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Künstler*innen-Residenz am Social Brain in Action Lab

Künstler*innen-Residenz am Social Brain in Action Lab Foto: Emily Cross

Wer: Künstler*innen mit Sitz in Deutschland oder in Frankreich aus dem Bereich der performativen Künste, die sich mit künstlicher Intelligenz auseinander setzen und sich mit unseren Beziehungen, Reaktionen und Verhalten in sozialen Räumen beschäftigen.

Sparte: Performative Künste

Dauer: 5 Wochen

Information zur letzten Ausschreibung als PDF-Download:

Das Goethe-Institut Glasgow (GIG), die Alliance Française Glasgow (AFG) und das Institut Français d’Ecosse (IFE) arbeiten zusammen, um einen nachhaltigen Beitrag rund um das Thema Künstliche Intelligenz zu kreieren und damit zum interdisziplinären Diskurs zwischen Künstler*innen und Partnerinstitutionen beizutragen.

Das GIG, AFG und IFE laden Künstler*innen mit Sitz in Deutschland oder in Frankreich ein, sich auf ein fünfwöchiges Residenzprogramm mit dem Social Brain in Action Lab (SoBA Lab) in Glasgow zu bewerben. Die künstlerischen Prozesse und Erarbeitungen dieser Residenz werden während der Schaffensphase in Glasgow präsentiert. Darüber hinaus werden die Künstler*innen über die Sommermonate ihre Kunstwerke weiter entwickeln, mit der Perspektive, diese im Herbst in Schottland auszustellen. Die Künstler*innen werden außerdem die Gelegenheit bekommen, ihre Ergebnisse und Fragestellungen im Centre for Contemporary Arts in Glasgow zu präsentieren. Des Weiteren wird es die Möglichkeit geben, die Ergebnisse auf dem NEoN Digital Arts Festival, welches vom 12. bis 15. November 2020 in Dundee stattfindet, auszustellen. NEoN (North East of North) hat sich zum Ziel gesetzt, das Verständnis für und die Zugänglichkeit zu digitalen Kunstformen zu fördern und für ein hohes Niveau in der Kunstproduktion zu sorgen.

„Neue Formen des Zusammenlebens: Interaktionen zwischen Mensch und Roboter“

Das Social Brain in Action Lab in Glasgow untersucht, wie wir andere Akteure in unserem sozialen Umfeld wahrnehmen und mit diesen interagieren. Die Forschung des SoBA Lab ist angesiedelt in der sozialen Kognition und kognitiven Neurowissenschaft und findet Anwendung in vielfältigen Bereichen wie etwa der sozialen Robotik bis hin zur Ästhetik.

KI-Technologie ist essentiell in der Robotikforschung und -entwicklung: von Bilderkennung über maschinelle Sprachverarbeitung bis hin zur Vorhersage von Bewegungen spielt diese in der erfolgreichen sozialen Interaktion mit einem Roboter eine wichtige Rolle. Bereits jetzt werden intelligente Roboter im Pflegebereich eingesetzt und leisten Menschen Gesellschaft, die unter sozialer Abweisung und Einsamkeit leiden.

Das SoBA Lab untersucht die neurowissenschaftliche Basis unserer sozialen Interaktionen mit künstlichen Agenten, was immer dringlicher wird in einer Zeit, in der neue Technologien immer häufiger unseren Alltag beeinflussen. Wichtige Fragen sind etwa, inwieweit wir in der Lage sind, uns mit humanoiden Robotern auf einer sozialen Ebene verbunden zu fühlen, oder ob sie eines Tages etwa Haustiere als Gefährten ersetzen könnten.

Wie wirkt sich die zunehmende Präsenz von Robotern in unserem sozialen Umfeld auf unser Verhalten aus?

Diese Residenz richtet sich an Künstler*innen aus dem Bereich der performativen Künste, die sich mit künstlicher Intelligenz auseinander setzen und sich mit unseren Beziehungen, Reaktionen und Verhalten in sozialen Räumen beschäftigen. Das besondere Interesse der Künstler*innen sollte KI-Technologien gelten und deren Auswirkungen auf unsere zukünftigen Beziehungen und Verhaltensmuster untersuchen, mit besonderem Hinblick auf Robotik.

Das Ziel des Programms ist es, zur Diskussion über die Nutzung von künstlicher Intelligenz beizutragen. Dies soll aus einer interdisziplinären Perspektive geschehen und den Diskurs über KI-Technologien der Öffentlichkeit zugänglich machen.

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