Schule

Schule © Colourbox

Wie zufrieden sind die Schülerinnen und Schüler?

Leistungen von Schülerinnen und Schüler und ihr Wohlbefinden stehen in keinem Zusammenhang – gute Noten bedeuten also nicht automatisch zufriedene Jugendliche. An Versagensangst leiden aber trotzdem nur wenige deutsche Schülerinnen und Schüler; wenn, dann eher die leistungsschwachen. Ein wichtiger Faktor für Wohlbefinden in der Schule stellen die Freunde dar, am wichtigsten sind für die Schülerinnen und Schüler aber die Eltern und deren Unterstützung.

Welche Portale helfen den Schülerinnen und Schülern?

Zwar nutzen viele noch die klassische Förderung der Nachhilfe, entweder durch Nachhilfe-Institute oder Privatpersonen wie Schülerinnen und Schüler oder Studierende. Aber es gibt auch immer mehr kostenpflichtige Online-Portale, die sich auf das Lernen spezialisiert haben.

Mit Einführung des Zentralabiturs in fast allen deutschen Bundesländern sind außerdem verschiedene Abitur-Foren unter den Schülerinnen und Schülern beliebt geworden, auf denen sie sich, je nach Bundesland, über die verschiedenen Anforderungen für das Abitur austauschen und Notizen teilen.

Wie gestresst sind Schülerinnen und Schüler heutzutage?

Ganztagsschulen, in denen Kinder bis nachmittags bleiben, ein erhöhtes Lernpensum und Nachhilfe in der Freizeit, teilweise sogar bei Jugendlichen, die eigentlich keine Nachhilfe nötig hätten – Jugendliche verbringen immer mehr Zeit mit Lernen, teilweise sogar bis zu 45 Stunden. Das führt bei den jungen Erwachsenen schnell zu Stress. Im Jahr 2010 führte die Universität Lüneburg im Auftrag der DAK eine Studie zum Thema Schulstress durch. Das Ergebnis: Jeder dritte Schüler weist Stresssymptome wie Schlaflosigkeit, Gereiztheit oder Kopfschmerzen auf. Mittlerweile gibt es eine neue Studie der DAK nach der mittlerweile fast jeder zweit Jugendliche unter Schulstress leidet.

Doch dies muss nicht immer so sein. Auf der Website des Evangelischen Beratungszentrums München zum Beispiel berichtet eine ehemalige Schülerin, wie sie mit Schulstress umgegangen und ihn letztendlich bewältigt hat. Außerdem gibt der Studienkreis Eltern, aber auch Jugendlichen selbst, eine Broschüre an die Hand, die über Symptome von Stress und möglichen Lösungsvorschlägen informiert.

Wenn die Unzufriedenheit zu groß wird – Schulabgänger und ihre Gründe

Nicht immer erreichen Schülerinnen und Schüler, wie erwartet, den Abschluss. Etwa 6 Prozent geben vorher auf, das ergab eine Umfrage der Caritas. Dabei gibt es große regionale Unterschiede: Während in Bayern etwas weniger als 5 Prozent die Schule abbrechen, steigt die Zahl in Sachsen-Anhalt auf 9,9 Prozent. Die drei entscheidendsten Faktoren für die Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger sind die Zahl der Förderschülerinnen und -schüler sowie die Arbeitslosenquote; die Wirtschaftskraft des Landkreises zum Beispiel hat aber kaum Einfluss.

 
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