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Museum der Begegnungen und UmarmungenIllustration: Tobias Schrank © Goethe-Institut

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Museum der Begegnungen und Umarmungen

Eine Sammlung von Geschichten, die von Umarmungen handeln: als Ausdruck der innigen Begegnung, aber auch als Symbol der Versöhnung, des Überwindens von Gegensätzen. Erzählt von Kulturschaffenden aus allen Teilen der Welt.

Portraitbild von Arnold Zable, Melbourne © Arnold Zable

Arnold Zable, Melbourne
Eine Geschichte über Umarmungen und Gefängnisse

Der Autor und Menschenrechtsaktivist Arnold Zable erzählt von Farhad, einem Künstler, der vor sieben Jahren aus Kurdistan nach Australien geflohen ist. Auf der Suche nach Freiheit, die ihm  auch in Australien verweigert wird. Doch Farhad lässt sich nicht einschüchtern. Dann, eines Tages… 

Emanuele Soavi & Meritxell Aumedes Molinero © Emanuele Soavi & Meritxell Aumedes Molinero

Emanuele Soavi & Meritxell Aumedes Molinero, Köln
Umarmung

Die Hand, die von hinten umarmt. Der Fuß, der von hinten umarmt. Der zusätzliche Körper in der Kleidung. Bilder des Umfassens, Verwachsens,  Verschmelzens, Umkreisens – die Intensität ohne Worte schaffen.

Portraitbild von Chao Liu, Berlin © Chao Liu

Chao Liu, Berlin
Wie wurde das Umarmen ein Teil von mir?

Der Künstler Chao Liu erzählt von seiner Mutter, die – aufgewachsen im China der Kulturrevolution Maos – das Umarmen nicht kannte;  jene Geste, die Chao Liu als Teil seiner selbst betrachtet. Was geschah, als er und seine Mutter sich das erste Mal umarmten?

Portraitbild von Maria Zervos, Athen Foto (Ausschnitt): © Maria Zervos / „THE TENT“ / HD Video Still / Courtesy of the artist / 2021

Maria Zervos, Athen
Das Zelt

Der Anblick eines bunten Zeltdorfes wird begleitet von Gedanken zu einer Epidemie der anderen Art: der Nostalgie, die auf einem Gefühl des Verlustes beruht. Ein Verlust, der über die persönliche Erfahrung hinausgeht. Eine Epidemie, die immer weniger heilbar ist. 

Portraitbild von Inger-Mari Aikio, Buolbmatjávri © Inger-Mari Aikio

Inger-Mari Aikio, Buolbmatjávri
Die Umarmung der Polarnacht

Im „Dunkelsten der Dunkelheit“ hält in diesem Gedicht der samischen Lyrikerin Inger-Mari Aikio jemand Zwiesprache mit der Polarnacht, in der ein Leben wie eine Kerze verlischt. Der Polarnacht, in der Augen umarmen können...

Portraitbild von Isabel Schayani, Köln © Isabel Schayani

Isabel Schayani, Köln
Eine Art Umarmung, die ich nicht loswerde

Die  deutsch-iranische Fernsehjournalistin Isabel Schayani besuchte mit einem Kamerateam zwei Tage nach dem verheerenden Brand das Flüchtlingslager Moria, das größte Flüchtlingslager in Europa. Sie wurden Zeugen vom verzweifelten Versuch einer Familie, Hilfe für die schwer verletzte Mutter zu bekommen. Dabei kam es zu einem flüchtigen Moment der Annäherung.

Portraitbild von Radmila Petrović, Belgrad © Radmila Petrović

Radmila Petrović, Belgrad
Ich schicke euch allen eine große Umarmung aus Serbien!

„schon immer träumte ich davon, du gehst auf mich zu“ / „komm und umarme mich so dass ich wieder neun bin“ – Radmila Petrović liest zwei Gedichte, in denen es um Begegnungen und Umarmungen geht.
 

Portraitbild von Ilja Leonard Pfeijffer, Genua © Ilja Leonard Pfeijffer

Ilja Leonard Pfeijffer, Genua
Nie hab ich mich selbst so allein gesehen

Ilja Leonard Pfeijffer erzählt über das Schreiben einer Corona-Chronik. Nie hätte er gedacht, dass eines Tages die Welt reduziert sein würde auf die drei Wörter Glaube, Liebe und Hoffnung. Auf einem Spaziergang durch die menschenleere Stadt betritt er eine Kirche und betrachtet nachdenklich die Jungfrau Maria.

Portraitbild von Mamoun Aljak, Khartum und Omdurman © Mamoun Aljak

Mamoun Aljak, Khartum und Omdurman
Coronic

Ein Mann findet sich in einem Krankenbett wieder, umgeben von seiner Familie und Freunden.  Er hat, unter einer  Depression leidend, einen Selbstmordversuch begangen. Sein Freund Mohammed spricht ihm gut zu, verhilft ihm zu einer Therapie, die darin besteht, dass der Mann seine Umwelt kennenlernt, nach draußen geht, neue Menschen trifft. Die Therapie beginnt positiv zu wirken – da setzt die Corona-Epidemie ein, die Depression legt sich über die ganze Stadt. Gibt es keine Hoffnung mehr?

Portraitbild von Erik Fosnes Hansen und Erika Fatland, Oslo © Erik Fosnes Hansen und Erika Fatland

Erik Fosnes Hansen und Erika Fatland, Oslo
Hast Du Hunger?

Für seine einfachen Speisen, die aber zugleich luftig und reich schmeckten, war der Koch Mario in ganz Rom bekannt. Das Ehepaar Erika Fatland und Erik Fosnes Hansen entdeckte Marios Restaurant, speiste oft dort und kam mit Mario ins vertraute Gespräch, erfuhr viel über sein schweres Schicksal. Eines Abends wurden Sie Zeuge einer nahezu poetischen Begegnung.

Portraitbild von Natacha Muziramakenga © Natacha Muziramakenga

Natacha Muziramakenga, Kigali
Rettende Bewegungen

Eine Begegnung voller Intimität. Voller Hingabe. Eine Grenzüberschreitung. Ein Tanz im Licht „der Fatalität, die die Zeit charakterisiert, in der wir leben“.

Portraitbild von Anita Nair © Anita Nair

Anita Nair, Bengaluru
Begegnung mit dem Schmuggler

Seit ihrer Kindheit erzählt ihr Vater von seinen Reisen mit einem Zug – auf einer der kürzesten Bahnstrecken Indiens. Doch nie gelingt es der Erzählerin, selbst einmal mit diesem Zug zu fahren. Bis sie schließlich den Auftrag eines Reisejournals bekommt – und ein Trip voller Überraschungen beginnt, der mit der Begegnung mit einem Verbrecher aus Not endet. Soll die Erzählerin ihn anzeigen?

Portraitbild von Etgar Keret © Etgar Keret

Etgar Keret, Tel Aviv
Ein mexikanisches Phänomen?

Auf seiner ersten Lesereise in Mexiko wurde Etgar Keret bei einer Signierstunde von einem großen Mann mit Schnauzbart auf Spanisch angesprochen. Keret dachte, der Mann wolle ein Selfie mit ihm. Doch statt ein Foto zu machen, umarmte der Fremde Keret innig.
Diese Episode wiederholte sich mehrfach, bis Keret herausfand, was seine Leserinnen und Leser wirklich zu ihm gesagt hatten.

Portraitbild von Abubakar Adam Ibrahim © Abubakar Adam Ibrahim

Abubakar Adam Ibrahim, Abuja
So weit weg von Zuhause

Ein nigerianischer Mann in der New Yorker U-Bahn, in einem intensiven Selbstgespräch. Voller Worte, die seinem Beobachter vertraut sind. Lachend, den Kopf schütteln sagt er: „So geht es eben in der Welt zu.“ Die anderen Fahrgäste schauen weg, halten ihn für einen der vielen Verrückten in der U-Bahn. Da wendet er sich seinem Beobachter zu.

Portraitbild von Teardrops © Teardrops

Teardrops, Nairobi
Wo bist Du?

Der Spoken Word-Poet Teardrops erzählt die Geschichte der Bekanntschaft mit einer Frau, in die er sich verliebte. Er sparte Geld, um sie in Mombasa zu besuchen, doch sie tauchte tagelang nicht auf. Im entscheidenden Moment schickte sie ihm eine Nachricht.

Portraitbild von Pao-Chang Tsai © Pao-Chang Tsai

Pao-Chang Tsai, Taipeh
Frische Minze für einen zukünftigen Mojito

Als Pao-Chang Tsai im Sommer 2009 in Thessaloniki Freunde besucht, ist er von deren Gastfreundschaft und Lebensfreude überwältigt. Er selbst war von seinem Vater zur Zurückhaltung erzogen worden, zu absoluter Bescheidenheit. Dazu nie jemandem einen Gefallen zu schulden. Die Mutter seiner Gastgeberin überraschte ihn jedoch mit einer ganz besonderen Geste.

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