Eckkneipen in Köln Hey Kölle – Du bes e Jeföhl

„Hey Kölle – Du bes e Jeföhl“ – Hey Köln, du bist ein Gefühl – heißt ein Lied der Kölner Band Höhner. Aber was macht es aus, das Kölsche Lebensgefühl? Das kann man am besten bei einem Streifzug durch die Kneipen der Stadt herausfinden.

Dort bestellen die Kölner ihr berühmtes Bier, das Kölsch, „die einzige Sprache, die man trinken kann“, wie der Kölner sagt. Denn Kölsch bezeichnet beides: das Bier und den Kölner Dialekt. Die Fotogalerie gibt einen Eindruck, wie Kölner Kneipen von innen aussehen und worüber die Gäste plaudern – oder klönen, wie der Kölner sagt.
 
  •  Am frühen Nachmittag im Brodmühler: Hier gönnen sich vier Damen das erste Kölsch des Tages. In der Mitte sitzt Monika, die in der Nähe in einer Metzgerei arbeitet. Foto: Franziska von Malsen
    Am frühen Nachmittag im Brodmühler: Hier gönnen sich vier Damen das erste Kölsch des Tages. In der Mitte sitzt Monika, die in der Nähe in einer Metzgerei arbeitet.
  • Karoline Köckeritz ist seit drei Jahren Chefin im Linkewitz, der nach eigenen Angaben ältesten Kneipe im Kölner Stadtviertel Niehl. An einem typischen Samstag gehen hier um die 600 Gläser Kölsch über den Tresen. Foto: Franziska von Malsen
    Karoline Köckeritz ist seit drei Jahren Chefin im Linkewitz, der nach eigenen Angaben ältesten Kneipe im Kölner Stadtviertel Niehl. An einem typischen Samstag gehen hier um die 600 Gläser Kölsch über den Tresen.
  • Stammgast Tommy (Mitte) ist froh, dass Kneipenmitarbeiter Ossi (links) heute wieder lachend im Linkewitz steht. Denn Ossi war lange krank. Foto: Franziska von Malsen
    Stammgast Tommy (Mitte) ist froh, dass Kneipenmitarbeiter Ossi (links) heute wieder lachend im Linkewitz steht. Denn Ossi war lange krank.
  • Lukas ist der jüngste Stammgast im Linkewitz. Der Student ist Gitarrist und Sänger der Karnevalsband CABB. Die Abkürzung steht ironisch für „Club für Anonyme und Bekennende Bekloppte“. Foto: Franziska von Malsen
    Lukas ist der jüngste Stammgast im Linkewitz. Der Student ist Gitarrist und Sänger der Karnevalsband CABB. Die Abkürzung steht ironisch für „Club für Anonyme und Bekennende Bekloppte“.
  • Angelika und Peter im Goldene Kappes, auf Hochdeutsch Goldener Kohl. Seit 1975 kennen sich die beiden schon, ein Paar wurden sie vor 13 Jahren bei einem Wiedersehen mit Jugendfreunden. „Jetzt hauste mir nicht mehr ab“, hat er zu ihr gesagt. Foto: Franziska von Malsen
    Angelika und Peter im Goldene Kappes, auf Hochdeutsch Goldener Kohl. Seit 1975 kennen sich die beiden schon, ein Paar wurden sie vor 13 Jahren bei einem Wiedersehen mit Jugendfreunden. „Jetzt hauste mir nicht mehr ab“, hat er zu ihr gesagt.
  • Das Lokal Bei Oma Kleinmann ist nach seiner ehemaligen Wirtin Paula Kleinmann benannt, die das Ecklokal 1949 mit ihrem Ehemann Willi aufbaute. Sie briet hier noch mit 87 Jahren Schnitzel, für die das Lokal in der Zülpicher Straße noch heute bekannt ist. Foto: Franziska von Malsen
    Das Lokal Bei Oma Kleinmann ist nach seiner ehemaligen Wirtin Paula Kleinmann benannt, die das Ecklokal 1949 mit ihrem Ehemann Willi aufbaute. Sie briet hier noch mit 87 Jahren Schnitzel, für die das Lokal in der Zülpicher Straße noch heute bekannt ist.
  • Jona arbeitet seit sechs Jahren als Barkeeper im Bei Oma Kleinmann. Er kannte Paula Kleinmann noch persönlich. Am liebsten schaute sie sich im Fernsehen Boxen an, erinnert er sich. Foto: Franziska von Malsen
    Jona arbeitet seit sechs Jahren als Barkeeper im Bei Oma Kleinmann. Er kannte Paula Kleinmann noch persönlich. Am liebsten schaute sie sich im Fernsehen Boxen an, erinnert er sich.
  • Jakob, Stiefsohn von Paula Kleinmann, feiert an diesem Abend mit seiner Frau Luise 60. Hochzeitstag. Das ist eine lange Zeit, aber noch länger werden im Bei Oma Kleinmann schon Schnitzel und Kölsch verkauft. Foto: Franziska von Malsen
    Jakob, Stiefsohn von Paula Kleinmann, feiert an diesem Abend mit seiner Frau Luise 60. Hochzeitstag. Das ist eine lange Zeit, aber noch länger werden im Bei Oma Kleinmann schon Schnitzel und Kölsch verkauft.
  • Im Jahr 2009 starb Oma Kleinmann mit 95 Jahren. Auf den Fotos an den Wänden kann man sich bis heute einen Eindruck vom beschwingten Leben der Paula Kleinmann machen. Foto: Franziska von Malsen
    Im Jahr 2009 starb Oma Kleinmann mit 95 Jahren. Auf den Fotos an den Wänden kann man sich bis heute einen Eindruck vom beschwingten Leben der Paula Kleinmann machen.
  • Ein Pfandflaschensammler vor dem Lokal Stiefel, einst Jazzclub, später Punkrock-Kneipe. Heute sind seine besten Tage vorbei, sagen jedenfalls die Gäste vom Oma Kleinmann, das direkt gegenüber liegt. Trotzdem ist der Stiefel in ganz Köln bekannt. Foto: Franziska von Malsen
    Ein Pfandflaschensammler vor dem Lokal Stiefel, einst Jazzclub, später Punkrock-Kneipe. Heute sind seine besten Tage vorbei, sagen jedenfalls die Gäste vom Oma Kleinmann, das direkt gegenüber liegt. Trotzdem ist der Stiefel in ganz Köln bekannt.
  • Ein Junggesellinnenabschied im Belgischen Viertel. Die Braut? Die sei schon völlig erschöpft nach Hause gegangen, sagen die Freundinnen. Der junge Mann in ihrer Mitte sei ein Stripper. Ob das stimmt, ist nach so vielen Drinks schwer zu sagen. Foto: Franziska von Malsen
    Ein Junggesellinnenabschied im Belgischen Viertel. Die Braut? Die sei schon völlig erschöpft nach Hause gegangen, sagen die Freundinnen. Der junge Mann in ihrer Mitte sei ein Stripper. Ob das stimmt, ist nach so vielen Drinks schwer zu sagen.