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Georgien
David Lordkipanidze

David Lordkipanidze
Foto: Maik Schuck

Der Generaldirektor des Georgischen Nationalmuseums David Lordkipanidze ist einer der renommiertesten Paläoanthropologen und Archäologen weltweit. Seit mehr als 20 Jahren leitet er die Ausgrabungen von Dmanisi in Georgien. Berühmt geworden ist David Lordkipanidze vor allem durch die dortigen Funde 1,8 Millionen Jahre alter Skelettreste früher Hominiden - diese Entdeckung und ihre wissenschaftliche Auswertung revolutionierten das bisherige Wissen über die frühe menschliche Entwicklung und Expansion. Unter seinem Einfluss internationalisierte und modernisierte sich das georgische Museumswesen nachhaltig, das im multiethnischen und postsowjetischen Georgien einen besonderen gesellschaftlichen Auftrag verfolgt. Die Präsidentin des Deutschen Archäologischen Instituts Friederike Fless betonte in ihrer Laudatio: „Als Generaldirektor des Nationalmuseums von Georgien setzt David Lordkipanidze sich nachdrücklich und erfolgreich dafür ein, dass die Ergebnisse der Wissenschaft allgemein verständlich erzählt werden. Für ihn gehört Wissenschaft nicht nur den Wissenschaftlern. Sie gehört in den öffentlichen Raum der Museen, Ausstellungen und der Vermittlung auf den Grabungsplätzen“. David Lordkipanidze ist weltweit vernetzt und arbeitet seit Jahren neben dem Goethe-Institut eng mit namenhaften deutschen Partnern aus Kultur und Bildung zusammen, wie etwa der Stiftung Preußischer Kulturbesitz oder dem Senckenberg-Museum Frankfurt. Ein entscheidender Beitrag zu den deutsch-georgischen Kulturbeziehungen war seine Initiative zur Berliner Ausstellung der prähistorischen georgischen Goldfunde „Medeas Gold” 2007 im Alten Museum.

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