Die Toten Hosen
Tage wie diese

Songtext

Ich wart seit Wochen auf diesen Tag
und tanz vor Freude über den Asphalt,
als wär‘s ein Rhythmus, als gäb‘s ein Lied,
das mich immer weiter durch die Straßen zieht.
Komm dir entgegen,
dich abzuholen, wie ausgemacht,
zu derselben Uhrzeit, am selben Treffpunkt
wie letztes Mal.

Durch das Gedränge der Menschenmenge
bahnen wir uns den altbekannten Weg
entlang der Gassen zu den Rheinterrassen,
über die Brücken bis hin zu der Musik.
Wo alles laut ist, wo alle drauf sind,
um durchzudrehen,
wo die anderen warten,
um mit uns zu starten und abzugehen.

An Tagen wie diesen
wünscht man sich Unendlichkeit.
An Tagen wie diesen
haben wir noch ewig Zeit,
wünsch ich mir Unendlichkeit.

Das hier ist ewig, ewig für heute.
Wir stehen nicht still, für eine ganze Nacht.
Komm, ich trag dich durch die Leute.
Hab keine Angst, ich gebe auf dich Acht.
Wir lassen uns treiben, tauchen unter,
schwimmen mit dem Strom,
drehen unsere Kreise,
kommen nicht mehr runter, sind schwerelos.

Refrain (2x):
An Tagen wie diesen
wünscht man sich Unendlichkeit.
An Tagen wie diesen
haben wir noch ewig Zeit.
In dieser Nacht der Nächte,
die uns so viel verspricht,
erleben wir das Beste,
kein Ende ist in Sicht,
kein Ende in Sicht.
 

Text: Andreas Frege, Birgit Minichmayr

© PKM Patricks Kleiner Musikverlag GmbH

Mit freundlicher Genehmigung von
JKP Jochens Kleiner Plattenfirma GmbH & Co. KG