Johannes Ebert im Interview „Europa steht für Freiheit, Gerechtigkeit und kulturelle Vielfalt“

Das Jahr 2016 war geprägt von internationalen Krisen und Konflikten, Flucht und Vertreibung, Einschränkung der Meinungsfreiheit. Europa erlebte zunehmend instabile Entwicklungen, die europäischen Werte werden durch nationalistische und populistische Tendenzen infrage gestellt. Im Interview erklärt Generalsekretär Johannes Ebert, wie das Goethe-Institut diesen globalen Herausforderungen begegnet.


„Europa steht für Freiheit, Gerechtigkeit und kulturelle Vielfalt. Wenn diese Werte unter Druck geraten, müssen wir als Goethe-Institut Haltung zeigen. Unsere Goethe-Institute in Europa genießen Vertrauen und sind in ihren Gastländern umfassend vernetzt. Gemeinsam mit unseren Partnern sehen wir uns verpflichtet, Verantwortung für Europa zu übernehmen“, so Ebert. Auch die Bedeutung des Themas Flucht für das Goethe-Institut betont er: „Unterstützung für Menschen auf der Flucht – dies bleibt eine große Aufgabe für das Goethe-Institut. Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, dass jetzt keine verlorene Generation entsteht.“

Schwerpunkte werden auf einem effizienten Ausbau des Netzwerks, einem Strukturwandel durch Digitalisierung und der genuinen Stärke des Goethe-Instituts liegen: Sprache und Kultur als Schlüssel zum Dialog.