Goethe-Medaille

Die Preisträger 2019 v.l.n.r.: Enkhbat Roozon © Monsudar Publishing LLC, Shirin Neshat © Rodolfo Martinez, Doğan Akhanlı © Manfred Wegener

Einmal im Jahr verleiht das Goethe-Institut die Goethe-Medaille als offizielles Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland. Mit der Goethe-Medaille ehrt das Goethe-Institut Persönlichkeiten, die sich in besonderer Weise um die Vermittlung der deutschen Sprache sowie den internationalen Kulturaustausch verdient gemacht haben.

Die Goethe-Institute in aller Welt nominieren die Kandidatinnen und Kandidaten für die Goethe-Medaille in enger Abstimmung mit den deutschen Auslandsvertretungen. Die Kommission zur Verleihung der Goethe-Medaille setzt sich aus Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kunst und Kultur zusammen. Sie trifft eine Vorauswahl, die das Präsidium des Goethe-Instituts bestätigen muss. Den Vorsitz der Kommission zur Verleihung der Goethe-Medaille hat die Kulturwissenschaftlerin und Vize-Präsidentin des Goethe-Instituts Christina von Braun inne.

Der Vorstand des Goethe-Instituts stiftete die Goethe-Medaille 1954 und 1975 erkannte die Bundesrepublik Deutschland sie als offizielles Ehrenzeichen an. Seit 2009 findet die Verleihung am 28. August, dem Geburtstag Goethes, in Weimar statt. So fügt sich der Festakt in den Weimarer Kultursommer ein, zu dessen Höhepunkten das Kunstfest Weimar gehört. Gemeinsam mit dem Kunstfest richtet das Goethe-Institut ein Begleitprogramm aus, das die Feierlichkeiten zur Verleihung der Goethe-Medaille abrundet. Das Begleitprogramm bietet weitere Möglichkeiten zur Begegnung mit den Preisträgerinnen und Preisträgern.

Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unter anderen Daniel Barenboim, Pierre Bourdieu, David Cornwell alias John le Carré, Sir Ernst Gombrich, Lars Gustafsson, Ágnes Heller, Petros Markaris, Sir Karl Raimund Popper, Jorge Semprún, Robert Wilson, Neil MacGregor, Helen Wolff, Juri Andruchowytsch oder Irina Scherbakowa.

Preisträger 2019

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