Digitale Podiumsdiskussion „Europäische Literatur- und Kulturförderung im Wandel“

Literatur- und Kulturförderung – Bibliothek Stuttgart © Colourbox

Di, 01.12.2020

„Kultur ist das notwendige Korrektiv in einer lebendigen Demokratie!“ – so Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Doch wird dem Kultursektor diese systemrelevante Funktion während der Corona-Krise tatsächlich zuerkannt? 1,5 Millionen Kulturschaffende, die mit mehr als 100 Milliarden Euro zum Bruttoinlandsprodukt Deutschlands an Wertschöpfung beitragen, sind in ihrer Existenz bedroht und stehen vor der Herausforderung, neue Erlebnisformen von Kunst und Kultur zu schaffen.

Wie reagieren die Literaturszene und der Buchmarkt aber auch die Politik auf die kritische Frage der Systemrelevanz? Wie begegnen Literaten ihrem Publikum in einer Zeit ohne physische Begegnungen, Lesungen, Buchmessen, Literaturfestivals? Wie können Kulturschaffende diese Krise nutzen, um neue Chancen für die Kultur- und Literaturvermittlung zu erschließen und ihren gesellschaftlichen Stellenwert zu verfestigen.

Im Gespräch mit Akteuren, die maßgeblich an der Gestaltung des literarischen Lebens beteiligt sind, wird darüber diskutiert, wie eine effiziente, großzügige und passgenaue Förderung der Kulturschaffenden durch die Politik in Deutschland und Europa aussehen kann.

Auf dem Podium diskutieren unter der Moderation von Andrea Pollmeier, freie Autorin für das Feuilleton der Frankfurter Rundschau

Sabine Verheyen, MEP, Vorsitzende Ausschuss Kultur und Bildung

Jürgen Boos, Direktor der Frankfurter Buchmesse

Matthias Nawrat, Preisträger des Literaturpreises der Europäischen Union 2020

Um Ihre Anmeldung bitten wir Sie bis zum 29.11.2020.

Die Zugangsdaten zur Live-Plattform Zoom erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung.

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