente der „Verschwindenden Wände“ – interaktive Installationen, die das Goethe-Institut anlässlich der deutschen EU-Ratspräsidentschaft auf öffentlichen Plätzen in zehn europäischen Ländern von August bis November 2020 zeigt. Doch nicht nur das vielfältige Gedankengut Europas wird in diesen Installationen sicht- und fühlbar, sondern auch die Möglichkeit, Grenzen symbolisch zu überwinden: Als interaktives Element hat nach der Enthüllung der Installation jede*r Besucher*in die Möglichkeit, Zitatklötze mitzunehmen. Zurück bleibt nur noch das durchsichtige Plexiglasgitter, in dem sie sich befanden – die Wand ist verschwunden.

Impressionen von der Eröffnung in Segovia

Vorschaubild Video Verschwindende Wand - Eröffnung in Segovia, HAY Festival
Celia de Coca
Eröffnung Verschwindende Wand - HAY Festival Segovia, 18. September 2020

Impressionen von der Eröffnung in Danzig

  • Eine Besucherin blickt durch die interaktive Installation der „Verschwindenden Wand“. Foto (Ausschnitt): Bartosz Bańka © Goethe-Institut
    Bereits kurz nach der Eröffnung waren die ersten Zitatklötzchen vergriffen: Am Sonntag, 30. August 2020, wurde die „Verschwindende Wand“ in Danzig enthüllt.
  • Bei der Eröffnung der „Verschwindenden Wand“ in Danzig (v.l.n.r.): Cornelia Pieper, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Nicola Beer, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Piotr Kowalczuk, Vizepräsident der Stadt Danzig, und Christoph Bartmann, Leiter des Goethe-Instituts Warschau. Foto (Ausschnitt): Bartosz Bańka © Goethe-Institut
    Bei der Eröffnung der „Verschwindenden Wand“ in Danzig (v.l.n.r.): Cornelia Pieper, Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig, Nicola Beer, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, Piotr Kowalczuk, Vizepräsident der Stadt Danzig, und Christoph Bartmann, Leiter des Goethe-Instituts Warschau.
  • Ein Mann enthüllt die interaktive Installation. Foto (Ausschnitt): Bartosz Bańka © Goethe-Institut
    Die interaktive Installation wurde am Sonntagnachmittag (30.8.) in Danzig enthüllt …
  • Besucherinnen und Besucher ziehen Holzklötzchen, auf die Zitate gedruckt sind, aus der Wand. Foto (Ausschnitt): Bartosz Bańka © Goethe-Institut
    … danach durften sich die Besucher*innen ein Zitat auf einem Holzklötzchen mit nach Hause nehmen.
  • Nicola Beer, Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, spricht bei der Eröffnung der „Verschwindenden Wand“ in Danzig. Foto (Ausschnitt): Bartosz Bańka © Goethe-Institut
    Nicola Beer (rechts), Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments, spricht bei der Eröffnung der „Verschwindenden Wand“ in Danzig.
  • Großer Andrang bei der Eröffnung der „Verschwindenden Wand” in Danzig Foto (Ausschnitt): Bartosz Bańka © Goethe-Institut
    Großer Andrang bei der Eröffnung der „Verschwindenden Wand” in Danzig
  • Besucherinnen und Besucher ziehen Holzklötzchen, auf die Zitate gedruckt sind, aus der Wand. Foto (Ausschnitt): Bartosz Bańka © Goethe-Institut
    Nach und nach verschwindet die Wand: Die Zitate waren bereits nach kurzer Zeit vergriffen.
  • Die Gäste bei der Eröffnung der „Verschwindenden Wand“ (v.l.n.r.): Aleksandra Szymańska (Leiterin des Instytut Kultury Miejskiej), Magdalena Adamowicz (Mitglied des Europäischen Parlaments und Witwe des ermordeten Bürgermeisters von Danzig, Pawel Adamowicz) mit ihrer Tochter, Cornelia Pieper (Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig), Dolmetscher, Nicola Beer (Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments), Piotr Kowalczuk (Vizepräsident der Stadt Danzig) und Christoph Bartmann (Leiter des Goethe-Instituts Warschau). Foto (Ausschnitt): Bartosz Bańka © Goethe-Institut
    Die Gäste bei der Eröffnung der „Verschwindenden Wand“ (v.l.n.r.): Aleksandra Szymańska (Leiterin des Instytut Kultury Miejskiej), Magdalena Adamowicz (Mitglied des Europäischen Parlaments und Witwe des ermordeten Bürgermeisters von Danzig, Pawel Adamowicz) mit ihrer Tochter, Cornelia Pieper (Generalkonsulin der Bundesrepublik Deutschland in Danzig), Dolmetscher, Nicola Beer (Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments), Piotr Kowalczuk (Vizepräsident der Stadt Danzig) und Christoph Bartmann (Leiter des Goethe-Instituts Warschau).
  • Ein Zitat der Klimaaktivistin Greta Thunberg auf einem Holzklötzchen Foto (Ausschnitt): Bartosz Bańka © Goethe-Institut
    Ein Zitat der Klimaaktivistin Greta Thunberg auf einem Holzklötzchen
 

Impressionen von der Eröffnung in Posen 

  • Eine Frau steht vor der Installation der „Verschwindenden Wand“ und liest ein Zitat Foto (Ausschnitt): © Malta Festival Poznań 2020, Fot. Maciej Zakrzewski
    Bei der Eröffnung der „Verschwindenden Wand“ in der polnischen Stadt Posen am Montag, 24. August 2020
  • Menschen stehen vor der „Verschwindenden Wand“ Foto (Ausschnitt): © Malta Festival Poznań 2020, Fot. Maciej Zakrzewski
    Großer Andrang: Jede*r darf sich ein Zitatklötzchen mitnehmen.
  • Menschen stehen vor der Installation der „Verschwindenden Wand“. Foto (Ausschnitt): © Malta Festival Poznań 2020, Fot. Maciej Zakrzewski
    Auftakt des Projekts: In Posen wurde die erste „Verschwindende Wand“ aufgestellt – 16 Städte in insgesamt zehn Ländern folgen.
  • Eingereichte Zitate von Lewis Carroll und Antoine de Saint-Exupéry auf Holzklötzchen Foto (Ausschnitt): © Malta Festival Poznań 2020, Fot. Maciej Zakrzewski
    Eingereichte Zitate von Lewis Carroll und Antoine de Saint-Exupéry auf Holzklötzchen
  • Menschen stehen vor der Installation der „Verschwindenden Wand“. Foto (Ausschnitt): © Malta Festival Poznań 2020, Fot. Maciej Zakrzewski
    Vielfalt Europas: Im Vorfeld rief das Goethe-Instituten in lokalen Wettbewerben dazu auf, Lieblingszitate einzureichen. Diese wurden in rund 6.000 Holzklötzchen eingraviert.
  • Menschen stehen vor der „Verschwindenden Wand“ Foto (Ausschnitt): © Malta Festival Poznań 2020, Fot. Maciej Zakrzewski
    Symbolisch Grenzen überwinden: Als interaktives Element hat jede*r die die Möglichkeit, ein Zitat mitzunehmen …
  • Menschen stehen vor der „Verschwindenden Wand“ Foto (Ausschnitt): © Malta Festival Poznań 2020, Fot. Maciej Zakrzewski
    … zurück bleibt nur das durchsichtige Plexiglasgitter, in dem sich die Holzklötzchen befanden – die Wand ist verschwunden.
  • Ein Zitat von Herman Hesse auf einem Holzklötzchen, es lautet: „Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt“ Foto (Ausschnitt): © Malta Festival Poznań 2020, Fot. Maciej Zakrzewski
    „Wenn wir einen Menschen hassen, so hassen wir in seinem Bild etwas, was in uns selber sitzt“: Zitat von Herman Hesse aus seinem Werk „Demian“ – auf Polnisch. Alle Zitate werden in Originalsprache und Übersetzung eingraviert.
Den Auftakt macht am 24. August die polnische Stadt Posen, danach wird die Installation unter Einhaltung coronabedingter Hygieneauflagen in Belgien, Deutschland, Niederlande, Großbritannien/Nordirland, Polen, Litauen, Spanien, Italien, Griechenland und Zypern zu sehen sein. Die Installation geht zurück auf eine Idee von Maria Jablonina in einem von dem Architekten und Ingenieur Werner Sobek durchgeführten und vom Goethe-Institut initiierten Workshop.

EINGEREICHTE ZITATE – ILLUSTRIERT VON KÜNSTLER*INNEN

Termine der Verschwindenden Wände / 2020*:

  • 24. bis 27. August: Posen
  • 30. August bis 1. September: Danzig 
  • 18. September: Segovia (Spanien)
  • 18. bis 20. September: Warschau
  • 19. bis 20. September: Antwerpen
  • 25. September: Vilnius
  • 25. bis 27. September: Thessaloniki 
  • 02. Oktober: Madrid
  • 1. bis 10. Oktober: Turin
  • 3. bis 4. Oktober: Brüssel
  • 10. bis 11. Oktober: Nikosia
  • 10. bis 21. Oktober: Den Haag
  • 24. Oktober bis 01. November: Rotterdam
  • 05. bis 08. November: Namur (Belgien)
  • 11. bis 15. November: Mailand
  • 14. November: Barcelona
*Änderungen vorbehalten

Die „Verschwindende Wand“ ist ein Projekt des Goethe-Instituts, gefördert mit Sondermitteln des Auswärtigen Amts zur deutschen EU-Ratspräsidentschaft 2020. 
Hellgrünes Logo des Goethe-Instituts auf weißem Grund Logo EU 2020





 

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