contrapunkt Musikland Polen – von Mazurka bis Metalmania

Jagoda Szmytka
Jagoda Szmytka | Foto: Andoz Krishnadas

Avantgarde von nebenan: In der Reihe „contrapunkt“ lädt das Goethe-Institut dazu ein, die neue Musikszene Polens zu entdecken. Ein Konzert und eine Diskussion, die auf BR-Klassik live übertragen wird, zeigen die Vielfalt einer jungen Künstlergeneration und feiern das Jubiläumsjahr des deutsch-polnischen Nachbarschafts-Vertrages.
 

Gleich zwei Ereignisse geben Anlass, einen Blick in die Kulturlandschaft unseres Nachbarlandes zu werfen: Wrocław, ehemals Breslau, ist in diesem Jahr Kulturhauptstadt Europas. Zugleich wird 2016 das 25-jährige Jubiläum des deutsch-polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit gefeiert.
 
Auftakt der aktuellen contrapunkt-Ausgabe ist ein Konzert mit Gośka Isphording (Cembalo/Sampler), Eva Zöllner (Akkordeon, Steffen Ahrens (Gitarre) und Caleb Salgado (Kontrabass). Sie spielen Werke zeitgenössischer polnischer Komponistinnen und Komponisten wie Hanna Kulenty, Zygmunt Krauze, Aleksander Tansman, Tadeusz Wielecki und Jagoda Szmytka.

Im Anschluss an das Konzert diskutieren Jagoda Szmytka und Tadeusz Wielecki mit Georg Blochmann, seit 2012 Leiter des Goethe-Instituts Warschau, über die aktuelle Situation junger Musiker und Künstler in Polen. Vor welchen Herausforderungen stehen polnische Musikerinnen und Musiker heute? Wo sehen Sie Gestaltungsmöglichkeiten?
 


Jagoda Szmytka steht mit ihrem Werk für „soziale Kompositionen“, die den gesellschaftlichen Resonanzraum des Musikmachens mitklingen lassen. Ihre Kompositionen für „Augen, Ohren und Denken“ verbinden Hoch- und Popkultur, Philosophie und soziale Realität. Tadeusz Wielecki hingegen beschäftigt sich im Improvisationsensemble „The Mud Cavaliers“ mit intuitiver Musik. Zudem leitet er seit 1999 das Festival „Warschauer Herbst“
 
Die Diskussion wird live auf BR-Klassik übertragen: Donnerstag, 28. April 2016, 21:00 bis 22:00 Uhr