Ausbildung: Schauspiel-Regie Die Alpha-Tiere der Bühne

Das Theater in der Garage

„Die Aufgabe des Regisseurs besteht darin, Bühnenwerke zu inszenieren.“ So lapidar beginnt der Deutsche Bühnenverein seine Ausführungen zum Berufsbild Regisseur. Welche Fähigkeiten aber gehören konkret dazu? Da wären etwa das Analysieren von Texten, räumliche und szenische Fantasie, Allgemeinbildung und Soft Skills wie Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen. Außerdem sollte ein Regisseur seine künstlerischen Mitstreiter, aber auch Intendanten und Kulturpolitiker mit seinen Ideen anstecken können.

Nicht alles auf dieser längst nicht vollständigen Liste kann man lernen. Dennoch ist es in den letzten Jahren auch im Westen Deutschlands üblich geworden, dass angehende Regisseure, statt die Karriereleiter über Hospitanzen und Assistenzen zu erklettern, ein Regiestudium aufnehmen. Doch da stellen sich neue Fragen: Liegt dem Studenten das textbasierte oder postdramatische, das multimediale, Bilder- oder Schauspieler-Theater? Und weiß er es überhaupt schon?

Regieschulen setzen unterschiedliche Schwerpunkte und weil sie meist höchstens zwei bis drei Studenten pro Semester oder Studienjahr aufnehmen, gibt es überall eine mehrstufige Aufnahmeprüfung zu bestehen, bei der vorab einzureichende Regiekonzepte besprochen werden und szenische Übungen und Gespräche Auskunft über die Motivation, Phantasie und außerordentliche künstlerische Begabung des Bewerbers geben sollen. Die Beherrschung der deutschen Sprache sowie das Abitur oder ein gleichwertiger Schulabschluss wird meist ohnehin vorausgesetzt. (Abweichungen von diesen Regeln werden unten einzeln aufgeführt.) 

Dies ist auch bei den theater- und kulturwissenschaftlichen Studiengängen in Hildesheim und Gießen der Fall, die kein Regiestudium anbieten und dennoch schon etliche Regisseure oder Performancegruppen hervorgebracht haben. In einer Zeit, in der der Theaterbegriff einem steten Wandel unterworfen ist, werden Impulse aus anderen Kunstsparten, Reflexionsvermögen, flache Hierarchien und multipel einsetzbare Persönlichkeiten immer wichtiger. Darum haben wir auch diese beiden Schulen in unsere Liste aufgenommen.

Diplom

In Essen ist der Regiestudent für eineinhalb Jahre Teil der Schauspielklasse und erhält lediglich zusätzlichen theoretischen Unterricht. Damit betont die Regieschule mit der längsten Tradition im Westen Deutschlands (gegründet 1959) besonders das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Regie und Darstellern.

Das Thema der ersten schriftlichen Bewerbungsaufgabe wird den Studienanwärtern erst nach Anmeldeschluss bekannt gegeben. Studienbeginn ist jeweils zum Sommersemester und in der Regel wird nur ein Student pro Jahr aufgenommen, von dem ein entsprechend hohes Maß an Eigeninitiative erwartet wird. Verhältnismäßig frei ist dieser Student vor allem in der zweiten projektorientierten Hälfte des Studiums in der Findung seines „Stiles“ und in der Kooperation mit Studierenden des Faches Schauspiel oder anderer Fächer (Musik, Tanz, live-art/Performance, Musical et cetera). Besonderer Wert wird auch auf fachübergreifende Diskussion zur Bedeutung des Regieberufs gelegt.

Der stark praxisbezogene Studiengang kooperiert mit mehreren Festivals, den Theatern in Essen und Bochum sowie mit Hochschulen im Inland (Zürich, Berlin/Ernst Busch, München/Theaterakademie) und Ausland (zum Beispiel in Columbia New York, Glasgow, Amsterdam und Brno/Tschechien).

Folkwang Universität der Künste: Schauspiel | Regie – Artist Diploma
Der Regiestudent der Bayerischen Theaterakademie ist an der Hochschule für Musik und Theater immatrikuliert und bekommt durch zusätzliche Lehrveranstaltungen an unterschiedlichen Fakultäten der Ludwig-Maximilians-Universität und der Hochschule für Fernsehen und Film einen gut vernetzten Start in den Beruf.

Der Studiengang beginnt ab 2013 immer im Sommersemester und nimmt nur Studenten auf, die bei Studienbeginn höchstens 28 Jahre alt sind.

Da die Ausbildung sowohl auf künftige Musik- als auch Sprechtheaterregisseure abzielt und die Spezialisierung erst im vierten Studienjahr erfolgt, werden auch Klavier, Gesang oder Italienisch, Musikkunde und Operngeschichte unterrichtet und zum Vordiplom abgeprüft. Die beiden ersten Studiensemester des Grundstudiums gelten als Probezeit. Vor allem im ersten Semester besuchen die Regiestudenten viele praktischen Übungen gemeinsam mit dem Schauspiel-Studenten. Beginnend mit dem zweiten Semester erarbeitet jeder Student fünf praktische Projekte, daneben ist im dritten Semester ein Praktikum an einer technischen oder künstlerischen Abteilung eines der Bayerischen Staatstheater Pflicht (Prinzregententheater, Bayerisches Staatsschauspiel/ Residenztheater, Bayerische Staatsoper), dem eine Regiehospitanz und im vierten Jahr eine Regieassistenz am gleichen Haus folgt.

Bayerische Theaterakademie August Everding: Ausbildung zur Regisseurin / zum Regisseur für Theater (Schauspiel und Musiktheater)
Das praktische Sich-Ausprobieren und die Ausrichtung an gegenwärtigen Strömungen des Theaters und der Gesellschaft stehen im Zentrum einer Schule, die dem Studenten bereits im ersten Studienjahr eine Inszenierungsaufgabe mit professionellen Schauspielern stellt. Experimente „auf gesicherter Grundlage“, individuell variable Studienabläufe und eine intensive Betreuung schreibt sich das Ausbildungsinstitut außerdem auf seine Fahnen, das im Jahr 1905 von Max Reinhardt als erste deutsche Schauspielschule gegründet wurde. Das Fach Regie gibt es an der Ernst Busch-Schule erst seit 1981.

Der Bewerber sollte „in der Regel“ mindestens 21 und höchstens 28 Jahre alt sein, ebenfalls „in der Regel“ die Hochschulreife besitzen und unbedingt theaterpraktische Erfahrungen mitbringen.

Als Gründungsmitglied der „Global Alliance of Theatre Schools“ 2008 in Barcelona hat die Ernst-Busch-Schule Kooperationspartner auf allen Kontinenten. Nach Praktika und Projekten an anderen Theatern folgt im dritten Studienjahr ein gemeinsames Projekt der Regie- und Schauspielklasse, das mit einer Aufführung im bat-Studiotheater endet.

Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“: Studiengang Regie
Das Diplomstudium „Schauspiel und Regie“ am Mozarteum teilt sich erst nach dem ersten Semester (Grundstudium) in zwei Studiengänge. Am Beginn steht die Ausbildung des gemeinsamen handwerklichen Fundaments. Das Interesse an ästhetischen, gesellschaftlichen und philosophischen Fragestellungen und die Auseinandersetzung mit den Medien Film, Funk und Fernsehen wird als wichtig erachtet und im breiten theoretischen Teil der Ausbildung laufend weiter ausgebildet.

Die Bewerber sollten bei Studienbeginn zwischen 19 und 30 Jahre alt sein. Neben einer umfassenden theatertheoretischen und szenisch-praktischen Ausbildung in den Fächern Regie, Dramaturgie, Raum, Licht, Bühnentechnik, Kostümkunde et cetera werden im Laufe des Studiums eigene Szenen und Studienprojekte mit den Schauspielstudierenden und in Kooperation mit anderen Salzburger Kulturinstitutionen erarbeitet.

Zur Anerkennung als praktische Diplomprüfung, die durch eine schriftliche Kommentierung ergänzt wird, sind auch Inszenierungen zulässig, die innerhalb von vier Jahren nach Beendigung des Studiums außerhalb der Universität zustande gekommen sind.

Universität Mozarteum Salzburg: Diplomstudium Schauspiel und Regie

Bachelor of Arts

Mit ihrem Geburtsjahr 2007 ist die Akademie für Darstellende Kunst die jüngste Theater-Ausbildungsstätte Deutschlands. Sie will ihre Absolventen ausdrücklich auf strukturelle und ästhetische Neuerungen im Theaterbereich vorbereiten.

Der Regiestudiengang ist auf vier Jahre angelegt, startet jeweils zum Wintersemester und nimmt jährlich bis zu fünf Studenten auf, was vergleichsweise viel ist. Eine einjährige Erfahrung im Theater- oder Filmbereich sollten Bewerber mitbringen, vom Abitur kann in begründeten Fällen abgesehen werden. Die sehr ausführliche Liste von einzureichenden Unterlagen enthält derzeit (2012) unter anderem ein kurzes Video sowie einen konkreten Besetzungsvorschlag für die vorab zu verfassende Regiekonzeption und einen Essay zur Frage „Warum Alphatier?“.

Mit dem konträr zu dieser Frage stehenden Slogan „Bildet Schauspielbanden!“ setzt man in Ludwigsburg auf Teamarbeit, gebündelte Energien – und Zeit. So entsteht etwa in einem gemeinsamen Projekt von Schauspielern, Regisseuren und Dramaturgen über drei Jahre hinweg eine Aufführung. Theoretischer Unterricht und Projekte sind thematisch weitgehend aufeinander bezogen. Vorlesungszyklen etwa zur Kulturtheorie oder Theorie und Geschichte des Theaters können teilweise studien- und jahrgangsübergreifend besucht werden.

Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg: Bachelor-Studiengang Regie
Der Studiengang „Regie Schauspiel“ ist Teil der Hamburger Theaterakademie, unter deren Dach außerdem Musiktheater-Regie, Schauspiel, Gesang und Oper in enger Kooperation unterrichtet werden.

Das achtsemestrige Bachelor-Studium richtet sich an Bewerber, die mindestens zwei Jahre praktische Theatererfahrung mitbringen. Es beginnt jährlich zum Wintersemester und mündet von einer theater- und literaturwissenschaftlichen Grundausbildung in die szenisch-praktische Arbeit.

In den ersten Semestern findet daneben eine Grundausbildung Schauspiel statt und ab dem fünften Semester stehen begleitete Studienprojekte und Kooperationen mit anderen Theaterausbildungsstätten und Bühnen im Zentrum. Kooperationspartner des Studiengangs sind: Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Thalia Theater Hamburg, Kampnagel Hamburg, St. Pauli Theater und Theater Kiel.

Hochschule für Musik und Theater Hamburg: Bachelorstudiengang Regie Schauspiel
Der Studiengang Regie ist Teil des 2002 gegründeten Ausbildungs- und Produktionsverbundes der Hessischen Theaterakademie (HTA), mit deren Partnerbühnen die HfMDK gute Kontakte unterhält. Außerdem arbeiten die Regiestudenten eng mit den Schauspiel-, Dramaturgie- und Bühnenbildstudenten der HfMDK zusammen. Praxisbezug und eigenes Inszenieren sind zentrale Elemente des Studiums, das auf vier Jahre angelegt ist und immer jeweils zum Wintersemester beginnt.

Vorangegangene Theaterpraxis wird empfohlen. Eine fehlende allgemeine Hochschulzugangsberechtigung kann durch überragende Ergebnisse in der mehrtägigen künstlerischen Eignungsprüfung ausgeglichen werden.

Vor allem im ersten und zweiten Semester verläuft der praktische Teil des Studiums (Umgang mit Figur, Szene, Rolle und der eigenen Biografie) parallel zu dem der Schauspielstudenten. Von ersten Improvisationen im zweiten Studienjahr bis zu einer Studioaufführung an einer Partnerbühne im dritten werden die Produktionen von Mentoren begleitet.

Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt a. M.: Bachelor-Studiengang Regie

Bachelor und/oder Master

An der ZHdK studiert man „Theater“ – was als eine Art Grundausbildung für Theaterschaffende betrachtet werden kann – mit der Möglichkeit, sich für eines von fünf Vertiefungsfächern zu entscheiden. Die Vertiefungen Regie, Schauspiel und Theaterpädagogik werden im ersten Jahr überwiegend gemeinsam unterrichtet.

Der Bewerber für Zürich sollte zwischen 21 bis 30 Jahre alt sein, unterschiedliche Schulausbildungen werden anerkannt und eine mindestens einjährige Theater- oder Medienerfahrung vorausgesetzt. Ausnahmsweise kann ein besonders begabter Studienanwärter trotz mangelnder Deutsch- und Englischkenntnisse angenommen werden.

Teil des Bachelor-Curriculums im Vertiefungsfach ist ein „Forum Regie“, bei dem eigene Fragestellungen, aktuelle Aufführungen oder Recherchen diskutiert werden. Im zweiten Studienjahr stehen in Theorie und Praxis unterschiedliche Schauspielmethoden im Zentrum. Die Zusammenarbeit zum Beispiel mit den Departements Musik, Film und Dramaturgie, Workshops und erste eigene Inszenierungen sind ebenso wichtig wie der stets wache Blick auf aktuelle Entwicklungen des Theaters.

Aufbauend auf das dreijährige Bachelor- oder ein anderes Hochschulstudium kann in Zürich auch ein Master-Studiengang in der Vertiefung „Leitende Künstler/innen/ Profil Regie“ belegt werden. Er basiert auf einem erweiterten experimentellen Theaterbegriff, kooperiert mit dem „Institute for the Performing Arts and Film“ (ipf) und soll sowohl die eigene künstlerische Handschrift als auch die der Vermittlungs- und Teamfähigkeit vertiefen.

Hochschule der Künste, Zürich: Bachelor Theater
Hochschule der Künste, Zürich: Master Theater

Magister Artium

Das 1929 von Max Reinhardt als „Seminar für Schauspiel und Regie“ gegründete Institut steht noch heute für eine in weiten Teilen gemeinsame Ausbildung von Regie- und Schauspielstudenten und eine Theaterauffassung, in der der Text, vor allem aber der Akteur und sein Handwerk im Zentrum stehen. Laut aktueller Studienordnung des „Diplomstudiums Darstellende Kunst“ soll der Absolvent befähigt werden, das Berufstheater „nicht nur weiterzuentwickeln, sondern auch in seinen krisenhaften Erscheinungen zu konterkarieren.“ Der Bewerber muss seine allgemeine Universitätsreife zusätzlich durch ein österreichisches Reifezeugnis bestätigen lassen.

Die Ausbildung beinhaltet neben einer großen Reihe von theoretischen und praktischen Pflichtfächern sowie geistes- und sozialwissenschaflichen Wahlfächern mehrere Regiepraktika. Es endet nach acht Semestern mit dem in Deutschland abgeschafften akademischen Grad Magister/Magistra artium. Als praktischer Teil der Abschlussarbeit kann auch eine Inszenierung anerkannt werden, die außerhalb des Max Reinhardt Seminars entstanden ist.

Darstellende Kunst am Max Reinhardt Seminar

Berufsqualifizierender Abschluss/ Fachakademie

Die Otto-Falckenberg-Schule, die eng mit den Münchner Kammerspielen verbunden ist, ist eine Fachakademie. Außer in schuleigenen Projekten sammeln die Regiestudenten schon früh Praxiserfahrung bei Hospitanzen, Regieassistenzen und Praktika in verschiedenen Bereichen des Münchner Stadttheaters.

Für die Bewerbung an der Otto-Falckenberg-Schule genügt ein mittlerer Schulabschluss. Der Kandidat sollte zwischen 21 und 28 Jahre alt sein und bereits „Lebens- und/ oder Ausbildungserfahrung“ haben.

Die Ausbildung ist in Schuljahre gegliedert, die jeweils im Herbst beginnen. Über die endgültige Aufnahme entscheidet das Bestehen der Probezeit, die zum 15. Mai des ersten Studienjahres endet.

Zu Beginn ihrer Ausbildung lernen die Regiestudenten die Ausdrucksmittel des Schauspielers kennen und beschreiben, Konzepte zu erarbeiten, szenische Übungen mit Schauspiel-Profis und -Studenten durchzuführen. Sie werden bei all dem intensiv betreut und mit theoretischem Rüstzeug ausgestattet. Bei der ersten eigenständigen Inszenierung im dritten Schuljahr kommt es bereits auf die eigene Handschrift an.

Die Abschlussprüfung wird mit einem berufsqualifizierenden Zeugnis belohnt, das den Absolventen bescheinigt, den Beruf eines Regisseurs ausüben zu können.

Otto-Falckenberg-Schule: Studium Regie

Praktisch orientierte Theater- und Kulturwissenschaften

Mit dem zweijährigen Bachelor- oder mit dem auf einen Studienabschluss aufbauenden zweijährigen Master of Arts kann der 1982 gegründete Studiengang der „Angewandten Theaterwissenschaft“ in Gießen abgeschlossen werden. Das „Forschungslabor für Theorie und Praxis zeitgenössischer darstellender Künste“ verbindet ein Theaterwissenschaftsstudium mit dem Studium szenischer Praxis. Es geht von einem Theater aus, das Einflüssen aus künstlerischen Nachbardisziplinen und anderen Kulturen gegenüber offen ist. Die Reflexion der szenischen Arbeit in ihrem kulturellen, geistesgeschichtlichen und gesellschaftlichen Kontext steht in Gießen stets im Mittelpunkt.

Während sich der Bachelor-Studiengang an Studenten mit breitem Interesse an Theater, Performance und Life-Art richtet, setzt der Master-Student den Schwerpunkt entweder auf Theaterpraxis oder Theatertheorie und schließt sein Studium entsprechend mit einer eigenen Inszenierung oder einer praktischen Arbeit ab.

Bei der künstlerischen Eignungsprüfung für beide Studiengänge wird weniger das Wissen und Können des Bewerbers als seine persönlichen Sichtweisen und die künstlerische Sensibiliät abgeprüft.

Das ATW gehört zu den Gründungsmitgliedern der Hessischen Theaterakademie (HTA) und kooperiert mit Studierenden des ZuKT (Zeitgenössischer und klassischer Tanz) und allen hessischen Stadt- und Staatstheatern. Die Studenten nehmen an internationalen Austauschprojekten teil und richten eigene Festivals aus.

Neben Lehrveranstaltungen zum Beispiel in Kunstgeschichte, Musikwissenschaft, den Philologien, Altertumswissenschaft und Philosophie sieht die Ausbildung eine Hospitanz (im BA-Studium) sowie eine Assistenz (im MA-Studiengang) vor.

Justus-Liebig-Universität Gießen: Institut für Angewandte Theaterwissenschaft
Das Institut für Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus-Liebig-Universtität Giessen
Das „Lernen mit Praxisbezug und in persönlicher Atmosphäre“ hat sich das Institut für Medien und Theater der Universität Hildesheim auf die Fahnen geschrieben. Der Bachelor-Studiengang „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ (KUP) ist auf sechs Semester angelegt und beginnt jeweils zum Wintersemester. Er richtet sich an Bewerber, die ihre künstlerische Praxis weiterentwickeln und zugleich wissenschaftlich reflektieren wollen, Für Interessenten gibt es eine Eignungsprüfung, die sowohl die Fähigkeiten in der künstlerischen Produktion als auch das Reflektionsvermögen prüft. Das Studium umfasst Inhalte aus Bildender Kunst, Literatur, Medien, Musik und Theater, der Kulturpolitik, dem Kulturmanagement und der kulturellen Bildung und richtet sich an Studenten mit breit gefächertem Interesse, deren Berufsbild noch nicht fest steht.

Der Student sammelt außerdem Praxiserfahrungen in zwei Kunstsparten. Ein Fokus des Studiums liegt auf den kulturellen und künstlerischen Entwicklungen und Phänomenen der Gegenwart. Der Studiengang kooperiert mit über 1.500 Kultur-Institutionen im In- und Ausland und sieht mehrere Pflichtpraktika vor.

Universität Hildesheim: Bachelor-Studiengang Kulturwissenschaften und Ästhetische Praxis