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Illustration zur Website "Ukraine-Hilfe"© Goethe-Institut

Matching Portal

Das Goethe-Institut bündelt zusammen mit der internationalen NGO Artists at Risk Angebote von Kultureinrichtungen aus Deutschland, die Residenzen, Stipendien oder Arbeitsaufenthalte anbieten und vermittelt diese an geflüchtete Kulturschaffende aus der Ukraine.
Stehen keine eigenen Mittel zur Verfügung, können sich Institutionen beim Goethe-Institut um finanzielle Zuschüsse zu Mieten, Produktionskosten oder ähnlichem bewerben.

Wenn sie Künstler*in oder Kulturschaffende*r sind:

Wenn Sie Künstler*in oder Kulturschaffende*r sind und Ihren Lebensmittelpunkt in den vergangenen Jahren in der Ukraine hatten und dort künstlerisch tätig waren, können Sie sich hier bewerben: 

Bewerbungsformular Artists at Risk
Sie werden auf die Plattform von Artists at Risk weitergeleitet, die Eingabe der persönlichen Profile erfolgt über das dortige Bewerbungsformular.
 
Sobald Ihre Bewerbung eingegangen ist, vermittelt Sie ein deutsch-ukrainisches Kurator*innenteam von Artists at Risk und dem Goethe-Institut an passende Unterstützungsangebote. Die finale Auswahl liegt bei der Institution, die das Programm anbietet. Das Team wird sich kurzfristig direkt bei Ihnen melden.

Für Kulturinstitutionen, die Unterstützungsangebote aufsetzen:

Kulturinstitutionen aus Deutschland und in an die Ukraine angrenzenden Länder und Regionen, die Unterstützungsangebote für Künstler*innen aus der Ukraine anbieten, können diese an den Vermittlungsservice des Goethe-Instituts und Artists at Risk übermitteln.

Die Bandbreite der Angebote kann dabei von Residenzen und Stipendien über Arbeitsmöglichkeiten und Studioplätze bis hin zu Ausstellungen, künstlerischen Auftritten oder Produktionen gehen. Auch weitere Formate sind möglich.

Alle Kulturinstitutionen können sich für eine finanzielle Förderung dieser Angebote bewerben. Insbesondere kleinere Institutionen und Strukturen, die keine sonstigen finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten haben, sollen so ermutigt werden, auch neue Angebote einzurichten. Mit der Förderung können Produktions-, Aufenthalts- oder auch Betreuungskosten abgedeckt werden.

Die Förderung ist für einen Zeitraum von zwei bis sechs Monaten möglich, die Fördersumme beträgt 2.000€ pro Monat. Voraussetzung ist eine eingetragene Rechtsform in Deutschland (oder in einem der an die Ukraine angrenzenden Länder). Die Bewerbung für die Förderung erfolgt bei Registrierung des Angebots und ist laufend (bis Ende November 2022) möglich. 

Das Angebot muss bis zum 31.12.2022 abgeschlossen sein. Projektzeiträume über diesen Zeitpunkt hinaus können nicht gefördert werden

 
 
Bitte registrieren Sie Ihr Angebot hier: 

Registrierungsformular


Kontakt:

Weitere Hinweise und Informationen erhalten Sie unter ukraine-hilfe@goethe.de.


Die Vermittlung ukrainischer Kulturschaffender an deutsche Kultureinrichtungen ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, welches das Goethe-Institut in diesem Jahr – vorbehaltlich der Verabschiedung durch den Bundestag - aus Sondermitteln des Ergänzungshaushalts Ukraine realisiert. Es zielt insbesondere darauf ab, Schutzprogramme für gefährdete Gruppen, Künstler*innen, Kulturakteure oder Medienschaffende auszuweiten. Hierzu arbeitet das Goethe-Institut eng mit der Martin Roth-Initiative, der internationalen NGO Artists at Risk und anderen Partnern im In- und Ausland zusammen. Weitere Programme des Goethe-Instituts sollen das Ankommen in Deutschland erleichtern und Deutschkenntnisse vermitteln. So werden Willkommens(lehr)kräfte an deutschen Schulen durch das Goethe-Institut ebenso weitergebildet wie freiwillige Helfer*innen.

Das Matching-Portal ist eine Partnerschaft zwischen dem Goethe-Institut und der internationalen NGO Artists at Risk (AR).

 

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