Moskau Mit Deutsch zum Titel!

Ballgefühl kann man nicht früh genug bekommen
Ballgefühl kann man nicht früh genug bekommen | Foto: Goethe-Institut Moskau

Das Projekt „Mit Deutsch zum Titel!“ macht den Spracherwerb sportlich. Im Vorfeld der Fußball-WM 2018 in Russland bekommen auf Einladung des Goethe-Instituts landesweit rund 1.000 Schülerinnen und Schüler speziellen Deutsch-Unterricht mit Ballbezug. Den besten Teams winkt der Goethe-Pokal. Bundestrainer Joachim Löw hat die Schirmherrschaft übernommen.

„Fußball wie auch Sprachen bereichern unser Leben und führen Nationen zusammen“, betont der Coach der deutschen Nationalmannschaft Joachim Löw. Wie diese sportliche Völkerverständigung in der Praxis aussehen kann, zeigt das Projekt „Mit Deutsch zum Titel!“.

In Russland, wo vom 14. Juni bis 15. Juli 2018 die nächste Fußballweltmeisterschaft ausgetragen wird, nehmen in diesem Schuljahr rund 1.000 Kinder zwischen 11 und 13 Jahren an einem spielerischen Programm teil, das den frühen Aufstieg in die erste Liga der Deutschlerner ermöglicht. Joachim Löw konnte dafür als Schirmherr gewonnen werden.
 

  • Rüdiger Bolz, Leiter des Goethe-Instituts Russland, gibt den Startschuss zum Projekt, Foto: Goethe-Institut Moskau Foto: Goethe-Institut Moskau
    Rüdiger Bolz, Leiter des Goethe-Instituts Russland, gibt den Startschuss zum Projekt
  • Die deutsche Nationalelf hat auch in Russland ihre Fans, Foto: Goethe-Insitut Moskau Foto: Goethe-Insitut Moskau
    Die deutsche Nationalelf hat auch in Russland ihre Fans
  • Stadion, Tor, Sieg – die Grundbegriffe sind schnell gelernt, Foto: Goethe-Institut Moskau Foto: Goethe-Institut Moskau
    Stadion, Tor, Sieg – die Grundbegriffe sind schnell gelernt
  • Auch in Russland ist Fußball längst nicht mehr Männersache, Foto: Goethe-Institut Moskau Foto: Goethe-Institut Moskau
    Auch in Russland ist Fußball längst nicht mehr Männersache
  • Übung macht den Meister, Foto: Goethe-Institut Moskau Foto: Goethe-Institut Moskau
    Übung macht den Meister

„Die Kinder haben jede Woche eine Stunde speziellen Deutsch-Unterricht mit Fußballbezug sowie eine Stunde Fußballtraining mit einem Sportlehrer“, erklärt Maria Lukjantschikowa, Projektleiterin beim Goethe-Institut. Besonders motivierte Lerner können ihr Fachwissen und ihr Fußballvokabular zusätzlich mit einem Online-Angebot vertiefen.

Landesweit sind Klassen aus 62 Schulen in acht WM-Austragungsorten beteiligt. Im Mittelpunkt steht dabei der Teamgeist. Am Ende des Jahres beantworten die Klassen gemeinsam ein Quiz – auf Deutsch, versteht sich. Außerdem treten sie gegen andere teilnehmende Schulen zum Fußballmatch an. Aus den Leistungen beim Quiz und auf dem Platz wird in jeder Stadt ein Sieger ermittelt und mit dem Goethe-Pokal belohnt

„Fußball macht Spaß, Sprache lernen macht auch Spaß“, fasst Rüdiger Bolz, Leiter des Goethe-Instituts Russland, zusammen. „Und in der Kombination ergibt sich so mancher Treffer“.