Ausstellung
Geniale Dilletanten

Fleisch gewordene Metaphern – wofür auch immer: Die Tödliche Doris auf dem „Festival Genialer Dilletanten“
Fleisch gewordene Metaphern – wofür auch immer: Die Tödliche Doris auf dem Festival Genialer Dilletanten | Foto: Archiv Die Tödliche Doris

Sub-Kultur der 1980er Jahre in Ost- und Westdeutschland

Staatliche Kunstsammlung Dresden

Im Deutschland der frühen 1980er Jahre erlangt eine künstlerische Alternativszene mit Protest und Provokation international Aufsehen und Anerkennung. Ihre Akteure setzen nicht auf virtuoses Können, sie streben nach Selbstorganisation im Sinne des Do-It-Yourself-Gedankens. Den Wunsch nach einem radikalen Bruch untermauern sie mit der Gründung von eigenen Plattenlabels, Magazinen, Galerien und Clubs.

Die vom Goethe-Institut konzipierte Ausstellung umfasst eine multimediale Präsentation in der die Protagonisten der Szene zu Wort kommen.
Im Albertinum in Dresden erfährt die zuvor im Haus der Kunst in München
und im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg gezeigte Ausstellung eine spezifische Ausweitung und fokussiert die ostdeutsche Szene. Im Mittelpunkt steht u.a. die Punk- und Performance-Szene, wie Musikbands, bildende Künstler und Filmemacher. Von besonderem Interesse sind dabei die Aktivitäten einiger Kunststudenten an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (Cornelia Schleime, Ralf Kerbach u.a., Band Zwitschermaschine) sowie das zweitägige Festival Intermedia I, das im Juni 1985 in Coswig bei Dresden stattfand.
„Geniale Dilletanten" ermöglicht auf diese Weise einen Einblick in die vielfältigen Verbindungen der Akteure untereinander – und zwischen Ost- und West.

Details

Staatliche Kunstsammlung Dresden

Tzschirnerplatz 2
01067 Dresden

03 51 - 49 14 97 31
albertinum@skd.museum