Fahrradfahren in Münster „Das Rad ist das Beste, was ich habe“

Münster gilt als Fahrradhauptstadt Deutschlands. Bis zu eine halbe Million Mal wird hier täglich das Fahrrad genutzt. Bei knapp 300.000 Einwohnern hat Münster damit den höchsten Fahrradverkehrsanteil Deutschlands. Was man sich darunter vorstellen kann, zeigen unsere Bilder.

Studenten, Kaninchen und Fahrräder – davon gibt es in Münster besonders viele, sagen die Münsteraner. Die Stadt fördert das Radeln mit gut ausgebauten Fahrradwegen und einer Innenstadt, die für private Autos gesperrt ist. Im öffentlichen Verkehr fahren hauptsächlich Busse, die allerdings oft im Stau stehen. Auch das ist ein Grund für die hohe Fahrraddichte, denn mit dem Rad ist man in Münster einfach am schnellsten unterwegs.
 
  •  „I am – Ich bin“ steht in diesem Schaufenster in der Innenstadt von Münster. Mit dem davor geparkten Fahrrad bringt es die Münsteraner Fahrradkultur auf den Punkt: Fahrradfahren und Münster, das gehört untrennbar zusammen. © Franziska von Malsen
    „I am – Ich bin“ steht in diesem Schaufenster in der Innenstadt von Münster. Mit dem davor geparkten Fahrrad bringt es die Münsteraner Fahrradkultur auf den Punkt: Fahrradfahren und Münster, das gehört untrennbar zusammen.
  • In Münster gibt es so viele Fahrräder, dass sie zum Problem werden können. Dann nämlich, wenn die Besitzer sie nicht mehr abholen, wie am Stellplatz vor dem Bahnhof. Regelmäßig müssen die zurückgelassenen Fahrräder von der Stadtverwaltung entfernt werden. © Franziska von Malsen
    In Münster gibt es so viele Fahrräder, dass sie zum Problem werden können. Dann nämlich, wenn die Besitzer sie nicht mehr abholen, wie am Stellplatz vor dem Bahnhof. Regelmäßig müssen die zurückgelassenen Fahrräder von der Stadtverwaltung entfernt werden.
  • Sebastian fährt mit dem Fahrrad in sein Lieblingscafé, die Pension Schmidt. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität und möchte sich im Café auf eine Konferenz vorbereiten. © Franziska von Malsen
    Sebastian fährt mit dem Fahrrad in sein Lieblingscafé, die Pension Schmidt. Er arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität und möchte sich im Café auf eine Konferenz vorbereiten.
  • Seit 2002 findet jährlich im September der Münster-Marathon statt. Drei Helfer messen gerade die Strecke neu aus, wie in den Richtlinien vorgegeben. Am besten geht das mit dem Fahrrad. © Franziska von Malsen
    Seit 2002 findet jährlich im September der Münster-Marathon statt. Drei Helfer messen gerade die Strecke neu aus, wie in den Richtlinien vorgegeben. Am besten geht das mit dem Fahrrad.
  •   Die Radstation ist das größte Fahrradparkhaus Deutschlands, 3.300 Räder haben hier Platz. Hier kann man Fahrräder nicht nur parken, sondern auch waschen und reparieren lassen. © Franziska von Malsen
    Die Radstation ist das größte Fahrradparkhaus Deutschlands, 3.300 Räder haben hier Platz. Hier kann man Fahrräder nicht nur parken, sondern auch waschen und reparieren lassen.
  • Fußballfans mit dem Fahrrad auf dem Weg ins Stadion. Es spielt die Mannschaft des FC Bayern gegen das Team von Preußen Münster. © Franziska von Malsen
    Fußballfans mit dem Fahrrad auf dem Weg ins Stadion. Es spielt die Mannschaft des FC Bayern gegen das Team von Preußen Münster.
  • Heinz ist Fan des FC Bayern. Aber wenn der gegen den SC Preußen Münster spielt, ist er natürlich auch für seinen Heimatverein. Daher hat sich Heinz für einen Kompromiss entschieden: Er trägt eine Mütze des FC Bayern und einen Schal des SC Preußen Münster. Und egal, wie das Spiel ausgeht: Heinz wird sich freuen. © Franziska von Malsen
    Heinz ist Fan des FC Bayern. Aber wenn der gegen den SC Preußen Münster spielt, ist er natürlich auch für seinen Heimatverein. Daher hat sich Heinz für einen Kompromiss entschieden: Er trägt eine Mütze des FC Bayern und einen Schal des SC Preußen Münster. Und egal, wie das Spiel ausgeht: Heinz wird sich freuen.
  • Luka ist mit seinen zwei Jahren schon ein begeisterter Radfahrer, und sei es nur ein Laufrad. Er macht mit seinen Eltern einen Ausflug zum Schloss in Münster. © Franziska von Malsen
    Luka ist mit seinen zwei Jahren schon ein begeisterter Radfahrer, und sei es nur ein Laufrad. Er macht mit seinen Eltern einen Ausflug zum Schloss in Münster.
  • Frank ist seit drei Monaten obdachlos und besitzt nur das, was sein Fahrrad transportieren kann. „Das Rad ist das Beste, was ich habe“, sagt er. Gerade hat er die Schwestern des Klarissen-Konvents besucht, dort kann er sich waschen und den Bart stutzen. © Franziska von Malsen
    Frank ist seit drei Monaten obdachlos und besitzt nur das, was sein Fahrrad transportieren kann. „Das Rad ist das Beste, was ich habe“, sagt er. Gerade hat er die Schwestern des Klarissen-Konvents besucht, dort kann er sich waschen und den Bart stutzen.
  • Eine Nonne im Kreisverkehr am Ludgeriplatz © Franziska von Malsen
    Eine Nonne im Kreisverkehr am Ludgeriplatz